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Go to the bottom of this page Reisebericht: Angaga September/Oktober 2004
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Wolf
Badewannenschnorchler






Registration Date: 17.05.2004
Posts: 17

Text Reisebericht: Angaga September/Oktober 2004 12.10.2004 10:45 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Hallo zusammen,

wir haben vom 21. September bis 6. Oktober 2004 unseren Urlaub auf Angaga verbracht. Für Nadja war es der erste Malediven-Urlaub, für mich der zweite nach Athuruga im Jahr 2001. Ein wenig werde ich in diesen Bericht daher auch den Vergleich mit Athuruga einfließen lassen.

FLUG

Absolut problemlos mit Lauda ab Wien, hin über Colombo, retour direkt und in der Amadeus Class, was wirklich nicht zu verachten ist. Einerseits hat man wirklich um Längen mehr Beinfreiheit, zudem ist das Essen köstlich, der Champagner kühl und selbst am Flughafen Hulule gibt es für Business Class Passagiere eine gemütliche VIP-Lounge mit bequemen Fauteuils und leckeren Imbissen.

Der Wasserflug war herrlich unkompliziert – wir mussten vielleicht 10 oder 15 Minuten warten. Bei Athuruga waren es seinerzeit fast zwei Stunden. Aufgefallen ist mir noch, dass bei der Ausreise die üblichen 10,- Dollar diesmal nicht kassiert wurden.

INSEL

Wirklich schön fand ich, dass es auf Angaga nirgendwo geflieste Böden (außer im Bungi natürlich) oder asphaltierte Wege gibt, sondern man sich wirklich immer barfuß im Sand bewegt. Auf Athuruga beispielsweise sind sowohl Restaurant und Bar als auch Reception gefliest – nicht störend, aber ohne Bodenfliesen ist es gemütlicher…

Dafür gibt es zu den Bungis keine erkennbare Gehwege, was vor allem am Abend ein wenig störend ist, geht man doch ausschließlich barfuß, stolpert immer wieder über Wurzeln und steigt auf spitze Gegenstände.

Animation gibt es auf Angaga wirklich überhaupt keine. Haben wir grundsätzlich auch so gewollt und nicht vermisst. Allerdings wäre beispielsweise ein bisschen Freizeitangebot nicht verkehrt gewesen – ich denke da beispielsweise einmal täglich an ein Workout oder ein wenig Gymnastik.

BUNGIAUSSTATTUNG

Von der Ausstattung her sind die Bungis gut. Der Eisschrank war zwar nicht gerade neuwertig, die Kühlleistung war in Ordnung. Am wenigsten braucht man den großen Farbfernseher, vor allem weil es kaum Programme gibt. Bei Deutscher Welle war der Empfang schlecht. Angenehm fand ich die Schaukel auf der Terrasse. Sehr positiv waren Wasserdruck und –temperatur. Klimaanlage leise und effizient. Der separate „Schrankraum“ ist auch positiv hervorzuheben. Manchem mögen die Türscheiben zu stark getönt sein, dafür sehen die Vorbeigehenden nicht hinein und wen es stört kann die Tür ja aufmachen.

BUNGIWAHL

Wie viel habe ich in den diversen Foren über die „besten“ Bungis auf Angaga gelesen. Ich habe dazu schon einmal irgendwo angemerkt, dass es den „besten“ Bungi nicht geben kann, weil eben die unterschiedlichen Lagen Vor- und Nachteile bieten und zudem jeder Urlauber andere Ansprüche hat. Und selbst dann ändert sich beispielsweise die Strandsituation ebenso wie der Wind von Monat zu Monat. Habe ich vielfach gelesen, dass ab Bungi 127 aufwärts der Strand weggespült ist und der Wind fehlt, war dies bei uns exakt umgekehrt – dort war ein riesiger Strand und eine steife Brise! Keinesfalls nachvollziehen kann ich jedenfalls die Empfehlungen auf der Hausriffseite, wo wir ursprünglich unbedingt hinwollten! Am liebsten hätten wir nach all den Berichten vorher 123 oder 125 gehabt. Am zweiten Tag hätten wir 123 bekommen können, dieser war uns aber immer noch zu sehr im Dickicht versteckt, zu Nahe an den Nachbarn, zudem war der Strand dort komplett weggespült. Wir haben uns für einen ganz anderen Bungi entschieden, der sich schon bei unserem ersten Inselrundgang als unser absoluter Favorit herauskristallisierte (zufällig wurde er am gleichen Tag frei wie 123). Um welchen Bungi es sich handelt sei hier nicht verraten, sonst versteifen sich alle wieder auf diesen einen. Was ich jedoch definitiv sagen kann – wir hätten sicher 20 Bungis gefunden, mit denen wir sehr zufrieden gewesen wären. Somit mein Tipp an alle: Werdet euch vorher im Klaren darüber, ob ihr Riff oder Lagune, Wind oder Flaute, Sonne oder Schatten wollt. Und dann erkundigt euch einige Wochen vor der Reise bei Rückkehrern im Forum, wo ihr am besten aufgehoben seid. Dann würde sich vielleicht auch wieder die Reservierung auf Angaga dem Thema Vorreservierung bestimmter Bungis annehmen, wenn nicht alle deutschsprachigen Gäste immer in 125 wollen (wohlgemerkt – ich würde „unseren“ Bungi jederzeit dem 125 vorziehen!!!)

