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MaledivenTraum Forum » Reisen » Malediven Reiseberichte » Reisebericht: Zitahli & Helengeli vom 25.05.2013-13.06.2013 » Hello Guest [Login|Register]
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Tippkönig F1 2007 und Fußball EM 2008

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Text Reisebericht: Zitahli & Helengeli vom 25.05.2013-13.06.2013 06.07.2013 09:48 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Die Reise führte nach Zitahli und Helengeli
Thema des Urlaubs (Original vom kleinen Schalk am 8.6.): Heut habe ich nichts gemacht, weniger als sonst… dazwischen (Anm. des grossen Schalks: bei einer Massage im Spa) noch etwas entspannt.

Hallo zusammen.
ich darf mich zuerst kurz vorstellen. Ich bin der Schalk. Einige von euch werden mich auch kennen. Und wenn, dann, weil ich auch bei euch immer irgendwo mit dabei bin. Ich bin nun der Schalk von Michael. Freundlicherweise durfte ich ihn auf seinen Flitterwochen begleiten. Jaaa, ich weiss. Honeymoon ist normalerweise nur für zwei. Aber hier wird es noch versauter! Wir waren sogar zu viert! Mein Kumpel, der Schalk von Barbara, war nämlich auch dabei. Er ist ein rechtes Stück zurückhaltender und braver als ich. Aber er wird sich sicher auch von Zeit zu Zeit melden.
So, wo beginnen wir? Naja, am Anfang halt… Am Anfang spreche ich Frau Beeck von E-Two-Travel ein ganz dickes Lob aus. Sie hat uns total gut beraten, organisiert und reserviert. Echt super! Vielen Dank.

Sie hat für uns folgende Reise gebucht: Vom Flughafen Zürich ging es zuerst mit einer Swiss-Maschine nach Frankfurt. Das noch Touristenklasse. In Frankfurt begann der Luxus für uns – und ich muss sagen, dass ich Luxus durchaus zu schätzen weiss. Ab Frankfurt sollte es nämlich per Business-Class weiter gehen. Wir checkten vor Ort ein und erhielten die Anweisungen, in welcher Lounge wir es uns gemütlich machen durften. So eine Lounge ist echt was Tolles. Wenn ich denke, dass ich armer Schalk fast 3 Stunden da draussen, irgendwo mit den 0-8-15 Touris hätte warten müssen?? Poah.. neee großes Grinsen ; Freie Getränke, was zu Futtern und bequeme Sitze. Hat auch Michael und Barbara gut gefallen.
Dann ging es weiter in der eben erwähnten Business-Class (BC) der Sri Lankan-Airlines nach Colombo. Und die Vorzüge der BC wurden erst jetzt wirklich ersichtlich. Zum ersten Mal konnten Michael und ich in einem Flieger eine Mütze voll Schlaf finden. Futter war natürlich auch besser als ein paar Meter weiter hinten im Flieger. Etwas Negatives gab‘s dann doch noch. Das Bordunterhaltungssystem. Die Auswahl war nicht wirklich berauschend. Es sei denn, ihr mögt Filme in Russisch mit Sri Lankischen Untertiteln. Filme in Deutsch habe ich nur 3 zählen können. Nimmt man die englischen noch dazu, sind wir vielleicht auf 10 Filmen – und dann nicht mal wirklich gute… Dann war irgendwie der Controller des Systems auch putt. Egal, was ich machte, er wählte immer gerade an dem Ort, wo der Cursor war „Enter“. Spiele konnte ich so kaum machen. Aus Menüs heraushüpfen ging auch nicht…
Trotzdem: Gut gelaunt kamen wir vier auf Colombo an. Hier ging‘s gleich wieder in ne Lounge. Klimatisiert, freie Getränke und ein Buffet, an dem sich die einfacheren Male-Inseln sogar was abschauen könnten.
Der Überflug von Colombo nach Male war kurz und ohne Vorkommnisse. Angekommen auf Hulule, der Flughafeninsel der Malediven, wurden wir gleich nach Terminal B verfrachtet. Also daran könnte ich mich auch gewöhnen. Bisher kannten wir nur A. Dieser ist für die – sagen wir mal – „einfacheren“ Inseln. Im B haben wir dann wieder klimatisierte Räume, freie Getränke usw. und jede Insel hat ihre Lounge. Also ICH finds toll hier!! Der Transfer nach Zitahli war dann in diesem kleinen, heissen und stickigen Wasser-Flüwatüt nicht mehr das Schönste… Göttchen, bin ich schon verwöhnt Freude ; Ca. 50 Minuten muss man schon rechnen. Auf Zitahli wurden wir dann natürlich schon erwartet. Das kühle Erfrischungstuch und der Willkommensdrink hatte ich – ups, Michael natürlich, nötig. Dann wurden wir per Golfwägelchen über die Insel geführt. War so richtig schön dekadent – war geil!!
Anschliessend zum Bungi… Als Michael den Schlüssel drehte (natürlich hatte er zuerst nicht kapiert, warum die Türe nicht aufgehen wollte: Man muss den Schlüssel nach links drehen, also genau andersrum als gewohnt…), war sogar ich kurz überwältigt. Echt heisse Bude hat er mir ähh… uns hier organisiert. Jetzt muss ich mal weng seriös werden und berichten, wie so eine Bude hier ausschaut. Zu viele Berichte gibt’s ja noch nicht.
Wir hatten einen Super Deluxe Wasser Bungi. Im Eingangsbereich finden wir 3 Wandschränke (1 ist beleuchtet und enthält den Safe), Mädels, bringt eure Garderobe mit, es hat Platz hier! Rechts von der Eingangstüre ist der Kühlschrank und ähhh gleich noch einer. Nämlich der für den Wein + Champagner. Gegenüber der Eingangstüre befindet sich eine Art Erker. Mit weicher Auflage und grossem Fenster mit Blick aufs Meer.
Gehen wir nun rechts durch die Türe, befinden wir uns im Bad. Mitten im Bad ein grosser, runder Whirlpool. Rechts von der Türe – es sieht so aus wie ein Wandschrank mit breiter Türe – ist das Klo. Dann gegenüber vom Klo ist die Innendusche und zwischendurch geht ein kleiner Weg mit Steinplatten zur Aussendusche.

