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Text Reisebericht: Maayafushi Tourist Resort vom 27.06.04 – 11.07.04 19.07.2004 12:53 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Genau ein Jahr später, exakt auf den Tag, traten wir unseren zweiten Malediventrip an. Ziemlich zeitig am 12.11.03 buchten wir über JAHN REISEN ein paar Nummern kleiner die Insel Maayafushi im Nord-Ari-Atoll. Wir wollten: a) eine kleine Barfuß-Insel mit Hausriff, b) Transport mit dem Wasserflieger und c) all inclusive. 227 Tage mussten bis zu unserer Abreise überbrückt werden. Zum Glück halfen die Maledivenforen im www das „Fieber“ ohne Arztbesuch in den Grenzen zu halten. Die Foto-CD von Turtle ;-) weihte uns mit umfangreichen Bildmaterial in die Insel ein; nochmals Danke euch beiden.

Am 26.06. ging es locker nach Düsseldorf; zum Glück ist die A 31 mittlerweile bis auf fünf Kilometer durchgehend befahrbar. Wider Erwartens war es in diesem Jahr voller sowohl im Parkhaus als auch auf dem Flughafen selbst. Zu unserer absoluten Überraschung kam unsere Urlaubsbekanntschaft vom letzten Jahr (Kuramathi) zur „Verabschiedung“. Hut ab, Bine und Wolfi! Einchecken konnten wir um 18:15 Uhr. Alle Fensterplätze waren schon vergeben, schade. Aufgrund einer defekten Dichtung verzögerte sich der Abflug um 34 Minuten. Diesmal kam uns der Flug nicht so lange vor wie im letzten Jahr. Schlafen hieß Dösen, der Service war okay. Kapitän Rensch landete den Airbus A 330-200 mit 21 Minuten Verspätung auf Hulhule. Sofort empfing uns die bekannte, aber hier fehlende Wärme (30 Grad). Die Abfertigung ging relativ flott. Große Augen gab es wegen der Stempel vom letzten Jahr; Stichwort gleiches Datum. Nachdem die PTM-Mappen abgegeben waren, checkten wir erstmals bei MAT ein. Einfach genial: diese Ruhe, das nette Lächeln vom Personal, das Rot der Maschinen im türkisfarbenen Meer. Freude hoch drei.

Punkt 12 Uhr startete unser Wasserflieger 8Q – NTA mit sieben weiteren Gästen; die nach Velidhu weiter flogen. Der Flug über die Atolle ist der Hammer schlechthin. Unser Rasdhoo-Atoll mit Kuramathi haben wir auch gesehen. Nach 25 Minuten Flug landeten wir bei strahlendem Sonnenschein auf Maayafushi; herrlich. Ganz herzlich begrüßt wurden wir von Ulli, der Leiterin der Tauchbasis, sowie von Renzo, dem Chef-Animateur schlechthin. Das Foto vom Jetty mit der Insel im Hintergrund war jetzt endlich Realität. Gerhard, das passt.

Nach einem Erfrischungstuch und kurzem Papierkram gab uns Ulli in der Beach Bar bei einem kühlen, fruchtigen Cocktail eine Einweisung. Als erstes hieß es die Uhr um eine weitere Stunde vorstellen (MESZ + 4 h). Dann ging es zu den reservierten Bungi’s 38 und 40. Mit Schwager, Schwägerin und Nichte verbrachten wir unseren ersten gemeinsamen Urlaub. Zum Bungalow kann man sagen: topp! 4,50 m x 4,50 m mit guter Einrichtung und halboffenem Bad. Adapter sind schon in den Steckdosen. Nach dem Umziehen gingen wir noch schnell Mittag essen. Der erste Verdauungsspaziergang war eine Inselumrundung, die gemächlichen Schrittes maximal 15 Minuten dauert. In der Lagune sieht man kleine Black Tips; das macht Lust auf Meer. Also, rein in’s Wasser, ran an’s Riff, Hallo Fische.
Eine Regenhusche ließ uns dann den Coffee Shop antesten. Und kurz darauf der Tauchbasis einen Besuch abstatten. Mit Ulli wurde der OWD-Kurs abgestimmt. Nach dem Abendbrot waren wir noch bis kurz vor Mitternacht in der Beach Bar und haben unsere ersten Cocktails genossen.

Das war der erste Tag auf Maayafushi; unvergessliche Eindrücke. Nachstehend kommen die am meisten abgefragten Hauptpunkte...

