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MaledivenTraum Forum » Reisen » Sonstige Reiseberichte » Malaysia – Kuala Lumpur und Pulau Tioman vom 25.05.13 – 16.06.13 » Hello Guest [Login|Register]
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Malaysia – Kuala Lumpur und Pulau Tioman vom 25.05.13 – 16.06.13 16.07.2013 21:52 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Malaysia – Kuala Lumpur und Pulau Tioman vom 25.05.13 – 16.06.13

2013 hieß es für uns: auf nach Malaysia. Einerseits hatten wir es schon seit längerem auf unserer to-visit-Liste. Zum anderen nullte meine Frau; und wer nullt, hat „Wahlrecht“. Geplant waren ein Stop Over in Kuala Lumpur verbunden mit anschließenden zwei Wochen Bade- und Tauchferien. Von den verschiedensten Spezialanbietern im Internet hatten wir kurz vor Weihnachten ganz konkrete Angebote angefordert. Über 20 Anbieter wurden per E-Mail kontaktiert, aber keine 10 legten konkrete Offerten „auf den Tisch“; Hilfe – Kundschaft! Eigentlich schade. Einige ließen sich über vier Wochen (!) Zeit. Letztendlich entschieden wir uns für Airways Travel GmbH. Das passte irgendwie alles. Auch die Kommunikation per E-Mail bzw. Telefon war ausgezeichnet; Kompliment.

Am 25.05. ging es um 07:30 Uhr bei sonnigem Wetter, aber nur 5 Grad Celsius, nach Bremen. Bremen ist und bleibt ein ruhiger und sympathischer Flughafen. Der Check-in war schnell erledigt, ohne Abkassieren für das Übergewicht. Normalerweise wollte KLM hier zulangen, aber wir hatten Glück. Aufgrund technischer Probleme konnten allerdings nicht die Tickets für den Hauptflug von Amsterdam nach Kuala Lumpur ausgedruckt werden. Da wir dafür in Schiphol nur 55 Minuten hatten, war uns etwas unwohl in der Magengegend. Doch der sympathische Mitarbeiter beruhigte uns. Die erste Überraschung gab es für mich beim Sicherheitscheck. Nach dem Durchleuchten hieß es für meinen Flugumhänger „Erweiterte Drogen- und Sprengstoffkontrolle“. Ja nee, is klar. Ich sehe auch aus wie ein Attentäter bzw. Kurier. Gedrückten Hauptes folgte ich dem gefühlten 3-Meter-Schrank. Der zog Handschuhe an und wischte sämtliche Reißverschlüsse mittels Tupfer ab. Die Tasche kam in einen undefinierbaren Kasten. Ich konnte nur den Kopf schütteln. Objekt der Begierde war wie in all den Jahren mein UW-Gehäuse. Leute am Flughafen, bildet euch weiter, lernt die Ausrüstung der Taucher kennen; Kopf schüttel.

Verspäteter Abflug vom sympathischsten Flughafen, verspätete Ankunft bei unseren freundlichen Nachbarn. Um 11:25 Uhr setzte die Fokker 70 auf, um 12:00 Uhr sollten wir schon wieder in der Boeing 777-200 sitzen. Nun hieß es Hackengas, da wir von Gate B zu Gate G9 mussten. Und die Tickets brauchten wir auch noch. Ein kurzer Zwischenstopp am Information-Counter half uns nicht weiter, da dort nur Tickets für KLM-Flüge gedruckt werden können. Ergo; verschenkte 15 Minuten. Im Laufschritt ging es weiter, zwischendurch war auf den Anzeigen zu lesen „Gate closed“. Toll!!! Egal, Augen zu und weiter! Um 11:48 Uhr waren wir am Schalter, der gerade geschlossen werden sollte. Wir hatten Riesenglück, wurden schnellstens gecheckt, bekamen zum Dank ohne Aufpreis die Plätze 29 A und C. Und ungelogen, wir sanken fünf (!!!!!) Minuten vor Abflug in unsere Sitze. Das war mehr als knapp. In Deutschland wäre das undenkbar. Danke hoch Drei an unsere holländischen Nachbarn.