Links von der Eingangstüre befindet sich ein Schminktisch mit grooossem Spiegel. Und gegenüber 2 Waschbecken. Selbstverständlich finden wir hier im Bad fast alle Artikel, die man so braucht. Diverse Tücher, Bodylotion, Duschmittel usw… Vom Bad aus können wir durch eine Schiebetüre auf die Terrasse gelangen. Hier hat es 2 bequeme Holzliegen mit Auflagen. Tisch mit 2 Stühlen und eine Art „Bett“. Matratzen dazu befinden sich im Bad. Als Highlight finden wir hier einen Pool von ca. 20m2 Grösse. Ich muss kaum erwähnen, dass die Privatsphäre gross geschrieben wird. Einblicke von Nachbarn sind nur ganz vorne am Poolrand möglich.

Gehen wir zurück ins Bad und dann in den Eingangsbereich. Links weg geht es in den Schlaf- und Ruhebereich. Ein grosses Doppelbett mit eeeendlich genügend Kissen. Aaaber, da muss ich mich jetzt auch mal zu Wort melden – ich bin der kleinere von uns Schalken: Die Matratze ist zumindest für Barbara zu hart. Die superschöne Dekoration „Happy Honeymoon“ auf dem Bett (aus Stücken von Palmblättern und Blüten gebastelt) machte das ein biiiischen wieder wett. Vor dem Bett finden wir eine Art Sofa. Bett und Sofa sind natürlich so gestellt, dass man liegend durch die Terrassentüre aufs Meer sieht. Auch in dem Raum befinden sich ein grosser Fernseher und eine Bose-Anlage für CDs und DVDs. W-Lan ist selbstverständlich gratis. Als Schalk wollte ich mal was ausprobieren und hab nen Download gestartet (Battle for Wesnoth). Die Leute hier sind aber ganz böse. Sie leiten einen immer auf die eigene Website um, wenn man was downloaden will ^^. Auch Sites wie youtube sind gesperrt.

Nach der ersten Nacht hab ich mir das Ganze dann auch mal im Detail angeschaut. Michael hat nämlich auch den einen oder anderen RB gefunden, in welchem steht, dass diese Villen einer Bruchbude nahe kommen und unwürdig sind und so… Klar, es hat immer wieder was, was erneuert oder repariert werden sollte. Aber es sind Details. Details, die in einem 5*-Haus in Deutschland oder der Schweiz sicher gemacht würden. Aber heeee, immer ruhig bleiben. Es sind DETAILS. OK, ich bin kein sonderlich verwöhnter Schalk. 5*-Ressorts kenne ich sonst nicht, darum nehme ich es wohl auch ein wenig lockerer.
Und Leute, eins sag ich euch. 1 Woche ist hier das absolute Minimum. Bis man nämlich intus hat, welcher Lichtschalter zu was gehört, das dauuuert!!! Als Beispiel. Alleine neben meinem Bett hab ich (naja, eigentlich Michael) 7 Schalter, die Fernbedienung für die Klima und den Knopf für den Ventilator. Bei einigen Lichtschaltern in der Hütte passiert scheinbar nichts…? (evtl. geht auch in der Bar dadurch der Kühlschrank auf und zu… man weiss es nicht).

Kommen wir nun mal zu den anderen technischen Merkmalen. PS, Spritverbrauch und so. Augenzwinkern