Frühstück von 08:00 bis 10:00 Uhr: Kaffe, Tee, Milch, O- und Mangosaft, Cornflakes, Toastbrot, Butter, Honig, zwei Sorten Marmelade, ca. 15 verschiedene Sorten Gebäck und Kuchen, vereinzelt Eierkuchen, Käse-Scheibletten, ab und zu belegte Brötchen, auf Wunsch gekochte Eier, Omeletts mit vier möglichen Zutaten, Spiegel- und Rührei, Obst sowohl frisch als auch Konserve

Mittag und Abendessen von 13:00 bis 14:30 Uhr bzw. von 20:30 bis 22:00 Uhr: jeweils abwechselnd Buffet oder Menü; Salate verschiedenster Art, Tomaten, Gurken, Oliven, Pasta, Pizza, Curry, Reis, Pommes, Widges, jeden Tag Fisch und Rind, Suppe, ab und zu Würstchen, Desserts, Puddings, Kuchen, Obst; absolut lecker ist Mittwoch abends das Barbecue (Tunfisch und Hühnchen gegrillt)

Getränke im Restaurant: Tiger-Bier vom Fass, Coca Cola, Fanta, Sprite, Weißwein, Alster, Wasser ausschließlich im Krug (!)

Coffee Shop von 10 bis 13 und von 14 bis 19 Uhr: diverse alkoholfreie Getränke, Kuchen, Pizza, Kekse, ab und zu läuft der Fernseher (meist BBC); unsererseits nicht empfehlenswert!

Beach Bar von 10 bis ??? Uhr: sehr gemütlich, Alkohol ab 13 Uhr, im AI sind wenigstens zehn verschiedene Cocktails enthalten sowie etliche Spirituosen (vollkommen ausreichend, unsere Empfehlung „Barman Special“ und „Maaya Binge“), jeden Abend Animation in italienischer und englischer Sprache ab ca. 22:30 Uhr für eine knappe Stunde

Montag Coupling
Dienstag Live Music mit einer Sängerin
Mittwoch Scetch Up (herrlich dieser Renzo!!!)
Donnerstag Mister Maayafushi
Freitag Maldivian Night und Disco
Samstag Beach Volleyball bei Nacht
Sonntag Miss Maayafushi

Touristen: ca. 60% Italiener, ca. 30% Engländer, der Rest verteilt sich auf Franzosen, Schweizer und Deutsche

Arzt: direkt neben den Toiletten der Mainbar, die Sprechstunden liegen an der Rezeption aus (2 x 1 h am Tag)

Beach Point von 10 bis 13 und von 15:30 bis 18 Uhr: Windsurfen und Kanu sind kostenlos (eine Inselumrundung per Kanu ist unbedingt empfehlenswert!), Ausflüge mit dem Katamaran sind extra abzustimmen und zu bezahlen

Ausflüge: täglich Schnorcheln, Morgen- und Abendfischen gegen Bezahlung (10 – 15 USD)

Donnerstag: eine Nacht unter Sternen für 30 USD; Erleben Sie eine Nacht unter den Sternen, während Sie fischen oder schnorcheln und später ein abenteuerliches Barbecue, direkt auf dem Dhoni zubereitet, essen können

Freitag: Ganztagesausflug zum Schnorcheln für 33 USD; Besuch von zwei Inseln mit einzigartigem Korallenriff (u.a. Kandholdhudho) incl. Mittagessen

Samstag: Halbtagesausflug nach Fisher Island Mathiveri für 20 USD; einmalige Möglichkeit ein typisches Fischerdorf zu besuchen, deren Bräuche kennen zu lernen, sowie die Möglichkeit verschiedene Souveniers zu erwerben

Super Empfang mit geöffneten Kokosnüssen, ca. 45 min Inselführung (Dhoni-Werft, Krankenstation, Moschee, Schule, etc.), abschließend ca. eine Stunde Shopping. Leider höhere (!) Preise als auf Maayafushi trotz Handelns. Ja, das Luxusresort Nika in der Nachbarschaft lässt grüßen und hat wohl die Preise unverschämt hoch getrieben. Einkaufen also doch besser im Insel-Shop auf Maaya.

ACHTUNG: Änderungen durch schlechte Wetterbedingungen vorbehalten. Wir können davon ein Lied singen. Ausflüge fielen aufgrund heftigen Regens und Sturmes aus. Auch die dann später angetretene Fahrt war für einige Italiener nicht lustig. Hingen doch einige an der Reling und fütterten die Fische.

Schnorcheln: das Hausriff bietet drei Einstiege, von 2 nach 1 findet man aufgrund der Abflussrohre größere Fischschwärme sowie viele Anemonen mit ihren Nemos, in der Lagune sieht man mit etwas Glück Stachelrochen und Schildkröten, sogar größere Haie patroullieren hier, ansonsten die („Standard“-) Fische, viele Seegurken, die Korallen erholen sich sichtbar; gut die Waden und den Rücken eincremen, besser noch ein T-Shirt anziehen!!!