Der Flug mit Malaysian Airlines verlief ausgesprochen ruhig. Vom Service waren wir jedoch enttäuscht. Von einem Cabbin Crew Gewinner dreimal in Folge hatten wir uns doch etwas mehr versprochen. Klar, jede Crew kann mal einen schlechten Tag haben. Aber überzeugt hat uns nichts. Die Landung auf dem Flughafen KLIA war überpünktlich. Die Ausmaße sind riesengroß. Da es ein Satelliten-Flughafen ist, geht es nach der Landung mittels eines Trains in die Empfangshalle. Die Passkontrolle war sehr genau, aber freundlich und dauerte nicht lange. Am baggage claim kamen die Tauchtasche und der Koffer von meiner Frau sofort an. Als jedoch nach gefühlten 20 Minuten das Band abgeschaltet wurde, grollte es in mir; mein Koffer war nicht dabei. Toll! Naja, also dann schnell zum Lost-and-Found-Schalter zum Erledigen des obligatorischen Papierkrams. Am Exit wurden wir schon sehnsüchtig per Schild von der örtlichen Vertretung freudig empfangen. Feucht-schwüle Wärme sagte uns „Selamat Datang“.

Die Fahrt nach Kuala Lumpur wurde durch mehrere Mautstellen unterbrochen. Ansonsten ging es sehr flott zu unserem Hotel. Der Verkehr in Kuala Lumpur ist unglaublich. Nach gut 50 Minuten erreichten wir das Impiana KLCC. Es sollte sich aus unserer Sicht wieder als Volltreffer erweisen. Das Hotel hat 519 Zimmer in vier verschiedenen Kategorien. Für die Befriedigung der kulinarischen oder sonstigen Genüsse gibt es folgende Einrichtungen: Tonka Bean Café, Cedar on 15, Oswego Bar, Lobby Lounge, Bohemia. Pool und Spa dürfen natürlich nicht fehlen.

Vorab hatten wir einen early-check-in beantragt. Dadurch konnten wir schon gegen 08:20 Uhr unser Zimmer 927 beziehen. Zum Zimmer wurden wir nicht mit Personal begleitet. Die Zimmer sind groß, haben edlen Holzfußboden und sämtliche Ausstattung. Täglich gibt es zwei kleine Flaschen Wasser gratis. Es fehlt eigentlich an nichts. Nach einer erfrischenden Dusche und einer kurzen Erholungspause mit einer Mütze Schlaf ging es zu den Attraktionen, die schnell in fünf Minuten Fußweg erreicht sind: KLCC, Aquaria KLCC, KLCC Park; Suria KLCC Shopping Mall, und natürlich die spektakulären Petronas Twin Towers. Den Ankunftstag nutzten wir – sagen wir mal – zur groben Orientierung. Obwohl ich mich Wochen und Monate vorab im Internet informiert hatte, wird man von der Innenstadt erst einmal erschlagen. Skyline ist hier wohl passend ausgedrückt. Nach einem erfrischenden Salat und einem starken Kaffee forderte die Zeitverschiebung nochmals ein ganz kurzes Nickerchen. Nachmittags führte uns dann der Weg zu den Zwillingstürmen. Da es schon immer mein Traum war sie zu besichtigen, kümmerten wir uns gleich um Tickets. Pro Tag werden 1.600 Tickets in den Verkauf gegeben. Und die sind schnell ausverkauft. Wir hatten Glück; Wunschdatum 29.05. 11 Uhr. Danach ging die erste Erkundung weiter. Himmel und Menschen sind hier unterwegs, wie man so schön sagt. Schon jetzt kann man sagen, die Malaysier sind ein offenes, herzliches und sehr freundliches Volk. Was auffällt sind die vielen Kinder. Was noch auffällt, jeder zweite dort hat auch wie bei uns die „Daumenkrankheit“. Ich glaube, Personen ohne Handy in der Hand – so wie wir – sind dort Exoten. Auf jeden Fall war alles sehr beeindruckend. Auf in die Suria KLCC. Die Etagen zwei und vier sind reine Food-Etagen. Hier findet wirklich jeder Essen seines Geschmacks, aber nicht immer sofort einen freien Platz. In der Hauptstadt wird anscheinend gut und gerne und vor allen Dingen lange gespeist. Und wenn man bittend sagt „Not spicy, please!“, anfangs fahren die Geschmacksknospen Achterbahn, und der Rachen bedankt sich für eine kühlende Erfrischung. Abends dann im Dunkeln bestaunten wir noch ausgiebig die beleuchteten Türme sowie die atemberaubenden Lichtspiele im KLCC Park. Mit diesen Eindrücken fielen wir kurz nach acht trotz eines kräftigen Gewitters todmüde ins Bett.