Zum Essen. Buchen kann man hier weder VP noch AI. HP ist also angesagt. Frühstück und Abendessen gibt es in Buffet-Form. Die Abendessen haben immer ein Thema (der Reihe nach: Französisch / Japanisch-Koreanisch / International Buffet / Italienisch / Indisch / International Buffet) Und die Qualität der Speisen ist einfach super. Nach dem Essen lehne ich mich jeweils zurück, streichle über Michaels vollen Bauch und geniesse das Leben. Bei Themenabenden nach Ländern hatte ich ja in Hurgada ganz miese Erfahrungen gemacht. Aber hier? Echt super. Die haben, wie es sich gehört, auch die passenden Gewürze (z.B. beim Italo-Abend: Rosmarin, Basilikum und Oregano) ich glaub, ich schnapp mir nen Koch und schmuggle ihn in die Schweiz… im Handgepäck?! Das Einzige, was ich an diesem Restaurant „auszusetzen“ habe, ist die viel zu extreme Dienstbereitschaft der Kellner. Stuhl zurechtrücken und Serviette auf dem Schoss platzieren geht ja, aber wenn ich mit meinem kleinen Vorspeisen-Teller vom Buffet an den 10m entfernten Tisch zurückgehen möchte und ein Kellner mir den Teller abnehmen und dahintragen möchte… Das ist mir dann doch etwas zu viel. Sind doch keine Sklaven! EIN Kellner? Das ginge ja noch… manchmal stehen sie zu dritt da. Augen rollen

Mittagessen könnte man, sofern man es denn braucht, in einem der à-la-carte-Restaurants einnehmen oder sich was aufs Zimmer bringen lassen. Die Nebenkosten auf diesem Inselchen sind aber ganz schön gepfeffert. 0.75 Liter Wasser kosten 5.96$. Ein Softdrink (0.3 l) ähnlich viel.

Service / Roomboy. Alsooo… wir sinds einfach nicht gewohnt… Vor allem im Restaurant tippelt oft jemand um einen rum. Will einem den Teller aus der Hand nehmen und an den Tisch tragen – pah, der kennt mich einfach nicht! Wenn ich mal Futter in der Hand halte, brauchts mehr als einen Kellner, um es mir wieder ab zu nehmen. So nicht, Freundchen!

Der Roomboy macht seine Arbeit auch sehr gewissenhaft. Man merkt aber deutlich, dass er es nicht gewohnt ist, selber zu denken. Auf dem Schreibtisch hier steht in einem Bilderrahmen „go green!“. Mit allerlei Tipps. Klima abstellen. Lichter löschen usw… Ist ja eh klar. Machen wir. Klima aus. Wir kommen vom Frühstück zurück. Roomboy war hier. Klima auf arktischen 23° und einige Lichter brennen. Ja, der hat vom Management ne Liste wo drauf steht: Du tun dies und das. Und GENAU daran hält er sich. Ist ja einerseits schön. Aber dieses go-green-Zeugs könnten sie sich dann eigentlich sparen.

Au ja. Fast vergessen. Was sehr sehr nett war: Als Honeymooner gabs ne Torte und schön dekoriertes Bett zum Empfang. Bett nett. Kuchen lecker. 1A. Auch wenn ich das Gefühl hatte, er hat nach Gorgonzola geschmeckt. Aber da ich das auch bei anderen Speisen dachte, lag das anscheinend an irgendwelchen Hormonen oder so… Jajaja… bei dir schmeckte vom Wasser bis zu den Ananas irgendwie alles nach Gorgonzola... Zunge raus

Flora und Fauna. Eines ist klar… Man liest ja stäääändig wie wahrscheinlich es ist, dass man von einer Kokosnuss letal getroffen wird (ok, häufig im Verhältnis zu einem Lottogewinn, aber trotzdem!!)… Von dem her ist die Insel hier das reine Todesinferno. Palmen! Überall Palmen und daran hängen keine Lottozettel – nein!! KOKOSNÜSSE!! Die Insel ist recht dicht bewachsen. Und wir fragen uns, wie die Leute es hier schaffen, dass kaum ein Blättchen oder Würzelchen oder so auf dem Weg liegt. Die müssen ja Heerscharen von Angestellten haben, die mit der Pinzette rumdackeln und alles aufsammeln, was den verwöhnten Touri stören könnte. Ooooder aber, sie spritzen irgendwelche Unkrautvertilger oder so, denn Krebse etc. gibt es hier auch keine auf der Insel… Sieht einfach alles wunderschön paradiesisch aus…
Schnorcheln
Am 1. Tag haben wir dann mal unseren Probe-Schnorchelgang gemacht. Gucken, ob man es noch kann, wie die Strömung ist, ob es irgendwelche Killer-Fischstäbchen rumschwimmen hat… Das übliche halt. Mann, war ich enttäuscht. Oder bin ich Fisch-technisch verwöhnt von Helengeli? So Kleinfisch hat’s schon. Aber bisschen was Grösseres? Fast komplette Fehlanzeige. 1-2 grössere Papageienfische – that’s it… Das kann es ja nicht sein. Gut ist heute Abend Management-Empfang. Da fragen wir doch mal, wo denn die besten Plätze zum Schnorcheln sind. Ratet mal…. Jup, genau vor unserem Bungi… Au schei… das kann ja was werden. Aber zum Glück kam nachher noch die Dame von der Tauchschule vorbei und wir schwatzen natürlich auch kurz über die UW-Welt. Sie meinte auch, dass wir am besten Platz seien, aber wir sollten uns weiter nach rechts halten. Delfine oder Rochen sähe man schon auf 2-5 m Tiefe – und dort auch. Na dann versuchen wir es am 2. Tag dort einmal. Ich lasse Michael dann berichten. Bisher gar nichts. Aber wir haben ja noch Helengeli vor uns – da gab’s bisher immer was zu gucken.