Tauchbasis: hier werden Herzlichkeit und Sicherheit wirklich groß geschrieben, mit Ulli (Base Leaderin) arbeiten Barbara (Italien), Kazuko (Japan), Susanna (Schweden) und Olivier (Frankreich) zusammen. Nicht zu vergessen ist Amir (Boy for all), der immer gute Laune verbreitet. Angefahren werden 45 Tauchplätze. Ich habe bei Ulli meine Freiwasser- und Bootstauchgänge absolviert und jetzt mein OWD-Brevet in der Tasche. Nochmals Danke, Ulli! Mit von der Partie waren das Schweizer Pärchen Claudia und Pasqual (Hallo, hat echt Laune mit euch gemacht). Ulli hat uns mit Prisen von Humor und dem notwendigen Respekt vor möglichen Gefahren die erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt. Zu jeder Zeit waren wir in sicheren Händen und haben uns wohl gefühlt, obwohl die Bedingungen in der Lagune nicht immer optimal waren. Und meine Angst vor dem Ausblasen der Maske ist jetzt auch weg. Die Bootsgänge führten zu den Tauchplätzen: Bodu Thin Thila, Kuda Faru und Maaya Thila. Letzt genannter ist der Hammer schlechthin. Nie werde ich beim Abtauchen das „Riesen-Empfangskomitee“ von Hunderten von Drückern vergessen! Ebenso die Fledermausfische, die in die Farbe Gelb verknallt sind. Kazukos Flossen als auch meine Maske sind gelb; alles klar? Ein absolutes Highlight war der Video Dive mit Ulli und Kazuko am Bathala Thila. Ulli hat tolle Aufnahmen von mir gemacht und in ihren gedrehten UW-Film integriert. Ihr UW-Film ist Spitze, voll empfehlenswert. Mit den eigenen Passionen gewürzt eine rundum gelungene Sache. Nochmals Riesen-Dank an Ulli! Du hast es geschafft, dass man wirklich süchtig wird die UW-Welt zu erkunden.

Insel-Eindrücke: Maayafushi ist eine schöne, kleine Barfuß-Insel mit vielen Scaveolabüschen und etlichen Palmen. Im Inselinneren sind zwei Volieren, zum einen mit ca. 50 Wellensittichen, zum anderen mit Zebrafinken und anderen Piepmätzen. Zwei kleine Teiche beherbergen zahlreiche kleine Jungfische (sehen u.a. aus wie Black Mollies). Viele nummerierte Gärtner halten pausenlos die Insel sauber. Stets mit einem Lächeln haben sie für die Gäste nette Aufmerksamkeiten geflochten oder aber auch mal Kokosnüsse geöffnet. Graureiher, Geckos, Schönechsen usw. reihen sich in das „Inselinventar“ ein. Die in den Katalogen zu sehende schöne Sandbank ist leider auf gut ein Viertel geschrumpft. Wind und Wellen nagen sehr an der Insel. Auch die vielen Sandsäcke halten den Sandraub nicht zurück. Eine schwimmende Plattform mit Tauchpumpe spült tagsüber pausenlos Sand an die betroffenen Strandabschnitte. Die Gäste von Bungalow 30 waren schon nach drei (!) Metern im Wasser.

Wetter: tagsüber max. 32 Grad, nachts min. 27 Grad, Wasser 29 Grad, Luftfeuchtigkeit 76 – 80%, Luftdruck zwischen 1007 und 1015 mb, vier Tage voll die Sonne, die restlichen Tage waren teilweise sehr verregnet und stürmisch (manchmal ist die Sonne leider auch flüssig), der Sturm war einmal so heftig, dass die MAT-Plattform zerstört wurde.

Short Facts:

- Strandtücher können täglich an der Rezeption gewechselt werden
- Kosten vom Tresor im Zimmer: 2 USD pro Tag
- Minibar nicht im AI
- Zahlung mit USD, EUR oder KK möglich (Visa, Mastercard, American Express)
- Internet: 7 USD für 14 min (seeehr laaangsaaam)
- E-Mails: 2 USD pro Mail von der Rezeption aus
- Telefon: 20 USD für die ersten 2,5 min (7 USD/min danach) von der Rezeption aus
- „oben ohne“ unter Androhung von 500 USD Strafe untersagt
- auf alle Leistungen werden 5% Steuern berechnet
- schöner Blick auf Bathala, Halaveli, Kandholdhudho (und MS „Island Explorer“), sowie Fesdu

Kritik:

- Frühstück könnte umfangreicher sein
- Kellner im Restaurant sind leider recht langsam; da waren wir von Kuramathi wesentlich besseren Service gewohnt
- „Modenschau“ seitens der Gäste beim Abendbrot

FAZIT: Die 14 Tage waren wieder unvergesslich und gingen leider viel zu schnell vorbei. Es war toll, dass der europäische Alltag für diesen Zeitraum abperlen konnte. Gern erinnern wir uns an die Geburtstagsständchen, die von den Kellnern vorgetragen wurden. Auch die enorme Sternenanzahl am maledivischen Nachthimmel hat uns wieder beeindruckt. Wir waren wieder zu 99% zufrieden (vom Wetter einmal abgesehen). 2005 haben wir eigentlich Thailand im Visier; aber mal ehrlich, die Versuchung nächstes Jahr eine neue Insel zu besuchen steigt schon wieder rapide (Stichwort Dollarkurs). Auf jeden Fall sagen wir: Malediven, wir kommen wieder.


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