Die Wasserbungalows fand ich von außen sehr schön, buchen würde ich sie nicht, wahrscheinlich nicht einmal wenn sie zum gleichen Preis angeboten würden. Zwar schauen diese sehr nett aus, sind sicher heller und moderner eingerichtet. Der Hauptgrund für meine Abneigung ist, dass für mich die Malediven den großen Vorteil bieten, dass man seinen „eigenen“ Strand direkt vor der Bungi-Türe hat. Es ist einfach sehr praktisch rasch etwas holen oder auf die Toilette gehen zu können, nicht den ganzen Krimskrams von Lesestoff über Handtuch erst zum Strand schleppen zu müssen. Auch bei einem kurzen (und mitunter durchaus heftigem) Regenschauer ist es sehr praktisch in wenigen Sekunden die rettende Terrasse erreichen zu können. Eigentlich ist es absurd, für einen Wasserbungi pro Tag rund € 50,- mehr zu bezahlen, dann wie in jedem x-beliebigen Hotel erst zum Strand latschen muss und dann auch noch im Sand am Handtuch zu liegen – denn am Strand dort gibt es für Wasserbungi-Bewohner keine Liegen. Die Wasserbungis dürften übrigens recht rasch und dementsprechend lässig zusammengezimmert worden sein – man hörte von schiefen Decken und ebensolchen Böden, wodurch beim Duschen Wasser ins Schlafzimmer lief… Beim Abflug haben wir mit Wasserbungi-Bewohnern geplaudert, die jedoch nach eigenen Aussagen begeistert waren und wieder dorthin würden - na ja, Geschmäcker sind halt verschieden!

LIEGEN

Das leidige und immer wiederkehrende Liegenthema… Das war für mich vor der Buchung ein sehr wichtiger Punkt, gemütlich auf einer Liege und nicht im Sand zu liegen, auch nicht mit Nachbarn über Liegen streiten zu müssen. Abgesehen davon, dass ich von Problemen über Liegenklau oder dergleichen nichts mitbekommen habe – ich war sehr zufrieden! Eine Liege steht auf der Terrasse des eigenen Bungis, ebenso ein Liegestuhl, der einen absolut tauglichen Liegenersatz darstellt, weil er sich sehr flach stellen lassen. Man hat halt die Füße im Sand, zum Lesen ist es sogar so noch besser!

PUBLIKUM

Die Insel war zu unserer Zeit gefühlsmäßig zu 40% von Schweizern belegt, dann würde ich sagen 25% Deutsche, 15% Japaner (die waren angenehm ruhig!), dazu ein paar Österreicher. Der Rest waren Einzeltäter aus Italien, Frankreich und Holland.