Ein neuer, sonniger Tag beginnt. Gleich im Frühstückssaal überströmt einen gute Laune, tolle Lounge-Musik läuft. Erstaunlich viele Frauen verschiedenster Nationen sehen wir. Bis wir erkennen, dass eine Tagung in KL läuft; woman delivery. Nach dem Frühstück „klapperten“ wir die umliegenden Straßen ab. Die nähere Umgebung besteht aus verschiedenen Hochhäusern, Hotels und Restaurants. Was sich schon jetzt bemerkbar macht, sind die krassen Temperaturunterschiede zwischen „drinnen“ und „draußen“. In KL haben wir 38 Grad und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, in geschlossenen Räumen sinkt die Temperatur gnadenlos auf rund 20 Grad. Unsere Körper sind derartige Temperatursprünge nicht gewohnt. Unsere Nasen „danken“ es uns mit zunehmendem Verschluss; toll! Am Nachmittag werden wir zu unserer gebuchten City-Tour überpünktlich abgeholt. Sechs POI’s werden angefahren und sehr ausführlich in klarem, verständlichem Englisch erläutert. Die Reihenfolge der Sehens-würdigkeiten: National Museum, Königspalast, National Monument, National Mosque, Independence Square , Batik-Manufaktur in Chinatown. Zum Abschluss der Fahrt hielt der Fahrer noch an einer Stelle, von der man die Twins schön fotografieren konnte. Leider war es überwiegend bedeckt. Und jeder Fotograf weiß, dass ohne Sonne jedem Foto das gewisse Extra fehlt. Nach einem Abendbrot trinken wir noch einen Cocktail auf den Geburtstag meiner Frau. Wieder geht ein kräftiges, lautes Gewitter über KL nieder. Die Erkältung macht sich mit Kribbeln im Hals und starken Schmerzen bemerkbar. Ich mache mir erste ernsthafte Gedanken bzgl. dem bevor stehenden Tauchen in drei Tagen.

Am Tag drei in KL stehen der MenaraTower sowie der Central Market nebst Chinatown auf dem Zettel. Der Menara Tower bietet eine tolle Aussicht auf die Stadt. Dagegen wirken die Twins irgendwie klein. Auf der Aussichtsplattform war es vormittags relativ leer. Zum Glück gibt es keine zeitliche Begrenzung, aber nach einer gemütlichen Runde ist es dann auch genug. Weiter geht es zum Central Market, wo wir in der Food Corner für verdammt kleines Geld unseren Hunger stillen. Corner ist hier natürlich untertrieben. Auch hier findet jeder Gaumen seinen Geschmack. Im Markt hat man eine tolle Verkaufsatmosphäre. Alles ruhig, (fast) alles ist zu bekommen, das Handeln gehört hier dazu und gibt den gewissen Kick. Was wir uns hier u.a. gönnten, war ein Fußbad in einem Fischbecken. Das tut gut, die „Räder“ wieder frisch. Chinatown an sich ist genauso, wie man es auch anderen asiatischen Metropolen kennt. Kurz ausgedrückt: es gibt nichts, was es nicht gibt. Natürlich sind nicht wenige Fakes dabei. Mittels Taxi ging es in der rush hour zurück zum Hotel. Abends gingen wir ins „Hakka“ essen; ein absolut empfehlenswertes chinesisches Restaurant. Schnell war der Laden voll, wie man so schön sagt, Ein Zeichen, dass es ein angesagter Laden ist. Das Essen ist von feinster Qualität, die ihren Preis hat. Erschreckend sind die Preise für Alkohol. Der halbe Liter Bier kostete hier umgerechnet 12 EUR. Wohl bekomm‘s! Zufrieden und glücklich geht es zurück ins Hotel. Ich bin begeistert vom Bintang Walk. Davon träumen wir hier. Die Nase ist inzwischen komplett zu. Aber zum Glück gibt es auch hier die richtige Medizin dafür: Lutschbonbons gegen Halsschmerzen, Nasenspray, Tiger Balm.