Aaber: Da es so wenig Raubfische gibt, werden die gewöhnlichen, kleinen Fischis doch viel grösser als die auf Helengeli! Diese Buckel-Nasen-Doktor-Fische, die es auf Helengeli zuhauf gibt, gibt es auf Zitahli auch: viel weniger, aaaber dafür sicher doppelt so gross! War richtig seltsam, die so zu sehen! Und noch etwas: Wenn man Haie von ganz nah sehen möchte, dann sollte man auf Zitahli schnorcheln gehen, wo es nicht so viele Schnorchler gibt und die Haie noch neugierig sind. Ich sah einen Schwarzspitzen-Riffhai. Zuerst von Weitem. Ich dachte, der würde jetzt gleich ruhig an mir vorbeiziehen – wie ich das von Helengeli gewohnt war. Aber nein, der dreht ab und schwimmt genau unter mir durch, dreht wieder ab, kommt zurück. Der war sicher nur 2m unter mir und grösser als ich. So nah kam ich einem Hai noch nie. Was er dann gemacht hat, weiss ich leider nicht, da es Barbara etwas zu viel wurde und sie abhaute… fröhlich

Bungikategorien:
Auf der Insel gibt’s 4 Arten von Bungis. Die Erste: Deluxe Beach Villa. Was so viel heisst, dass man wohl ne riesen Hütte kriegt. Stylisch eingerichtet. Aber keinen Pool und bei den meisten null Sicht aufs Meer. Man dürfte dort auch kaum mal eine frische Brise Luft erhalten, da alle Bungis in der Mitte der Insel sind. Kommt dazu, dass der grosse Pool gerade renoviert wird. Ich denke, wirklich spassig ist’s dort aktuell nicht.
Fazit: Wohnen im Walde… Ich würde das in Kanada tun!

Super Deluxe Beach Villa. Siehe oben. Nur mit eigenem Pool. Immerhin etwas.
Fazit: Wohnen im Walde mit eigener Moskito-Brutstätte (da kaum Wind).

Deluxe Aqua Villa. Wenn die Dinger gleich eingerichtet sind wie unsere Super Deluxe Aqua Villa: Ganz nette Sache. Beschreibung habt ihr ja oben. Halt einfach ohne eigenen Pool.
Fazit: Wenn auf Zitahli Urlaub machen, würden wir mindestens diese Kategorie wählen.

Super Deluxe Aqua Villa. Beschreibung habt ihr oben. Das Beste, was hier geboten wird. Und ganz ehrlich: Wenn schon auf ne 5*-Insel, dann richtig, oder? Der Pool wird auch regelmässig gereinigt und ist echt ne tolle Sache, wenn’s grad mal heiss wird… also in allen Belangen. *kicher*

Was die Insel sonst noch bietet:
- Natüüürlich einen eigenen Pavillion für Ankommende und Abreisende
- Eigene Plattform für die Wasserflugzeuge
- Rezeption
- Shop
- Jewellery-Shop jaja, bisschen Dekadenz muss dann schon sein.
- „Klinik“
- Bibliothek (bestehend aus stylischen [was auch sonst…?] Sitzgelegenheiten. Und 3 Regälchen mit Büchern in D, 1x Ru, 1x Ital und 1x Engl.)
- Breeze Restaurant, hier werden die Mahlzeiten eigenommen.
- 5° North Bar. Öhh… ne Bar halt… Dort wurden wir am ersten Abend auf einen Willkommenstrunk eingeladen – von den Betreibern der Insel. Dachten wir auf jeden Fall. Aber es gab mehr als einen Drink (was immer man wollte – mit und ohne Alkohol), dazu auch immer wieder Häppchen wie Beef-Tartar, Bruschetta, kleine Sandwiches… Und das Beste: Nicht nur der Chef stellte sich vor, sondern auch die Spa-Damen: Mit einer 5minütigen Schulter-Nacken-Massage! Das war ja mal genial!
- Spa
- Fitness-Center
- Tennisplatz mit Flutlicht (ich dachte beim ersten hingucken, dass ein Flughafen dort eröffnet wurde)
- Swimmingpool (wird aktuell gereppt)
- Indigo Bar…. Naja, ihr wisst schon…
- Mosaic Restaurant – à la carte Restaurant

Und hier noch ein paar Müsterchen meiner Arbeit: Freude
Es ist Freitag, 31.5. Draussen sind die Reste eines Beaufort 7-8 Sturmes. Da zwinge ich Michael dazu, in den Pool zu gehen… Ich meine: Die Reise ist bezahlt und mir ist’s echt egal, ob Michael da Eisschollen wegpickeln muss. Der Pool wird genutzt!!! Jawollja.

