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pepe41 pepe41 is a female
Strandhocker






Registration Date: 24.09.2010
Posts: 32
Besuchte Resorts: Veligandu April 2009, Dhiggiri Okt. 2010, Thudufushi Okt. 2011, Thulaghiri Okt. 2013
Herkunft: Deutschland

Text Reisebericht: Thulaghiri vom 20.10. - 3.11.2013 06.11.2013 17:16 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Flug von Frankfurt nach Colombo mit Sri Lankan, 4 Std. Aufenthalt, dann weiter nach Male. Abwicklung in Male ging ziemlich schnell, schon 50 Min. nach Landung sitzen wir im Speedboot. Weitere 25 Min. später kamen wir in Thulaghiri an. Erster Eindruck, super kleine Palmeninsel. Man lotste uns in die Aufenthaltslounge, das übliche.... nasses Tuch, Willkommensgetränk, Papierkram. Dann führte man uns zu unserem Bungi.

Bungalows
Wir bekamen Bungi Nr. 141 an der Ostseite, der genau die letzten paar Meter Mauer am Strand hat. Erster Eindruck, oje, bestimmt eins der schlechteren Bungis (wir hatten keinen Wunsch vorher geäußert). Aber wir hatten von den 3erBungis die vordere Hütte, so das wir auf keinen anderen schauen mussten, nur Strand, bischen Mauer und Wasser vor uns. Zweiter Eindruck, doch nicht so schlecht!
Der Bungi an sich ist groß genug, etwas abgewohnt, macht aber nix. genügend Stauraum vorhanden. Nicht so schön ist das Bad. Geschlossen und ziemlich einfach gehalten. Der ganze Bungi riecht ziemlich muffig und alles ist klamm, die schweren Vorhänge, selbst das Bettzeug fühlt sich feucht an. Nicht meckern, wir sind im Paradies! Türen und Fenster auf, auslüften (funktioniert aber nicht wirklich).

Ok, erst mal die Beachbar begutachten! großes Grinsen
Hinten vorbei an den anderen Bungis, oh mein Gott, die sind alle so eng aneinander gepfercht. Eindeutig zu eng, Privatsphäre is nicht. Die Beachbar ist toll gelegen, riesiger weisser Strand, Plastikstühle zwar, macht aber nis. Die ganze Westseite ein grosser Strand.
Die Bungis hier liegen ziemlich im Gestrüpp im Schatten, haben dafür aber ja den grossen Strand. Aber.... die ersten 5-6 Tage war es ziemlich windig manchmal sogar stürmisch. "Ich hätte hier keinen Bungi gewollt. Dritter Eindruck, wir haben tollen Bungi auf windstiller Seite.

Echte Bungiempfehlungen könnte ich hier nicht geben. Je nachdem was einem lieber ist. Am schönsten von der Optik der empfand ich Nr. 124 u 126, liegen genau in der Ecke Ost-Nord-West. Die Bungis danach haben kaum Strand und kaum Sonne. Bungi Nr. 138 u 141 (den wir hatten) liegen von den eng aneinander liegenden wenigstens schön vorne, haben eigenen Strand, Sonne bis ca. 14.30Uhr. Die Nrn danach liegen wieder im Schatten vor der Mauer. Das wären richtige Nogo-Hütten für mich!

Die WB haben von der Optik her gar nicht gestört. Ich hab es immer genossen auf den Stegen spazieren zu gehen (waren ja sonst nichts soviele Möglichkeiten). Ansonsten kann ich zu den WB nix sagen (Eichrichtung usw.) Alt - Neu, keine Ahnung, sahen alle gleich aus.
Wobei ich persönlich die von der Insel aus rechte Seite (alte) bevorzugen würde, haben länger Sonne.