Tag Vier beginnt; mein Ehrentag. Nach einem gemütlichen Frühstück geht es zu den Twin Towers. Alles jetzt hier zu beschreiben würde wirklich den Rahmen des Reiseberichts sprengen. Um es kurz zu sagen, es war unbeschreiblich. (M)ein Wunsch ging in Erfüllung. Daten, Fakten, Zahlen möge jeder Interessierte bitte bei Wikipedia nachlesen. Diese Eindrücke bleiben zeitlebens unvergessen. Sei es der Besuch auf der Skybridge im 42. Stock in 170 Meter Höhe. Oder die Fahrt in den 86. Stock ins Observation Deck in 367 Meter Höhe. Die Zeit dort oben vergeht wie im Flug. Alle Bilder, Informationen und Sonstiges werden gierig aufgenommen. Schade, dass auch dieser tolle Ausflug ein Ende hat. Den Nachmittag nutzen wir zum Shoppen im Golden Triangel. Der Bezirk ist wieder schnell über den Bintang Walk erreicht. Hier reiht sich eine Mall an die andere. Lot 10, Fahrenheit, Pavillon, Starhill Gallery, KL Plaza, Sg. Wang Plaza, Sun Complex, Bukit Bintang Plaza, usw.. Leider sind einige davon sehr europäisch; H&M, Zara, swatch, Esprit bspw.. Das irritiert einen dann doch schon. Oder in den Supermärkten; Toblerone, Kinder-Schokolade, Palmolive. Alkohol ist hier in der Haupt-stadt verdammt teuer und gibt’s – wenn überhaupt – in den hintersten Ecken der Läden. Eine kleine Büchse Bier kostet je nach Sorte zwischen sechs und neun Euro! Abends gehen wir ein letztes Mal in die Food Etage und lassen es uns munden. Jetzt heißt es Abschied nehmen von der Glitzerwelt KL. Gern hätten wir uns noch das Eine oder Andere in dieser quirligen Metropole angesehen. Aber jeder Tag hat leider nur 24 Stunden. Ein letzter Blick auf die beleuchteten Wasserspiele Im KLCC Park, ein letzter Blick zu den Wahnsinns-Türmen, die ebenfalls toll beleuchtet sind. Voller Eindrücke sinken wir zufrieden in unsere Betten und schlummern schnell ein.

Nach einer wieder fast schlaflosen Nacht aufgrund des Schnupfens piept um halb Sechs die Uhr. Ein letztes Frühstück, Pulau Tioman ruft. Heute fährt uns eine Frau zum nationalen Flughafen Subang. Er ist im Gegensatz zum KLIA relativ klein. Nach einer Stunde Warten öffnet der check-in von Berjaya Air. Am Gesicht des Bediensteten sehen wir, dass wir wohl zu viel Gewicht beim Gepäck haben. Wir erfahren, dass jeder nur 10 kg Freigepäck hat. Da die Waage aber 51,3 kg anzeigt, wird der Taschen-rechner bemüht. Wir sollen 120 EUR zahlen. Nicht nur mein Gesicht verfinstert sich, auch das meiner Frau. Was macht man? Man versucht zu handeln. Und es ging. 2/3 Nachlass, mit trotzdem saurer Miene zahlen wir die 40 Flocken. Das weitere Prozedere kennt jeder, der fliegt. Hier geht alles viel ruhiger und oberflächlicher ab. Uns soll es nicht stören. Auch der Abflug verzögert sich um gut dreißig Minuten. Als wir den Flieger sehen, kribbelt es dann doch etwas im Bauch. Das Teil soll abheben? Für Kenner der Materie, es handelt sich beim Inselverkehr um eine Dash 7. Die 35 Jahre sieht man den Maschinen an. Man wundert sich, dass sie noch fliegen. Das liegt aber sicherlich daran, dass sie STOL-fähig sind. Im Klartext, sie benötigen nur kurze Start- und Landebahnen. Wenn man das vorher weiß, bekommt man auch keinen Schreck beim Landeanflug auf Tioman. Die Flugzeit beträgt eine knappe Stunde. Die nutzen wir für eine Mütze Schlaf, sind aber beim Landeanflug wieder wach. Das türkisfarbene Wasser lässt gleich das Herz höher schlagen. Wenn da nur nicht die verstopfte Nase wäre. Als der Flieger sich senkt, stutzt man plötzlich. Die Maschine fliegt frontal auf die Berge zu. Hmmm, ob das alles so richtig ist, fragen wir uns. Wirklich im letzten Augenblick biegt die Kiste im starken Sinkflug um 90 Grad nach rechts. Urplötzlich setzt die Maschine auf und kommt auch sehr schnell zum Stehen; Wahnsinn! Hat man noch nicht erlebt. In den folgenden Tagen lassen sich Start und Landung bequem vom Strand aus ansehen.

Der Flughafen ist sehr klein; zum Vergleich; der auf Koh Samui – wer ihn denn kennt - ist größer. Kaum im offenen Gebäude angekommen, wird man abkassiert. 10 RM Marineparkgebühr. Ist zwar nicht viel, hinterlässt aber irgendwie einen faden Beigeschmack. Egal; Hauptsache am Zielort. Der eigentliche Urlaub kann beginnen. In einem uralten Bus geht es durch das Hauptdorf Tekek Village. Zweimal über einen Berg und nach nur knapp zehn Minuten Fahrzeit sind wir in der Anlage „Berjaya Tioman Beach Resort & Spa“. Die Begrüßung an der Rezeption ist trotz der Hitze recht kühl, alles wie mechanisch. Papierkram, Schlüsselübergabe, Begrüßungsdrink. Das kennen wir herzlicher. Egal. Ein Van fährt uns zu dem Haus, in dem unser Zimmer ist. Die Anlage ist riesig. Kommt im Internet nicht so groß rüber. Erster Eindruck, alles ist und wird gepflegt. Emsiges Personal. Sattes Grün. Schöner Strand. Geht doch.