Wir sitzen in der Indigo-Bar und essen Lunch. Gleich davor ist die Baustelle des Pools, der renoviert werden muss. Was die Jungs vom .. ähh… nennen wir es mal grosszügig „Bautrupp“ an einem Arbeitstag geschafft haben: Einen provisorischen Zaun zusammengeklebt und daran Holzplatten mit einem Muster mit farbigen Tupfen angebracht… Ich meine, das ist ne Leistung. Sie waren nur zu dritt. Zudem war es für das alles nötig, 6 Pfosten in den Boden zu rammen und daran dann total 4 Querlatten anzuschrauben. Dann die Holzplatten… Also wer da mehr erwartet, ist echt nicht bei Trost! :-P
Zudem: ich glaube, der Roomboy wollte uns umbringen. Wie anders könnte man es erklären, dass die Klima auf 23° eingestellt ist? Tod durch Erfrieren!!

So, unterdessen sind wir wohlbehalten auf Helengeli angekommen. Ach ja, es ist eine gute Idee, wenn man einen Transfer hat, sich im Flughafengebäude der Airtaxis vertrauensvoll an jemanden zu wenden. Man erspart sich nämlich dadurch den Rücktransport zum Internationalen Flughafen und das ganze Gewusel da. Nur müsst ihr aufpassen, dass euer Gepäck dann bei euch bleibt.
Über Helengeli… tja, es gibt genügend Reiseberichte – auch 2 vom Träger von mir. Macht euch dort schlau. Hier folgen nur die Änderungen seit Michaels Reisebericht vom letzten Jahr:

- Der Manager Manfred ist weg. Am Jetty hat uns ein Engländer begrüsst.
- Die Salzstreuer… ach ne, ich schrieb ja: Nur die Änderungen… Übrigens: Die Salzstreuer auf Zitahli funktionierten. Und ähh… ja, wir haben unser eigenes Salz mitgebracht. Man lernt ja dazu. Kleiner Tipp: 1x bei Macces oder BK vorbeischauen, ein kühner Griff dahin, wo die Päcklein mit den Salzportionen wohnen, und man ist gerüstet. Das Ganze dann in ein passendes Tupper – Luftfeuchtigkeit^^. Feddisch!
- Das Klopapier wird nicht mehr nass. Wobei das nur damit zusammenhängt, dass wir dieses Jahr zum ersten Mal in einem Bungi mit ungerader Nummer wohnen. Hier ist logischerweise alles seitenverkehrt.
- Neu müssen die Gäste ein A4-Blatt mit den Regeln und Warnungen bezüglich dem Schnorcheln lesen und unterschrieben zurückgeben. Das tönt jetzt evtl. ein wenig heftig, aber die Strömung auf Helengeli kann ganz schön stark sein.
- Über das Spa können wir zum ersten Mal auch was sagen: Nette Ladies, die mit echt viel NachDRUCK ihre Arbeit verrichten. Da nicht wirklich ausgebucht: Velly special plice! smile
- Und auch neu: Bei der Ankunft erhält man einen Gutschein für eine 15minütige Rückenmassage im Spa. Natürlich haben wir den dann auch eingelöst. War wirklich sehr angenehm und zum Abschluss gab es einen echt scharfen Ingwer-Tee. Fazit: Sogar NOCH besser als auf Zitahli, dieses Willkommensgeschenk! cool

Was jetzt folgt, ist ein Vergleich zwischen Zitahli und Helengeli – jaaa, ich weiss: Wirklich vergleichen ist schwer. Aber vielleicht hilft es ja mal jemandem, um die Entscheidung zu treffen: Lieber ne einfachere Insel oder lieber Luxus.

Helengeli ist eine 3*-Insel. Zitahli besitzt 5 dieser *.
Bungis: Auf Zitahli gibt es wie oben erwähnt die 4 Kategorien, wobei wir der Meinung sind: Wenn Luxus, dann richtig. Vor allem halten wir die 2 schlechteren Bungi-Arten aufgrund deren Lage für uns für ungeeignet. Auf Helengeli gibt es nur eine Bungi-Art (ja, der eine da mal ausgeschlossen). Bei den Bungis auf Helengeli kann man Glück haben und welche mit Aussicht erhalten oder man hat Pech und landet im Gestrüpp (ich meinte, dort irgendwo das Häuschen der Hexe von Hänsel… naja, lassen wir das…). Jeder Bungi hat seine Vor- und Nachteile. Z.B. ist die Klima auf Helengeli viel klüger. Sie hört auf zu arbeiten, wenn die gewünschte Temperatur eingestellt ist und läuft erst wieder, wenn es zu warm wird im Bungi. Wobei die in Zitahli das vielleicht auch gemacht hätte, nur war die Temperatur nie erreicht, da sie eeetwas mehr zu arbeiten hatte, wenn man die Grösse der Zimmer und die Tatsache, dass die Tür zum offenen Badezimmer sowie zur Veranda nicht wirklich schliessen, bedenkt…

Roomboy / Service im Bungi. An beiden Orten gut, finden wir. Nur wird auf Helengeli darauf geachtet, ob der Gast wirklich neue Badetücher usw. will. Super fand ich auf Zitahli, dass wir jeden Tag frisches Trinkwasser und eine Schale mit exotischen Früchten bekamen. Natürlich liegt das daran, dass es auch teurer ist, aber das war echt was wert! Kaffeemaschine/Wasserkocher ist dann wirklich einfach Luxus, den es meiner Meinung nach nicht wirklich braucht.