RESERVIERUNG / ÜBERBUCHUNG

Zum leidigen Thema Überbuchung bzw. der allgegenwärtigen Übersiedlung von einem Bungi zum nächsten: Hier hat die Insel ihren größten Schwachpunkt. Und es ist eigentlich eine Frechheit! Überbuchungen sind an der Tagesordnung. Wir haben Honeymooner gesehen, die zunächst zwei Tage nach Vilamendoo kamen, dann weitere zwei Tage in einem Wasserbungi geparkt wurden und dann endlich ihren Strandbungi beziehen konnten. Zwei mal umziehen in 14 Tagen und dabei die Wahl zu haben, aus dem Koffer zu leben oder jeweils aus- und einzupacken, sehe ich nicht als Urlaub und Erholung, schon gar nicht als geglückte Flitterwochen. Und dieses Beispiel war kein Einzelfall, Übersiedlungen standen täglich auf dem Programm. Die meisten ankommenden Gäste wurden zunächst in 101, 149 oder 150 einquartiert, niemand blieb dort länger als ein oder zwei Tage. Vor allem in 101 – ausgestattet mit zwei Einzelbetten mit völlig durchgelegenen Matratzen - waren in der Früh jeweils glückliche Gesichter zu sehen (Auszug) und später ebenso unglückliche (Neuankömmlinge = Einzug).

Ein interessantes Detail am Rande: Die Insel hatte eigentlich immer nur 50 Strandbungis (101 bis 150), hinzu kamen heuer erst die 20 neuen Wasserbungis (151 bis 170). Darüber hinaus gibt es jedoch auch noch zurück versetzte Reihenbungis mit Nummern bis 178. Diese dürften zwar primär von Mitarbeitern (Tauchlehrer?) genutzt werden, die Nummern scheinen aber neu zu sein (schließen an die Nummern der neuen Wasserbungis an!) und es stellt sich die Frage, ob hier das Inselmanagement versucht, auch diese Bungis auf Grund der guten Buchungslage zu vergeben, um noch mehr „herauszuholen“ (die Insel ist ebenso wie Thudufushi von einem Österreicher auf 10 Jahre gepachtet, dem es mehr um das Wohl seines Bankkontos als um jenes der Gäste gehen dürfte). Wir haben auf den Abreiselisten jedenfalls definitiv immer wieder Gäste gefunden, die in diesen Bungis untergebracht waren (in 171 oder 172 waren Österreicher bis am letzten Tag ihres Aufenthalts drin, diese beiden Bungis habe ich aber gar nicht gefunden…). Fazit – was Überbuchung und Übersiedlung betrifft könnte es künftig noch schlimmer werden.

Noch ein offenes Wort zur Vorreservierung bestimmter Bungalows per Mail: Wir hatten drei Wochen vorher ein Mail nach Angaga geschickt mit der Bitte, uns einen Bungi auf der Riffseite zu geben. Wir haben uns nicht auf einen bestimmten kapriziert, sondern eine Range von mehr als 15 (!) angegeben. Eine Woche vor Beginn der Reise haben wir noch einmal an unseren Wunsch erinnert, um die Planung zu erleichtern. Wir haben beide Male eine Antwort bekommen, allerdings nur mit dem lapidaren Hinweis, man könnte keine Zusage machen. Kein Wort davon, dass man sich bemühen werde oder so. Da die Wünsche der einzelnen Gäste sehr unterschiedlich sind müsste es eigentlich möglich sein zumindest dem Wunsch nach der richtigen Seite zu entsprechen – uns wurde zunächst ein Bungi genau auf jener Seite zugewiesen, wo wir definitiv nicht hinwollten. Darauf angesprochen erklärten mir die Mitarbeiter der Reception, sie bekämen hunderte solcher Mails pro Woche und wieder der Hinweis, sie machten prinzipiell keine Zusage. Doch darum geht es nicht – denn die Antwort auf Gäste-Mails ist eine Standardfloskel, die Anfrage scheint gleich in die Rundablage zu wandern. Da wäre es besser dem Kunden zu antworten, er möge einen nicht behelligen…Fazit: Eine Reservierung bestimmter Bungis bleibt auf Angaga ebenso Glückssache wie die Gefahr einer Überbuchung!

ESSEN

Das Essen zu bewerten ist immer etwas schwierig, da jeder einen anderen kulinarischen Geschmack hat. Grundsätzlich waren wir mit dem Essen jedenfalls sehr zufrieden, allenfalls könnte es in Teilbereichen etwas abwechslungsreicher sein. Aber
versuchen wir es vielleicht ein wenig differenzierter.

