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Kastagir
Badewannenurlauber






Registration Date: 19.10.2006
Posts: 4

Text Reisebericht: Makunudu 04.01.2007 23:57 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Hier mal vorab der Reisebericht. Den abschließenden mit Link zu den Bildern gibt's wenn die Webseite fertig ist cool

Makunudu vom 20.12.2006 - 03.01.2007

Anreise:
Flug mit LTU ab Frankfurt. Hinflug 9 Stunden, Rückflug 10 Stunden. Das Essen war ok, die Flugbegleiter durch die Bank nett. Für große Leute empfehle ich einen Sitz mit mehr Beinfreiheit den man gesondert buchen muss. Der Aufpreis von 60€ pro Strecke und Person ist es mir (1,92m groß) beim nächsten Mal definitiv wert. Nach kurzer Zeit weiß man nicht mehr wohin mit den langen Stelzen, und 9 bis 10 Stunden können unter solchen Umständen enorm lang sein ;o)

Allgemeine Inselinfos:
Makunudu ist geradezu winzig und verfügt nur über 18 Doppelvillen die sich auf den Süd-, West- und Nordteil der Insel verteilen. Wasserbungalows existieren nicht. Innerhalb der Villa haben wir von unseren Nachbarn rein gar nichts mitbekommen.
Im Südteil der Insel wo sich unsere Villa befand herrschte bei unserem Aufenthalt quasi Windstille. Es kann hier also arg heiß werden. Man ist aber in wenigen Minuten im Westteil wo immer eine stramme Brise weht, sollte aber mit der Sonne absolut vorsichtig sein. Auch bei totaler Bewölkung holt man sich hier ruckzuck einen ganz üblen Sonnenbrand.
Der Strand wandert je nach Jahreszeit. Es hieß in anderen Reiseberichten dass an den Villen im Nordteil das Meer nur über einen Holzstieg erreicht werden könne. Bei unserem Aufenthalt gab es dort aber Strand en masse.
Für Kleinkinder können wir diese Insel nicht empfehlen da es keinerlei Einrichtungen für sie gibt und die Strände unserer Meinung nach für die Zwerge nicht zum Baden geeignet sind. Es liegt sehr viel Korallenschutt herum (also Füßlinge beim Baden nicht vergessen) und das Meer ist bei Wind recht rau.
Gäste mit dem Wunsch nach externer Unterhaltung sei ebenfalls eine andere Insel empfohlen da es keine Animation gibt (abgesehen von speziellen Dinnerveranstaltungen an größeren Festtagen wie Weihnachten). Ein Spa ist auch nicht vorhanden.
Es wird regelmäßig gegen die Moskitos vorgegangen, aber Autan oder Anti-Brumm sollte ausreichend mitgenommen werden. Nicht alle Villen haben einen Sonnenschirm direkt am Strand (wegen des wandernden Sandes), und wenn man sich dann in den Schatten der üppigen Pflanzenwelt zurückzieht kann man arg zerstochen werden. Tür der Villa und zum Bad auch immer schließen!
Die Insel ist eine echte Barfußinsel (abgesehen vom Strand). Nur das Restaurant hat einen hölzernen Fußboden, aber auch hier benötigt man keine Schuhe.
Im Souvenirshop kann man Kleinigkeiten einkaufen. Was nicht vorhanden ist besorgen einem die netten Leute gerne aus Male (ein Versorgungsschiff bringt es dann um 00:00 Uhr mit).
Eine kleine Fernsehecke befindet sich auf dem Weg zur Bar. Hier ist auch eine ordentliche Büchersammlung zu der fast jeder Gast beiträgt (einige der Bücher die ich mitgenommen hatte gab es dort schon).
Von Makunudu aus sieht man folgende Inseln: Summer Island, Reethi Rah (westlich), Eriyadu (nördlich) und Taj Coral Reef Resort (südlich):
Die Vegetation im Inselinneren ist üppig und mutet wie ein Dschungel an den nur zwei schmale Sandwege durchqueren. Diese sind Nachts beleuchtet, aber eine kleine Taschenlampe kann hilfreich sein.

Transfer:
Nach der Landung ging es zur Einreiseprozedur die nach wenigen Minuten abgehakt war. Auch auf unser Gepäck mussten wir nicht lange warten. Wir wurden dann direkt von unserer Reiseleitung begrüßt und umgehend zu einem Jetty mit wartendem Speedboot begleitet. Mit einer kurzen Zwischenstation an einer anderen Insel ging es dann weiter Richtung Makunudu. Transferzeit insgesamt eine Stunde. Das Meer war ein wenig rau – also entsprechende Mittelchen nehmen wenn man zur Seekrankheit neigt.