Restaurant: Die Auswahl an Speisen und die Raffinesse der Zubereitung ist auf Zitahli natürlich um einiges Grösser. Das Essen auf Helengeli ist von OK bis gut. Das auf Zitahli eigentlich (auch wenn diesem Schnösel Michael eh nur wenig schmeckt) immer sehr gut. Auch wenn man gewisse Dinge nicht wirklich braucht wie z.B. mit Blattgold überzogene Mandeln als Deko auf einer Nachspeise.

Preise: OK, da merken wir am ehesten, wo wir sind. Als Beispiel Wasser. 1 Liter auf Zitahli fast 6 $. 1.5 Liter auf Helengeli fast 5 $ Literpreis = ca. 3.5 $ - zu 6 auf Zitahli. Ich glaube, das sagt schon alles. Die Restlichen Preise (inkl. Bungi) sind etwa im selben Verhältnis. Nun möge ein jeder selber entscheiden.

Gästestruktur: Auf Zitahli ist die Aufteilung etwa wie folgt: 1/3 Asiaten, 1/3 Araber und 1/3 Europäer (ja, inkl. Schweizern Zunge raus )/Amis. Auf Helengeli fast ausschliesslich Europäer. Und 1-2 Asiaten. Die Europäer waren heuer so aufgeteilt: Engländer, Esten, Deutsche, Schweizer natürlich am meisten. Der Rest vereinzelte… und es sind nicht immer Pärchen, das muss man auch mal sagen. Es gibt z.B. einen Jungen Solo-Schweizer… oder auch die 2 Letten, entweder nur gute Freunde… oder doch etwas mehr? ;-) Genauso wie das eine Pärchen mit 2 Schweizerinnen… Also so wie DAS unter der Dusche tönt (ja, Aussenduschen halt *kicher*), haben die da sehr viel Spass.^^

Klobürsten: Schon klar. Alle, die meine beiden ersten RB über Helengeli nicht gelesen haben, verstehen die Brisanz und Dramatik dieses Themas nicht. großes Grinsen
Den Insidern sei gesagt: Auf Zitahli gibt’s auch keine, aaaber die haben neben dem Klo einen Schlauch mit einer Art Duschbrause angebracht. Damit lässt sich nach 1-2 Versuchen ganz gut arbeiten. Helengeli: Wie gehabt – Fehlanzeige. Man fragt sich, ob irgendjemand, der das Sagen hat, auch mal meine RB liest? Wozu mach ich denn das hier alles? Himmeldonnerwetter! Naja, also ICH verstehe diese Dramatik auch nicht wirklich… Was ist der Unterschied an diesem Schlauch neben dem Klo auf Zitahli und der Dusche neben dem Klo auf Helengeli?? Also Barbara kommt ganz gut so zurecht… ;-)

Atmosphäre: Auf Zitahli sieht einfach alles super aus, schmeckt super, die Kellner lächeln noch mehr, es gibt mehr Luxus, kein falsches Sandkörnchen… ABER: Auf Helengeli fühlt man sich einfach zu Hause! Das hat sicher auch damit zu tun, dass es für uns etwas ungewohnt ist, bei 35 Grad ohne Windchen neben einer Frau im Tschador zu essen, aber nicht nur. Wir lieben die Geckos und Krebschen und undefinierbaren Tierchen, die sich um, am und teilweise im Bungi befinden. Und die Kellner lächeln zwar weniger, aber wirken ehrlicher und echter. Ist mir lieber. Wenn man sich versteht, ist das Lächeln/Lachen dann ja auch mehr wert! Die Privatsphäre kann Helengeli jedoch einfach nicht bieten. Doppelbungi, Liegen gleich nebeneinander, offenes Bad ebenfalls gleich nebeneinander, Leute, die vor dem Bungi durchmarschieren und Kinder, die einem die Liege wegschnappen und Sandburgen bauen. Alles schön und gut und auch eeeigentlich nicht schlimm – aber einfach eine völlig andere Art von Urlaub! Fazit: Zitahli für eine Woche super – für länger und häufiger dann aber doch lieber Helengeli!

Ah ja… mal zum Thema „Schweizer und langsam“. Stimmt zwar so nicht…. Aber: Ja, wir sind heute ganz langsam vom Liegestuhl aufgestanden, haben die Auflagen + Tüchlein geschnappt und sind dann zurück zum Bungi. Unseren deutschen Nachbarn waren dagegen sauuuu-schnell. OK, hat sicher auch damit zu tun, dass WIR es bemerkt haben, dass bald Regen kommen wird, die Germanen lagen dabei noch friedlich im Liegestuhl. Aber als es dann in Strömen goss… wow, waren die schnell! Fazit: Wir sind zwar nicht langsamer, dafür schlauer… oder so. Zunge raus

Kennt ihr das? Man steht so gemütlich am Strand, die Wellen rauschen einem um Füsse und Waden. Und man hofft, irgendwas Tolles schwimmt in den nächsten Sekunden vor einem durch. Wie wahrscheinlich ist es, dass jetzt eine Schildi vorbeischaut? Viel viel grösser als dass man einen wollenen Winter-Fingerhandschuh angelt. Oder? Genau. Trotzdem: Handschuh gefunden…. *würg*

Macht ihr das auch? Die Leute einschätzen? Auch mal lästern und sich was ausdenken? Ich meine, die meisten Gäste sind irgendwie einfach da. Nichts Spezielles. Aber es hat IMMER einige, die aus irgendeinem Grund auffallen. Wir haben hier z.B. eine junge Frau. Relativ gross, aber dünn und fein – sieht aus wie eine von Tolkiens Elfen. Dann trägt sie auch immer weite, wallende Kleidung und bewegt sich entsprechend grazil… Ich warte darauf, dass sie jeden Moment zu uns kommt und anfängt, Umhänge, nen Dolch usw. zu verschenken.