Restaurant
Das Restaurant ist sehr schön gemacht, mit verschiedenen Einteilungen zum Sitzen. Man bekommt eigenen Tisch und Tischboy zugewiesen und bei entsprechendem Trinkgeld bekommt man auch den Tisch, den man möchte.
Vom Essen hatte ich mir mehr erwartet, es war gut, man findet immer was, für meine Begriffe aber zu asiatisch angehaucht und vieles zu scharf. Auch keine Grillabende usw. Eigentlich sehr schade! Im Großen und Ganzen wars immer dasselbe. Aber wie gesagt, verhungern muss man nicht, ich hab mal wieder was zugelegt. Zunge raus
Das AI Angebot fand ich auf Thula recht gut, da alle Snacks, Cocktails und Original Spirituosen dabei waren. Viele Cocktails sind lecker, hatte ich woanders nicht so in Erinnerung.
Ein Schnorchel- oder Nachtfischen-Ausflug ist auch dabei.

Gäste
Ich wollte ganz unvoreingenommen der Sache begegnen. Hatte ja schon erwartet, viele Asiaten zu sehen. Sind ja auch nicht alle gleich Augen rollen . Anfangs fand ich sie noch lustig. Pärchen mit gleichen T-Shirts oder Shorts an, immer mit Jacke, wegen der Hitze.
Die meisten hausten eh in den WB. Nachdem es ihnen am grossen schönen Strand anscheinend zu windig war, kamen sie dann tatsächlich täglich an unsere schöne Strandbucht. Wir waren eh schon ca. 14 Personen (wegen den eng liegenden Bungis). In voller Montur, mit diversen Schwimmhilfen, Badekappen, mit Geschrei und Fotoapparaten ausgerüstet, immer vor unserer Nase. Vorurteile hin oder her, man kann sie einfach nicht lange ertragen! Besondern wenn die alle aus dem Wasser sprinten, kreischend, wenn sie mal nen Babyhai in 10 Metern Entfernung entdeckten!
Also ich würde sagen, die 1. Woche warens tatsächlich ca. 70% Koreaner und Chinesen, hat sich aber schlagartig in der 2.Woche geändert. Viele Asiaten waren schon wieder weg und was kam? Eine gesamte Truppe Deutscher, die die Reise sozusagen vom Arbeitgeber gesponsert bekommen hatten, 67 Personen (kl. Betriebsausflug). Jetzt waren wir in der Überzahl, vor allem nachmittags an der Beachbar wars nun voll. Uns leiser wars jetzt auch nicht´! großes Grinsen
Aber im Restaurant gings etwas gesitteter zu!

Wetter
Für mich bisher das "schlechteste", 1. Woche ziemlich windig, manchmal wolkig, aber durchaus annehmbar. Die 2.Woche ziemlich durchwachsen, öfters Regen, fast stürmisch, einmal die ganze Nacht bis nächsten Mittag durchgehend Regen, Rest dann wieder Mix aus Wolken und Sonne, aber weniger Wind.

Hausriff
Für mich persönlich, das bisher beste was ich gesehen habe auf Malediven. Viele große Tellerkorallen, viele Haie, viele Fischschwärme, aber sonst nichts aufregendes. In 2 Wochen nur 1 Schildkröte gesehen. Adlerrochen auch nur 2x einen am Jetty vorbeisegeln gesehen!
Das Riff ist leicht zu erreichen, wenn man sich an die Markierungen halt, aber die Entfernung ist nicht ohne. Je nach Strömung braucht man länger um rein- oder rauszukommen, als man dann wirklich schnorchelt. Aber es lohnt!

Der Schnorchelausflug war ein Witz..., das Hausriff ist um Längen schöner. Toll fand ich aber, das Asiaten und "andere" auf 2 Dhonis getrennt verteilt wurden;
und auch verschiedene Riffe angefahren wurden...??????