Ankunft:
Wir wurden am Landesteg von einem Mitglied des Managements erwartet und begrüßt. Man bat uns dann zur Rezeption wo wir umfassend über die Einrichtungen und Gepflogenheiten auf der Insel informiert wurden. Unser Gepäck befand sich zu dem Zeitpunkt bereits in unserem Bungi (heißen auf Makunudu „Villa“, und ich werde sie daher im Bericht so nennen).
Wir wurden dann zu unserer Villa begleitet wo man uns weitere Informationen zukommen ließ. Schon unser erster Eindruck war absolut positiv. Daran sollte sich im weiteren Verlauf auch nichts ändern.

Villa:
Wir hatten Villa 28 und waren damit sehr zufrieden. Wir werden beim nächsten Mal aber versuchen Nummer 29 zu bekommen da es dort besonders ab Mittag mehr Schatten am Strand gibt. Die Villen sind so gut in die Vegetation integriert dass man sie vom Strand aus kaum sieht. Das bedeutet zwar dass direkter Meerblick von der Villa aus kaum möglich ist, aber das hat uns überhaupt nicht gestört
Verarbeitet werden nach Möglichkeit nur Naturmaterialien, eine Sache, die man überall auf der Insel antreffen kann. Nirgendwo Plastik oder ähnliches -sehr stilvoll.
Die Villa ist mit einem enorm großen Bett (annähernd 2,50m breit, 2,20m lang – also Kompass mitnehmen <g>) ausgestattet und verfügt über eine Minibar, dezente Klimaanlage und Deckenventilator (selbst bei niedrigster Stufe sollte man alles anseilen was weggeweht werden könnte). Wir ließen die Klimaanlage tagsüber auf 22 Grad laufen und schalteten sie nachts meistens aus. Zu Beginn trat Wasser aus, und sie gab böse Geräusche von sich. Der Defekt wurde nach kurzer Info keine halbe Stunde später repariert.
Ein <kostenloser> Safe befindet sich im ausreichend dimensionierten Kleiderschrank (ein paar weitere Kleiderbügel wären wünschenswert). Vor dem Hinterausgang Richtung Strand steht ein kleiner Korbtisch mit Glasplatte, dazu zwei Korbstühle. Am Eingang zum Badezimmer befindet sich eine Art „Sekretär“ mit großer Tischplatte, zwei Schubladen, einem Korbstuhl und einem großen Spiegel. Im Zimmer befindet sich des Weiteren ein Wasserkocher. Instant-Kaffee (der war richtig gut!), Teebeutel, Zucker und Kaffeesahne stehen kostenlos daneben.
Das Badezimmer ist halboffen. Der nicht überdachte Bereich besteht aus einem bepflanzten Teil. Die Dusche kann mit einem Vorhang zum restlichen Teil des Bades abgetrennt werden. Eine Wäscheleine ist vorhanden.
Es besteht die Möglichkeit schmutzige Wäsche reinigen zu lassen. Man packt sie einfach in den vorgesehenen Stoffbeutel und füllt ein Formular aus. Das Resultat war in Sachen Bügeln jedoch nicht sonderlich vorzeigbar. Wir sind aber sicher dass diesem „Mangel“ abzuhelfen ist und werden beim nächsten Mal sicher noch weniger Klamotten mitnehmen.
Der Roomboy kommt zwei Mal täglich und reinigt alles pikobello!
Zu jeder Villa gehören im Außenbereich zwei massive Holzliegen mit Auflage, dazu ein kleiner Tisch mit zwei hölzernen und sehr bequemen Klappstühlen.