Zudem: Der grosse Schalk ist ja ein Freund der Natur… Und ich finde es sauschade, dass diese wirklich grosse Krabbe, die wir auf Helengeli sahen, diese Japanerinnen, die die Krabbe unbedingt so ärgern mussten, dass diese in Abwehrstellung ging, nicht zugekniffen hat. Mit der Schere… Hätte sicher ganz schön weh getan… Aber wer sich mit gewissen Tieren anlegt, soll den Kürzeren ziehen.

Au ja… Liebe Nachbarin in Bungi Nr. 46: So wie sich Ihr Husten anhört… Ich würde wirklich ganz ganz dringend mit der Raucherei (und Sie rauchen VIEL!) aufhören, sonst ist der Exitus nicht mehr weit (tönt hart, ist aber so)! Und selbst wenn nicht, wirklich sexy ist das echt nicht, wenn Sie den Rotz so hochziehen.

Noch was Ernstes, wirklich wichtig. Auf Helengeli herrscht manchmal eine echt starke Strömung. Teilt euch eure Kräfte beim Schnorcheln ein. Denkt daran, dass ihr je nach Route den ganzen Weg gegen die Strömung noch zurück müsst. Geht das nicht, sucht euch einen Durchgang im Riff und schwimmt an den Strand – nur keine Heldentaten! Und: Bitte nie ohne Flossen raus gehen.

Mit diesem gut gemeinten Rat schliesse ich den Bericht. Es hat uns allen wieder total gut gefallen und wenn irgendwie möglich: WIR KOMMEN WIEDER großes Grinsen

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So, da niemand mein W-LAN Kabel kaufen will... ich tausche 10 Meter W-LAN Kabel gegen 2 Volleyball-Schläger. Bei Interesse PN bitte.

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Noch was: 9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen, ich sei nicht verrückt. Die zehnte pfeift die Melodie von Kill Bill...!

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06.07.2013 12:47 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Danke Hybris, oder soll ich sagen danke Schalk für den tollen Reisebericht. Ich hab mehrmals lachen müssen. großes Grinsen

Das mit den Schweizern und dem Tempo hast du richtig erkannt. Genau SO sehe ich das auch. Augenzwinkern

Schön habt ihr so eine gute Zeit gehabt.

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Herkunft: Münsterländer mit schwäbischem Migrationshintergrun d

06.07.2013 13:08 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Super-Reisebericht!!! Danke!

... jetzt habe ich Bauch-Muskelkater großes Grinsen

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10.07.2013 13:24 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Nachtrag.
Was noch fehlt, ist unsere Rückreise. Dies ist nämlich erwähnenswert.

So eine Rückreise kann, wenn sie will, einem die ganze Erholung mit einem Schlag aus dem Körper saugen.

Also... Wir hatten ja Transfer per Wasserflugzeug. Abflug wäre so ca. 17.15 Uhr gewesen. Brav sitzen wir in der Bar und warten.

So gegen 18 Uhr (man wartet ja gerne die Maledivische Höflichkeits-Halbstunde Verspätung ab) ging ich mal nachfragen, wie es so aussieht.

Antwort: There is a little delay....
Nach stirnerunzeln wird mitgeteilt: 30 Minutes... Mein Hinweis, dass wir schon bald 45 Min Verspätung haben, wird gelächelt und Michael erhält die Antwort: Perhaps 45? Natürlich mit einem Lächeln... Wir würden gerufen, wenns soweit ist.

Ach ja. Schon im Voraus sei gesagt: Unser Flieger nach Colombo ist auf 19.45 Uhr angesagt <-- Wichtig, nicht vergessen.

Um 18.15 kommt einer und sagt, der eigentliche Wasserflieger sie irgendwie unpässlich. Man habe jetzt ein anderes Airtaxi angewiesen, ausserplanmässig auf Helengeli zu landen. Göttchen, waren wir naiv... großes Grinsen

Wir sollten unsere Sachen schnappen und schon mal aufs Boot steigen. Wir fuhren raus zur Plattform... und warteten... und warteten... kein Flieger. Irgendwann spasst Barbara rum: Der hat sicher vergessen zu landen... Kaum hatte Michael entgegnet, dass man sowas ja kaum vergessen könne, wird ihm ein Handy ans Ohr gehalten. Der Typ von der Rezeption erklärt, dass der PILOT VERGESSEN HABE ZU LANDEN!!!!

Ich glaubs ja nicht!!!