Das Frühstück ist eher was für „süße“ Menschen – es gibt Waffeln und Pancakes mit vielen Toppings. An den Säften gibt es nichts auszusetzen (nicht frisch gepresst, aber auch nicht so dünne Pseudofruchtsäfte mit Fruchtsaftanteil im Promillebereich). Brot ist für südländische Verhältnisse absolut positiv, vor allem weil es auch dünkleres Brot mit ganzen Körnern gibt. Auch Obst ist immer genügend vorhanden. Die frisch zubereiteten Omelettes sind ausgezeichnet, allenfalls wäre etwas mehr Einfallsreichtum bei den Zutaten wünschenswert – nur Zwiebel und Tomaten ist schon etwas dürftig, mir fielen da spontan zumindest noch Käse und Champignons ein. Zu kurz kommen in der Früh auf jeden Fall Liebhaber fleischlicher Genüsse. Es gibt jeden Tag exakt zwei Wurstsorten – fetter Schinken und ebenso fettes Corned Beef, beides aus der Dose. Der Käse ist tiefgefroren, daher sehr bröckelig. Einzelne Käsesorten waren aber hervorragend, so etwas eine Art Mozzarella, den es aber nicht immer gab.

Mittagessen hatten wir ja nicht, können daher nichts dazu sagen. Abendessen war bis auf zwei Abende, an denen scheinbar sämtliche Reste zu den unterschiedlichsten Curries (Rinder-Curry, Fisch-Curry, Huhn-Curry, Gemüse-Curry, etc) verarbeitet wurden, wirklich immer hervorragend! Für jeden Geschmack etwas dabei – vom frischen Fisch über Huhn, Rind, Pute und sogar Schwein. Herausragend die Scampi und alle Arten von Sepie/Calamare! Auch die Desserts einwandfrei, vom Streuselkuchen bis zu Cremes war alles vorhanden. Sogar wir haben etwas gefunden, obwohl wir sonst kaum Süßes essen. An den ersten Tagen war auch ein sensationeller Weichkäse (mehr als nur ein „ordinärer“ Brie) zu finden. Etwas verbesserungswürdig ist das Vorspeisenbuffet, auf dem immer nur die gleichen Salate sowie halbierte harte Eier mit einem Klecks Cocktailsauce zu finden war – hier mangelte es an Fantasie…

Aber noch einmal – summa summarum kann man sich über das Essen nicht beschweren und man muss schon einen sehr verwöhnten Gaumen haben um nichts Adäquates zu finden.

BARS

Die Sunsetbar am Ende des Wasserbungi-Stegs ist zwar fertig, aber nicht gut besucht – wahrscheinlich weil der Fußmarsch doch recht weit ist. Gemütlich ist sie aber. Und sowohl in der Sunset- als auch in der Hauptbar sind die Getränke sehr gut. Das Fassbier scheint ein österreichisches Zipfer zu sein, auch österreichische Säfte (YO) und Eistee (Rauch) sind vorhanden. Einziger Kritikpunkt – der offene Rotwein ist definitiv untrinkbar! Sauerampfer würde es ganz gut umschreiben. Dafür gibt es sehr gute Flaschenweine bereits ab 22,- US-Dollar. Diese sind natürlich nicht im AI enthalten.

Wir hatten Halbpension gebucht. All inclusive hätte sich auch im Nachhinein betrachtet für uns nicht ausgezahlt. Wir haben letztlich pro Person in etwa € 25,- täglich verbraucht, allerdings hatten wir jeden Tag zum Abendessen eine gute Flasche Wein und jede Menge (mit USD 6,60 nicht ganz billige) Campari Orange, die meines Wissens auch nicht im AI enthalten gewesen wären.

PREISE

Anbei noch eine kurze Übersicht über die wichtigsten Getränkepreise (bereits inkl. 10% Steuer, die obligat aufgeschlagen wird).
Bier 0,3l USD 3,30
Wasser 1,5l USD 3,85
Coke/Fanta 0,3l USD 2,20
Diet Coke/Schweppes 0,3l USD 2,75
Wein 0,7l USD ab 22,-

Sehr gut fanden wir die Happy Hour zwischen 18 und 19 Uhr, bei der alle Getränke außer Wein und Champagner um 20% verbilligt waren. Eine praktische Möglichkeit die Minibar jeden zweiten Tag komplett aufzufüllen. Dass gerade in er Happy Hour nur ein Kellner Dienst hat und der zweite exakt am Ende dazu stößt ist natürlich verbsserungswürdig.