Restaurant/Bar:
Makunudu verfügt über eine Bar, ein Restaurant (Holzfußboden) und eine kleine Sunset-Cocktailbar am westlichen Strand (traumhaftes Feeling, unbedingt mal zum Cocktail hingehen!).
Das Essen war sehr gut und abwechslungsreich auch wenn uns Fleisch und Fisch oftmals zu sehr durch waren. Zum Frühstück und Mittagessen geht man ans reichhaltige Buffet, das Abendessen wird außer Dienstags und Freitags in Menüform angeboten. Die beiden anderen Tage gibt es Beach-Barbequeue und Buffet.
Tipp: Das Frühstück kann man sich mit Zeitangabe ohne Gebühr auch direkt in die Villa bringen lassen :o).
Spezielle Arrangements: an meinem Geburtstag haben wir uns das Champagner-Lobster-Dinner gegönnt (sehr romantisch und lecker!). Eigentlich war das private Dinner auf einer Sandbank in der Nähe der Insel geplant, aber das fiel wegen des schlechten Wetters im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Es gibt noch weitere, wechselnde Angebote gegen Aufpreis.
Das Weihnachts- und Neujahrsdinner war einfach gigantisch. Was da an Buffet mit viel Liebe zum Detail aufgefahren wurde spottete für uns jeder Beschreibung. An Weihnachten haben die Leute einen der Ihren in ein Nikolauskostüm gesteckt. Der Ärmste mit Rauschebart und barfuss ging dann und verteilte Süßigkeiten. An Silvester wurde direkt am Strand gedeckt, und wir konnten um Mitternacht das Feuerwerk auf den umliegenden Inseln bewundern. Danach Tanz bis in die Puppen (wobei wir die letzten Gäste waren und uns mit den Angestellten eine tolle Nacht beschert haben – die anderen Gäste waren meist direkt nach dem Abendessen schon wieder in den Kajüten).
Ausnahmslos alle Angestellten waren freundlich, viele nach einer kleinen Gewöhnungsphase sehr herzlich.

Schnorcheln /Tauchen / Baden:
Die Unterwasserwelt hat uns mächtig beeindruckt. Auch wenn man die Auswirkungen des El Nino immer noch sieht wachsen die Korallen wieder und bieten eine atemberaubende Vielfalt an Leben. Meine Frau taucht und meinte viele der Tiere hätte sie bisher nur tief unter Wasser gesehen. Auf Makunudu wird einem beinahe alles keinen Meter von der Strandgrenze aus geboten. Wir hatten eine regelrechte Kinderstube von Schwarzspitzenriffhaien direkt am Strand die dort Schwärme kleiner Fische jagten. Zu (Schwarz)Spitzenzeiten schwammen dort gleich 9 Stück herum. Größen: zwischen 30cm und 1,2 Meter war alles im Angebot. Ebenfalls direkt am Strand: Muränen, Stachelrochen, Drücker usw. Am 50m entfernten Hausriff und auf dem Weg dorthin haben wir fast alles gesehen was man so sehen kann: Adlerrochen, Feuerfische, Riesenkugelfische, Zackenbarsche, Schildkröte (bei schönem Wetter), große Drücker und Papageifische und vieles mehr. Bei unserem „Special Snorcheling Trip“ am Außenriff sahen wir gleich drei Schildkröten und Schwärme mit Aberhunderten von metallisch blau schimmernden Fischen – atemberaubend.

Tauchen:
Tauchen waren wir nicht und können uns deshalb kein Urteil bilden. Die Leute an der Tauchbasis waren aber supernett. Hier kann man sich das komplette Schnorchel- und Tauchequipment ausleihen. Je nach Veranstalter und Paket ist die Schnorchelausrüstung wie bei uns kostenlos enthalten.

Animation:
Keine :o)

“Night- oder Morning-Fishing“ (ein mal mitgemacht reicht. Unsere Ausbeute war insgesamt eher mager, aber meine Liebste hat einen netten Barrakuda erwischt)
“Island Hopping“: es geht rüber nach Summer Island und Taj Coral Reef Resort, danach zum Schnorcheln an eine Sandbank. Lunchpaket ist dabei.
“Einheimischeninsel“: nicht mitgemacht.
“Tagesausflug nach Male“: nicht mitgemacht.
Sonstiger Wassersport:
Je nach Reisepaket kostenlos oder gegen Aufpreis kann man surfen oder mit dem Katamaran segeln.

Fazit:
Die Insel ist ein Paradies für Honeymooner, Paare und Erholungssuchende die sich einfach nur im Garten Eden einer Gehirnwäsche unterziehen und neue Kraft tanken möchten. Was man an gewöhnlichem Reisegepäck einspart (legere Kleidung total) kann man getrost an Büchern mitnehmen.
Bei Fragen antworten wir gerne unter kastagir att euro-edv.de

Kastagir
Badewannenurlauber






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Thread Starter Thread Started by Kastagir
RE: Reisebericht: (Vorab) Reisebericht Makunudu 10.01.2007 08:43 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Mir fehlt leider die Zeit die Bilder auf meiner eigenen Seite zur Verfügung zu stellen. Unter

http://bilder.malediven.net/Makunudu/index7.htm und
http://bilder.malediven.net/Makunudu/index8.htm

sind aber welche. Der aktualisierte Reisebericht findet sich unter

http://www.malediven.net/reiseberichte/makunudu.htm

Gruß,
Kasta

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Herkunft: nähe Zürich Schweiz

19.05.2010 13:05 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Ist der Sand überall sehr rau oder nur direkt am Strand?

Danke für den tollen Reisebericht.

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