Das Resort hat vier Sterne und liegt an der Westküste von Tioman. Die Anlage verfügt über 268 Zimmer in vier verschiedenen Größen und Kategorien. Alle sind im malaysischen Stil erbaut. Die Standard Chalets liegen größtenteils im hinteren Teil der Anlage unweit vom Dschungel, ein Teil zieht sich bis hin zur Rezeption. Die Superior Chalets liegen in erster und zweiter Reihe vom Strand. Die Deluxe Chalets liegen ebenfalls direkt am Strand, aber auch relativ am Rand der Anlage. Die Junior Suiten liegen in unmittelbarer Nähe zur Rezeption. Zur Einrichtung der Zimmer später mehr.

Hier eine Aufzählung, was die Anlage alles zu bieten hat: PADI 5 Star Dive Resort (Berjaya Tioman Dive Centre), Marine Seasport Centre, Shahzan Villa (gehört dem Eigentümer des Resorts – er ist Milliardär – und kann während seiner Abwesenheit gemietet werden), Club House, Kinder-Spielplatz, Plätze für Fußball, Volleyball, Basketball, 1st 9-Hole Golf Course PAR 36, Resort Lobby, Cyber Cafe, Fortune Court Chinese Restaurant, Gift Shop, Rezeption, Ayura Spa, Beach Bar & Seasports Centre, Sri Lalang Karaoke & Bar, Amusement Centre, Gymnasium, Shahzan Convention Center, Tennis Court, Outdoor Challengers Park, Sri Nelayan Coffee House, Hidden Pool, Coriander Seeds Restaurant, Swimming Pool, Sunken Pool Bar. Zum Glück bekommt man einen Layout Plan, ansonsten würde man sich in den ersten Tagen unter Garantie verlaufen.

Zu den Zimmern; vier an der Zahl sind in einem Gebäude untergebracht. Wir hatten Room Number 370, links oben, zwei Treppen hoch. Vor dem Zimmer hat man einen kleinen Balkon mit zwei Stühlen und einem Tisch. Das Zimmer selbst ist mit folgendem ausgestattet: Doppelbett, 2 Nachtschränke, zwei Sessel, ein Tisch, ein Fernseher („Flachmann“), ein Schrank mit Schließfach, Kühlschrank, Kaffee-Ecke (jeden Tag gibt es zwei kleine Flaschen Wasser sowie Kaffee und Tee), eine Art Schreibtisch plus Spiegel, Ventilator, Klimaanlage. Die Fenster haben zusätzlich verschiebbare Fliegengitter, eine sehr sinnvolle und nützliche Sache! Das Bad hatte WC, Dusche und Waschtisch. Auch hier gab es nichts zu bemängeln.

Über den Tagesablauf braucht man nicht viel schreiben. Der übliche Rhythmus: aufstehen, frühstücken, faulenzen, baden, lesen, tauchen, abschalten und so weiter und so fort. Frühstück gibt es von 07:00 bis 10:30 Uhr. Zutritt bekommt man mittels (s)einem Voucher, die man bei der Anreise erhält. Das Personal fragt, ob man Raucher oder Nichtraucher ist, und führt einen dann zu einem freien Tisch. Das Buffet ist sehr umfangreich, aber stark asiatisch angehaucht. Wurst und Käse ist zwar etwas rar, dafür gibt es die beliebte Eier-Station, allerlei Süßes, Obst (nur Ananas, Melone und Papaya), und unzählige warme Speisen. Kaffee bzw. Tee holt man sich selbst. Küche und Personal arbeiten wirklich emsig, man staunt nur. Hinweis; wir hatten – wie in Asien eigentlich üblich – nur Ü/F gebucht. Wer Hunger hat, kann tagsüber von der Karte essen, abends ebenfalls a la Carte oder vom Buffet essen. Die Karte bietet eine große Auswahl an Gerichten, die Preise liegen etwas unter denen bei uns. Qualitativ sind die Speisen ausgezeichnet und werden relativ schnell serviert. Nette Geste des Hauses, Wasser wird kostenlos dazu gereicht. Wer von der Karte isst, kommt monetär besser weg, als wenn er Buffet bucht. Dafür hat er dort natürlich eine größere Auswahl. Wir haben einige Male dort gegessen, alle Speisen waren tip top. An vielen Abenden aßen wir außerhalb der Anlage. Gleich am Eingang vom Resort befindet sich rechter Hand ein malaysisches Restaurant. Hier ist der frische Fisch zu empfehlen. Bier gibt es nicht, man kann es sich aber linker Hand im chinesischen Restaurant kaufen und beim Malaysier konsumieren. So einfach ist das. Der Chinese ist etwas teurer und hat eine etwas größere Auswahl. Die Preise außerhalb der Anlage sind gering, sodass man „querbeet“ alles probieren kann. Im Dorf gibt es ebenfalls einige Restaurants, die aber qualitativ schlechter sind. Tioman ist übrigens eine zollfreie Insel. Alkoholika und Zigaretten kann man günstig einkaufen. Geld zieht man entweder am Automaten, oder man tauscht es zu einem guten Kurs im Super Market. Die Euros werden ohne Prüfung in die Kasse gelegt, da staunt der Pabst.