HAUSRIFF

Das Hausriff fand ich anfangs etwas enttäuschend, letztendlich aber war ich aber doch durchaus zufrieden damit. Vielleicht war ich einfach von Athuruga verwöhnt, wo laufend zahllose Babyhaie in der Lagune fangen spielen und sich wenige Meter vom Strand ebenso viele Rochen tummeln. Aber letztlich habe ich auf Angaga einen kleinen Ammenhai, einen ausgewachsenen Riffhai, Steinfische, tolle Falterfische, eine Languste, eine Muräne und jede Menge „klassischer“ Rifffische gesehen. Sehr zahlreich waren Drücker (vom 10 cm großen Baby-Riesendrücker bis zum ausgewachsenen 1m-Exemplar, insgesamt 6 verschiedene Drücker-Arten), Doktorfische, Kaiserfische, Kaninchenfische, Barsche und und und. Auffällig waren die unzähligen Schildkröten, allerdings dürften vor kurzem einige ausgesetzt worden sein. Vom Fischreichtum her geht das Angaga-Hausriff okay, die Sicht war jedoch zumeist relativ trübe – das größte Manko. Davon hatten wir vorher auch schon in anderen Berichten gelesen.

Die Zugänge zum Hausriff sind kaum zu erkennen, aber es gibt genügend kleinere „Schleichwege“ zum Riff. Außerdem kann man selbst bei niedrigem Wasserstand fast an jeder Stelle des Riffdachs zum Riff schwimmen, ohne die Korallen zu berühren.

WETTER

Wir fuhren in der Regenzeit, weil es sich zeitlich nicht anders ausging. Als wir ankamen begann es gerade zu regnen, die ersten zwei Tage gab es fast durchwegs Dauerregen. Danach noch zwei durchwachsene Tage, die aber bereits sehr angenehm am Strand zu verbringen waren. Danach 10 Tage bis auf ganz wenige kurze Regenschauer Dauer-Sonnenschein! Wetter bleibt glaube ich zu jeder Jahreszeit Glückssache.

SONSTIGES

Die oftmals erwähnte Müllverbrennung hat man zwar hie und da bemerkt, fanden wir aber nicht schlimm – riecht einfach etwas verbrannt, aber stinkt nicht. Dafür ist uns etwas anderes aufgefallen: Die Abwässer dürften ja ins Meer abgeleitet werden, allerdings nicht kontinuierlich. Einmal täglich – so um die frühe Nachmittagszeit hatten wir öfters das Gefühl, dass die „Senkgrube“ (Sammelbecken o.Ä.) geleert wurde. Denn dann machte sich kurzzeitig ein unangenehmer Geruch bemerkbar. Wäre interessant, ob das sonst noch jemandem aufgefallen ist.

Den Generator fanden wir nicht störend, auch wenn er fast überall zu hören war. Schade finde ich, dass man einen Volleyball- bzw. Badmintonplatz ins Inselinnere verbannt – wäre am Strand sicher schöner, Platz gibt es genug und dort würden sich dann wahrscheinlich auch ein paar Leute zu einem Spiel zusammen finden. So wurde der Platz zu unserer Zeit ausschließlich von den Angestellten benutzt.

FAZIT

Angaga ist eine traumhafte kleine Barfuß-Insel, wie man sie auf den Malediven erwartet. Das Preis/Leistungs-Verhältnis ist sehr gut. Dem gegenüber steht auf der Negativseite die Gefahr der Überbuchung sowie das drohende „Umzugsspiel“! Die Insel ist zudem wirklich nur Ruhesuchenden zu empfehlen.

Im Vergleich mit Athuruga ist zu sagen, dass der grundsätzliche Stil der Insel, aber auch die Qualität vergleichbar ist (z.B. Bungalows). Für Athuruga spricht das Hausriff, für Angaga der Preis. Athuruga bietet zumindest ein bisschen Animation (unaufdringlich!). Negativ bleibt bei Angaga das Thema Überbuchung bzw. Reservierung bestimmter Bungalows.

Wir wollen das nächste Mal wieder etwas Neues ausprobieren und sind bereits auf der Suche, was gar nicht so leicht ist. Unsere Wünsche und Anforderungen an eine Insel sollten aus dem Bericht ganz gut hervorkommen. Wenn jemand also einen guten Tipp hat sind wir dafür sehr dankbar!

Für Fragen zu Angaga, aber auch zu Athuruga stehen wir gerne zur Verfügung!