Es ist was vor 18.45 (guckt oben nochmals nach, wann der Flieger gehen soll)... Fahrt mit Speedboot dauert rund 1 h. Und ist die einzige Alternative, da keine Airtaxis mehr fliegen würden.

Der Kapitän des Speedbootes gab alles. Ich fühlte mich hunde-elend. Michael auch! Versucht mal auf einem solchen Boot Socken und Schuhe anzuziehen... boah... es wurde immer enger mit der Zeit. Insel für Insel zog an uns vorbei. Es wurde 19.30 Uhr... schaffen wir nicht! keine Chance.

Kurz vor 19.45, erste Stossgebete wurden bereits gen Himmel geschickt, dämmerte es Michael. Helengeli hat ja ne eigene Insel-Zeit! Unsere Uhren waren noch auf diese Zeit eingestellt. Es war eigentlich erst 18.45 Uhr... Steine, Lawinen, ganze Matterhörner vielen da von unseren Herzen!

Wir kamen an und wurden am Hafen von einem Mitarbeiter der MTA erwartet. Er entschuldigte sich vielmals für die Umstände, schnappte sich unsere Koffer und dackelte voran.

Und jetzt wirds exklusiv großes Grinsen Er winkte einem Mann, dieser eröffnete nur für uns kurz ein Band für die Gepäckkontrolle. Nach uns wurde es gleich wieder geschlossen. Zeitverlust da 1 Min. Einchecken. OK, Business geht ja sonst auch nicht sooo lange. Er aber wieder: 1x mit den Fingern schnippen und für uns ging ein Schalter auf. Koffer auf die Waage, Unterlagen kontrollieren. Fertig. Er führte uns weiter und kurz darauf verabschiedete er uns. Das ganze hat keine 5 Minuten gedauert. So schnell waren wir noch nie bei einem Flughafen durch Freude

Wir hatten genügend Zeit, um 2-3 Kleinigkeiten einzukaufen und in die Lounge zu gehen... Dort das erste Mal durchatmen. Laptop starten und mit Familie skypen. Was futtern und drinken... und selbstverständlich beinahe den Abflug verpassen großes Grinsen
Echt, wir kamen auf den letzten Drücker. Es standen noch ca. 50 Personen beim boarding an... Michael wollte nicht, aber ich zog hier die "Wir sind Business, haben dafür bezahlt und wollen rein Karte". Michael musste also zur Lady, die die Tickets checkte und fragte ganz doll lieb, obs hier einen speziellen Eingang für Business-Kunden gäbe. Sie sagte zwar "nein" aber öffnete gleichzeitig die Abschrankung und bat uns herein. Ein anderer Passagier fragte logischerweise, was denn DAS bitte sehr soll. Logo, würde ich auch ^^.
Die Dame hob die Nase und sagte nur "Business Class"... wir tippelten durch, während Otto-Normal-Tourist warten musste Freude Okeeee, ich gebs zu, war nicht soooo die feine Englische Art. Aber he, es war voll geil cool

Nochmals: Business ist einfach toll! fröhlich

Der Rest des Rückflugs war wie gehabt. Business halt. Wir kamen recht gut ausgeruht an und wurden in Zürich von unseren Lieben bereits erwartet.

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04.02.2014 15:09 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Kleiner Nachtrag.

Nachdem die Sache mit dem Airtaxi ja nicht 100% so geklappt hat, wie eigentlich gebucht, wurde uns der Differenzbetrag zw. Flug und Boot zurück erstattet (Kohle haben wir gleich gespendet) großes Grinsen

Also auch hier guter Service von E-Two, Frau Beeck, die uns auch hier toll unterstützt hat. Freude

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04.04.2014 09:58 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Beeindruckend! Ich war zwar schonmal rübergeflogen, aber jetzt hatte ich endlich Zeit, es komplett zu lesen. Wunderbarer und sehr detailierter Bericht, der wirklich Spaß gemacht hat zu lesen Augenzwinkern Gerne mehr!!

Gruß Kroppy


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04.04.2014 10:38 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Kroppy, ja, gerne mehr. Von meiner Seit aus kein Problem. Unsere Konto-Nummer für Spenden lautet: xya großes Grinsen

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Daumen hoch! RE: Reisebericht: Zitahli & Helengeli vom 25.05.2013-13.06.2013 24.06.2014 00:06 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Hallo Michael

erstmals herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit . dass freut mich riesig smile

Dein Reisebericht ist einfach Spitzenklasse, Respekt!

LG. Monika

PS. Die schon ewig nicht mehr in Forum war


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24.06.2014 13:35 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Hahaha... Monika, du hast schon gesehen, dass das 2013 war? großes Grinsen

Aber danke, danke... du glaubst es nicht, aber mich freut es auch Augenzwinkern

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24.06.2014 18:06 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Ja ich habe es dann später gesehen das es schon 2013 war
und war dann richtig entsetzt wie lange ich schon nicht mehr hier war :-(

Habe gerade nachgeschaut wir haben 2012 das letzte mal geschrieben, entsetzlich nicht :-(

Wir konnten 2013 arbeitsbedingt nicht in den Urlaub fahren und drum war ich auch nicht im Forum. Dass muss sich ändern :-)

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