Ein paar Fakten zu Pulau Tioman. Sie ist die größte Insel vor der Ostküste Malaysias und liegt im Südchinesischen Meer. Ein paar Zahlen über sie: 13.360 Hektar, höchste Erhebung mit 1.217 Meter Gunung Kajang, Einwohner ca. 3.500, Entfernung nach Mersing 54 km, Inselumfang 69 km (davon 58% Felsen und 42% Strand). Markenzeichen sind die feinen Sandstrände (unter den Top 10 welt-weit), das klare, türkisfarbene Wasser und die intakte Unterwasserwelt. Die Korallen sind hier intakt und großflächig verteilt. Die Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten einfach ideal. Schwarmfische, Schnecken, Haie, Schildkröten, zahllose tropische Fischarten wie man sie von Debelius kennt. An Land lässt die Arche Noah grüßen. Über 140 verschiedene Vogelarten fliegen hier herum. Und im dicht angrenzenden Dschungel grüßen Echsen, Schlangen und Stachelschweine. Recht zutraulich sind zahllose Affen und ein Genuss für das Auge – Warane!

Sowohl im Dorf, als auch vor der Anlage und natürlich in der Anlage werden verschiedene Aktivitäten angeboten. Round Tioman Island (7 Stunden), Coral Island Snorkeling (4 Stunden), Mukut Waterfall/ Snorkeling, Renggis Island Snorkeling (2 Stunden), Evening Fishing Trip (3 Stunden), Sunset Cruise. Aufgrund der Wärme haben wir uns nur für das Schnorcheln Renggis Island und Coral Island arrangiert. Renggis Island liegt nur ca. 200 m vom Strand entfernt. Da aber durch die Tauchboote reger Schiffsverkehr sein kann (wetterabhängig), darf man nicht vom Ufer aus hinschwimmen. Der Bootstransfer ist an keine festen Zeiten gebunden. Man trägt sich beim WSC ein und bekommt – wenn man keine hat – eine ABC-Ausrüstung (und Schwimmweste). Hat man selbst ABC, dann reduziert sich der Preis um 25%. Die Fahrt dauert keine zwei Minuten, und man wird an einer Plattform abgesetzt. Von hier an ist man auf sich allein gestellt. Idealerweise umschnorchelt man das Kleinod gegen den Uhrzeiger. Kaum ist man im Wasser kommen Hunderte (!) Sergeanten. Wahrscheinlich, weil sie auf Futter warten, denn die Asiaten nehmen Brot dafür mit. Die UW-Welt hier ist echt der Hammer!!! Wahnsinnige, riesige Korallenfelder, Schildkröten, Schwarzspitzen-Riffhaie, unzähliche Anemonen, Barrakudaschwarm, Fisch, Fisch, Fisch. Für eine Runde braucht man eine Stunde. Der Preis für die Tour geht voll in Ordnung. Die Coral Island Tour ist ebenfalls voll zu empfehlen. Nach gut 50 Minuten Fahrzeit verweilt man vor Coral Island eine knappe Stunde. Die Korallen hier sind vielleicht nicht ganz so der Knaller, dafür bekommt man „Kollegen“ vor die Maske, die man nicht jeden Tag – wenn mal überhaupt in seinem Leben – sieht. Die Rede ist hier von Büffelkopf-Papageifischen. Wenn man dann so einen Schwarm sieht, pocht Einem schon das Herz. Die Burschen bringen es auf eine Körperlänge von 1,3 Meter. Das war schon unvergesslich. Zweiter Stopp ist Malang Rock. Wie es der Name verrät, ist es hier felsig. Irgendwie wird man etwas an die Seychellen erinnert. Die Felsengruppe lässt sich ebenfalls umschnorcheln. Am Anfang sieht man unglaubliche Schwärme von Papageifischen. Im weiteren Bereich begegnet man Blaupunkt-Stachelrochen, Haie, Schildkröten und die üblichen Verdächtigen. Hinweis: Malang Rock ist ebenfalls ein divespot. Letzter Stopp ist dann Renggis Island, von dem schon weiter oben berichtet wurde. Hier hatte ich das Glück gute vier Minuten mit einem jungen Black Tip zu schnorcheln.