Wolfgang & Nadja

mailto:m.nedomansky@apa.at


yvostef yvostef is a male
Inselhüpfer


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Registration Date: 30.12.2003
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12.10.2004 11:10 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

wirklich klasse und informativer bericht !

Troll Troll is a male
Atoll-Manager


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12.10.2004 11:12 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Danke für den detaillierten Bericht. smile

Schaut Euch als nächste Insel evtl. mal Komandoo oder Vakaru an. Augenzwinkern

Gruß
Troll

__________________
Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen lediglich zur Belustigung der Foren-Teilnehmer!

Wolf
Badewannenschnorchler






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Thread Starter Thread Started by Wolf
12.10.2004 11:18 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Danke für die Blumen...

Komandoo wird glaube ich umgebaut, nicht? Vakarufalhi haben wir bereits auf der Shortlist. Sind aber beide preislich etwas höher, schon im Bereich von Athuruga, oder?

Sonst sind uns noch Reethi Beach und Vilu Reef ins Aug gestochen (letztere wird meines Wissens ebenfalls umgebaut). Zudem hat jemand hier mal die Wasserbungis auf Fihalohi in den höchsten Tönen gelobt. Man sieht, die Auswahl ist groß - wir haben aber noch etwas Zeit...

Liebe Grüße
Wolfgang

yvostef yvostef is a male
Inselhüpfer


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Registration Date: 30.12.2003
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12.10.2004 11:45 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

@Wolf

wenn du fiha wasserbungifotos noch nicht kennst biste hier gut aufgehoben ! KLICK

wenn man preis der fiha wasserbungis sieht und die der anderen ( teilweise echt nichts schönes dran ) und auch die auf angaga sind schon recht teuer zum vergleich zu den klasse teilen auf fiha !
ein abstrich muß man bei fiha meiner meinung nach leider bei der bungianzahl (bettenzahl) am strand machen ! aber wer einen wasserbungi hat hält sich dort auf zum sonnen oder entspannen und hat sicher ruhe pur (da stört mich z.b das etwas vollere inselleben weniger)!hausriff soll auch nicht so schlecht sein und das oft erwähnte feeling dieser insel kann ich dir dann im mai näher bringen !naturbelassene insel mit leider fliesen auf dem boden im restaurant ..na ja,werde es verschmerzen wenn das andere stimmt !

Schnorchelfan Schnorchelfan is a female
Malediven Opfer


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15.10.2004 16:44 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

quote:
Original von Wolf

Wir wollen das nächste Mal wieder etwas Neues ausprobieren und sind bereits auf der Suche, was gar nicht so leicht ist. Unsere Wünsche und Anforderungen an eine Insel sollten aus dem Bericht ganz gut hervorkommen. Wenn jemand also einen guten Tipp hat sind wir dafür sehr dankbar!



Hi Wolf,
hier unser ein Tipp: VAKARUFALHI

Gruß Schnorchelfan

Ach ja, da hat uns doch bei uns der Schlumpf von Rashid (unser Kellner) was falsches erzählt, er sagte in der Bar wären Cylonesen, ÄÄÄÄHHHHLLLLIIIISSSSSSCCCHHH

Gaby Gaby is a female
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15.10.2004 23:02 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Klasse Bericht Wolf !!


Komandoo wird demnächst umgebaut, ja !!

Wahrscheinlich nach uns! geschockt
Da wirds dann renovierungsbedürftig sein großes Grinsen großes Grinsen

Reethi Beach war ich 2x !!
Ist wunderschön!

Tja die Wahl ist groß, Du wirst für Dich das Richtige finden!!


Liebe Grüße
Gaby

__________________


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16.10.2004 19:11 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

quote:
Original von ingridschnorchelfan

Hi Wolf,
hier unser ein Tipp: VAKARUFALHI

Gruß Schnorchelfan

Ach ja, da hat uns doch bei uns der Schlumpf von Rashid (unser Kellner) was falsches erzählt, er sagte in der Bar wären Cylonesen, ÄÄÄÄHHHHLLLLIIIISSSSSSCCCHHH


Oh Wolf,

ich habe vor lauter lesen und begeistert sein ganz vergessen Dir zu sagen : DEIN BERICHT IST TOLL

Komandoo soll auch super sein

Wolf
Badewannenschnorchler






Registration Date: 17.05.2004
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Thread Starter Thread Started by Wolf
19.10.2004 11:03 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Danke für die vielen Komplimente zum Bericht - jetzt werde ich gleich rot... es möge mir ein Ansporn sein, beim nächsten Resort einen ähnlichen Bericht abzuliefern! Was natürlich impliziert, dass ich rasch wieder auf eine Malediven-Insel fliegen muss.... großes Grinsen cool

Gansi Gansi is a male
Badewannenschnorchler






Registration Date: 29.05.2004
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19.10.2004 11:42 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Danke für den Bericht Wolf!