Service
Der bisher schlechteste, ganz ehrlich.
Der Mann an der Beachbar war kaum zu gebrauchen, besonders in der 2.Woche, wo mehr los war. Man musste teilweise bis zu 20Min.anstehen, um einen Drink zu bekommen.
Die Kellner in der Chill-Out-Lounge waren zwar schneller, aber teilweise ziemlich unfreundlich!
Am schlimmsten aber war der Roomboy. Immer freundlich, immer breit grinsend, aber keine Ahnung was Sauberkeit angeht. Das die Hutten etwas alter sind, etwas muffig usw. ok, aber saubergemacht wurde nie richtig. Handtücher austauschen, bischen rauskehren, das wars! Teilweise vergessen Duschgel aufzufüllen! Aschenbecher wurden geleert, nicht saubergemacht. Tisch auf der Terasse hat er niemals saubergemacht. Die Plastikliegen draussen immer dreckig. Nach Wind und Regen sowieso. Wenn man sie benutzen wollte, mußte man selbst saubermachen. Kenn ich alles anders!!!
Der Fön ging gleich von Anfang an nicht. Hatten es dann aber geschafft, bis Mitte der 2.Woche einen funktionsfähigen zu bekommen.
Der einzig gute Service kam von unserem Tischboy! Er war wirklich freundlich und zuvorkommen, immer redselig, für alle Fragen offen. Wir durften dann sogar am letzten Abend alleine draussen am Strand speisen. Liebevoll hergerichteter Tisch und Kerzenschein.
Übrigens kein normaler Service, in den 2 Wochen haben wir das nur noch 1x gesehen. Entscheidet scheinbar der Tischboy! Also seid net zu eurem Tischboy Zunge raus

Der Staffbereich in der Mitte der Insel, etwas abgeschirmt durch undurchsichtige Zäune, stört so weiter nicht, man sollte aber auf keinen Fall einen Blick dahinter werfen, dann ist die ganze Inselidylle im A.....!

Achja, die Vögelchen. Ich fand sie total suss, der Geräuschpegel den ganzen Tag hat mich gar nicht gestört. Abends sind sie ja ruhig.
Schlimmer waren eher die Mücken. Nicht immer, lag wahrscheinlich am Wetter, besonders nach Regen war es sehr schlimm. Ich denke mal, es wird nicht so oft gesprüht wegen den Vögeln. Einmal jedoch, ohne jegliche Vorwarnung, wurde doch mal gesprüht, so heftig, dass wir fast fluchtartig die Ostseite verlassen mussten, so eingenebelt wurde man. Allerdings gabs keine Mückenstiche mehr für 2-3Tage. Auch gut!

Übrigens machten wir ungewollt einen kleinen Ausflug nach Bandos (brauchten Arzt). Die 10min. Überfahrt kostete uns mit Tax 130$, der Arzt kam dann noch dazu.
Die Insel selbst hat uns gar nicht gefallen. Eigener Hafen, grosse Empfangshalle, wie im Hotel, alles gefliest, angelegte Wege, grosse Gebäude auf der Insel, Reihenbungi. Strand und andere Bungis hatten wir nicht gesehen.
Das nur nebenbei.

Noch etwas. Wir hörten von anderen Gästen, die erst abends die Insel verliesen, das ab 9Uhr ihr AI aufhört. Find ich ganz schön krass, das man sich den Rest des Tages dann Essen und Trinken selbst kaufen muss. Ein Paar hatte sich beschwert und konnte dann noch Mittag normal mitessen. Wir verliesen sie Insel morgens um 6.30Uhr, man teilte uns mit am Vorabend um 20hr ist Schluss mit AI. Wir hatten uns dann auch beschwert, wir bezahlen ja schließlich die folgende Nacht. Prompt hieß es, kein Problem, ihr könnt trinken was ihr wollt. Also wehren!

Fazid
Optisch sehr schöne kleine Barfußinsel mit vielen Palmen, trotzdem keine Insel die ich weiterempfehlen könnte, wegen der schlechten Bungi-, Strand-, und Servicesituation!


LG an alle

Antjes Antjes is a female
Inselbesitzer


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Registration Date: 09.08.2007
Posts: 2,126
Besuchte Resorts: Angaga 2x, Ellaidhoo, Embudu, Ihuru 2x, Medhufushi, Velidhu, M/Y Ari Queen, M/Y Hariyana One
Herkunft: NRW

11.11.2013 20:05 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Danke für deinen unterhaltsamen Reisebericht!

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