Tauchschule “Berjaya Tioman Dive Centre – R-2304“: Titel: PADI 5 Star Dive Resort

Im Vorfeld hatte ich die Basis angemailt und innerhalb von 48 Stunden vom Leiter Wan Ahmad Nazri Antwort bekommen. Weitergehende Fragen wurden sehr schnell beantwortet. Hut ab. Ich hatte ein gutes Gefühl. Vor Ort war die Sache allerdings doch etwas zwei geteilt. Am Ankunftstag wollte ich mich bei der Basis kurz vorstellen. Tauchen war ja aufgrund des starken Schnupfens unmöglich. Doch der Weg zur Basis ist enorm weit. Von unserem Zimmer brauchte man zur Rezeption schnellen Fußes 12 Minuten. Und von der Rezeption zur Basis noch einmal 10 Minuten. Leider gibt es keinen pick-up Service. Und das bei der Hitze ohne Schatten. An der Basis angekommen sah ich zunächst keine einzige Person. Auch nach einer halben Stunde nichts. Unzufrieden ging es wieder zurück, ein zweiter Versuch wurde am nächsten Tag gestartet. Einer vom Staff war vor Ort, werkelte aber total desinteressiert. Nach wenigen Minuten verschwand er und nahm keinerlei Notiz. Hmmm, das gefiel mir so gar nicht. Am dritten Tag traf ich endlich den Leiter, ein nettes und sehr freundliches Energiebündel. Kurioserweise war zu diesem Zeitpunkt rege Hektik. Und auch mehr Personal war da. Geht doch, dachte ich. Kurzer small talk, der übliche Papierkram; Brevet, Logbuch und Tauchtauglichkeitszeugnis werden verlangt. Ich gab bekannt, dass ich mich melde, wenn meine Nase wieder frei ist. Das sollte noch vier weitere Tage dauern; eine Woche verschenkt. Das tut sehr weh!

Allgemeine Informationen zum Tauchgeschehen. Einzeltauchgänge werden ausschließlich an Renggis Island gemacht. Laut Plan entweder morgens um 09:00 Uhr oder nachmittags um 14:00 Uhr. Minimum ein Taucher, die Fahrt mit dem Boot dauert keine fünf Minuten. Mit einer Rückwärtsrolle geht es ins Wasser. Der Guide führt eine Boje mit. Das Tauchen hier ist ganz entspannt. Man hat alle Zeit der Welt die wahnsinnige UW-Welt bis ins letzte Detail zu erkunden. Anfangs hatte ich Bedenken, ob sich hier nicht schnell Langeweile einstellt. Ganz im Gegenteil; hier unten ist Bewegung, hier unten brummt das Leben. Ich glaube, dass hier kein (!) Tauchgang langweilig wird und nichts Neues bringt.

Ansonsten werden knapp 25 dive spots angefahren. Abfahrt entweder morgens um 08:30 Uhr oder nachmittags um 14:00 Uhr; laut Plan. Die Fahrten sind double tank dives und dauern zwischen 40 und 60 Minuten. Minimum hier sind vier Taucher, Lunch Box und eine kleine Flasche Wasser sind im Preis enthalten. Zu unserer Zeit waren nur zwischen zwei und vier Taucher im Resort. Dadurch gab es nur morgens eine Ausfahrt. Ich bin (leider) kein Frühtaucher, habe mich aber zu einer morgendlichen Fahrt überzeugen lassen. Und das war auch gut so. Und ich denke, mit etwas „Training“, werde ich in spe auch morgens auf den Schiffen zu sehen sei. Übrigens; die dive spots werden nicht im Voraus bekannt gegeben.

Was sonst noch erwähnenswert ist; beim Einchecken bekommt man das erforderliche Equipment. Das Jacket hat man die ganze Zeit, Atemregler und Blei bekommt man bei jedem Tauchgang neu. Die Qualität der Ausrüstung ist okay. Nitrox gibt es leider nicht. Für meine fünf Tauchgänge mit Pressluft habe ich 137 EUR bezahlt. Da kann man nicht meckern.