Werden uns ab Samstag bzw. Sonntag selbst von der Lage auf Angaga überzeugen großes Grinsen
Etwas Sorgen macht mir die Sache mit den Überbuchungen und das in der Nebenzeit!
Wart Ihr auch dabei bei den "meisten Gästen" die in der ersten Nacht in 101 oder 149,150 untergebracht wurden?

Ist schließlich auch unser Honeymoon und da sollte zumindest die Unterbringung hinhauen. Augen rollen

Schnorchelfan Schnorchelfan is a female
Malediven Opfer


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Herkunft: Hamburg

19.10.2004 14:23 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

quote:
Original von Gansi
Werden uns ab Samstag bzw. Sonntag selbst von der Lage auf Angaga überzeugen großes Grinsen


Das ist jetzt aber ganz bescheiden, ich platz vor Neid traurig

Trotzdem wünsche ich Euch eib´nen superschönen Urlaub und Hochzeitsreise, ist stell auch freiwillig das Schild vorm Bungi auf


Gruß Ingridschnorchelfan

Wolf
Badewannenschnorchler






Registration Date: 17.05.2004
Posts: 17

Thread Starter Thread Started by Wolf
20.10.2004 10:15 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

quote:
[I]Etwas Sorgen macht mir die Sache mit den Überbuchungen und das in der Nebenzeit!
Wart Ihr auch dabei bei den "meisten Gästen" die in der ersten Nacht in 101 oder 149,150 untergebracht wurden?


Wir hatten bei der Ankunft die Wahl zwischen genau diesen dreien... alles andere war belegt! Wir haben dann 101 genommen - sooo schlecht ist er auch wieder nicht. Hat einen großen Strandabschnitt davor und es ist nicht weit zu Bar und Restaurant. Dafür rennen alle vor dem Bungi vorbei (ist aber bei 102 bis 110 nicht anders). Wirklich negativ dabei ist, dass der Bungi 101 zwei Einzelbetten mit durchgelegenen Matratzen hat, die sich nicht einmal zusammen schieben lassen, weil das breite Bambusgestell im Weg ist. Aber für euch Honeymooner sollte es ja kein Problem sein, ein Einzelbett zu teilen... großes Grinsen

Ne, im Ernst - wenn ihr in einen der drei Bungis einquartiert werdet verbringt den ersten Tag möglichst viel draußen und zieht dann um - für zwei Wochen würde ich ihn nicht behalten. Wir haben zwei Tage in 101 ausgehalten, weil danach zufällig unser Lieblingsbungi frei wurde!

CU
Wolfgang cool

Gansi Gansi is a male
Badewannenschnorchler






Registration Date: 29.05.2004
Posts: 13
Herkunft: Aflenz Kurort, Österreich

20.10.2004 10:50 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

@ Ingridschnorchelfan:
Danke!

@ Wolf:
Danke für die Info, somit sind wir wieder etwas gescheiter und werden aus der eventuellen Notlage hoffentlich das beste herausholen können indem wir 101 nehmen cool

Sind ja nur noch drei Tage bis zum Abflug Augenzwinkern großes Grinsen

Wolf
Badewannenschnorchler






Registration Date: 17.05.2004
Posts: 17

Thread Starter Thread Started by Wolf
20.10.2004 10:58 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

quote:
Original von Gansi
@ Wolf:
Danke für die Info, somit sind wir wieder etwas gescheiter und werden aus der eventuellen Notlage hoffentlich das beste herausholen können indem wir 101 nehmen cool


Wohlgemerkt - wir haben uns für 101 entschieden, weil wir wenigstens auf der Riffseite sein wollten und weil 149 und 150 etwas nach hinten versetzt versteckt liegen. Ob die innen besser oder schlechter sind weiß ich nicht. Bei 101 war drinnen alles gleich wie in den anderen Bungis, bis auf das Bett.

Viel Spaß auf Angaga!

CU
Wolfgang cool

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