Meine Tauchgänge mit individueller Benotung:

06.06. Renggis Island: 9,3 m Tiefe, 47 min Tauchzeit, Restdruck 115 bar; Schildkröten, sehr viele verschiedene Fischschwärme, Makrelen, Clownfische, Putzerstationen, Kugelfische, Schwarzspitzen-Riffhaie, Anemonen und Korallen satt und ohne Ende; Note 1

07.06. Renggis Island: 10,8 m Tiefe, 53 min Tauchzeit, Restdruck 95 bar; riesige Fischschwärme, Makrelen, Schwarzspitzen-Riffhaie in regelmäßigen Abständen, Schildkröten, Gelbschwanz-Barrakuda-Schwarm, Plattwürmer, Schnecken, Kaiserfische, Fledermausfische, Kugelfisch, Blaupunkt-Stechrochen; Note 1+

09.06. Renggis Island: 15,3 m Tiefe, 62 min Tauchzeit, Restdruck 75 bar; Partnergrundeln, Seeaale, Schildkröten, Riesen-Drücker, Kaiserfische, Gelbschwanz-Barrakuda-Schwarm,Weißaugen-Muräne, Putzerstationen, Kofferfisch; Note 1

11.06. Labas Island: 21,2 m Tiefe, 58 min Tauchzeit, Restdruck 65 bar; Blaupunkt-Stechrochen, Fledermausfische, sehr viele Weichkorallen, verschiedene Schwämme, etliche Schnecken, Weißaugen-Muräne, Gelbflossen-Barrakuda-Schwarm, farbenfrohe Gorgonien; Note 2 (aufgrund schlechter Sicht)

11.06. Malang Rock: 16,0 m Tauchtiefe, 62 min Tauchzeit, Restdruck 65 bar; sehr viele verschiedene Korallen u.a. Salatkorallen, sehr viele verschiedene Fische, Riesen-Kugelfisch, Blaupunkt-Stechrochen, unzählige Anemonen, diverse Schnecken, Gespensterkrabbe, Weißaugen-Muräne, und als absoluter Höhepunkt eine sehr große Sepia; Note 2 (aufgrund schlechter Sicht)

Resümee: Die Unterwasser-Landschaft hat mir sehr sehr gut gefallen. Vielfach findet man felsige Landschaften, vereinzelt mit kleinen Höhlen und Kaminen. Die Korallen sind vollkommen intakt. So viele Korallen habe ich bisher noch nicht gesehen. Bei Renggis Island schwebt man über ein Geweihkorallenfeld, das kein Ende nehmen wollte. Wehedem, der hier etwas an seinem Gerödel ungesichert hat und verlieren könnte. Der Anblick dieser fantastischen Landschaft war schon sehr einprägsam. Die Sicht schwankte zwischen hervorragend und trüb. Die Wassertemperatur betrug 30 Grad Celsius.

Das Wetter in Malaysia:

26.05. Sonntag 34 Grad Celsius 1007 mb Kuala Lumpur sonnig – abends Gewitter
27.05. Montag 38 Grad Celsius 1006 mb Kuala Lumpur sonnig – abends Gewitter
28.05. Dienstag 38 Grad Celsius 1009 mb Kuala Lumpur sonnig
29.05. Mittwoch 34 Grad Celsius 1002 mb Kuala Lumpur bewölkt – abends Gewitter
30.05. Donnerstag 34 Grad Celsius 1009 mb Pulau Tioman bedeckt
31.05. Freitag 33 Grad Celsius 1009 mb Pulau Tioman sonnig
01.06. Samstag 35 Grad Celsius 1009 mb Pulau Tioman Regen-Sonne-Mix
02.06. Sonntag 35 Grad Celsius 1006 mb Pulau Tioman bedeckt, später sonnig
03.06. Montag 36 Grad Celsius 1006 mb Pulau Tioman Sonne satt
04.06. Dienstag 36 Grad Celsius 1009 mb Pulau Tioman sonnig bis leicht bewölkt
05.06. Mittwoch 36 Grad Celsius 1009 mb Pulau Tioman sonnig bis leicht bewölkt
06.06. Donnerstag 35 Grad Celsius 1010 mb Pulau Tioman Regen-Sonne-Mix
07.06. Freitag 35 Grad Celsius 1009 mb Pulau Tioman sonnig
08.06. Samstag 35 Grad Celsius 1008 mb Pulau Tioman sonnig
09.06. Sonntag 31 Grad Celsius 1007 mb Pulau Tioman diesig bis wolkig
10.06. Montag 34 Grad Celsius 1008 mb Pulau Tioman sonnig
11.06. Dienstag 38 Grad Celsius 1007 mb Pulau Tioman sonnig
12.06. Mittwoch 35 Grad Celsius 1005 mb Pulau Tioman bewölkt
13.06. Donnerstag 35 Grad Celsius 1005 mb Pulau Tioman sonnig

Ungeordnete Gedanken, die mir jetzt noch spontan einfallen; alles querbeet: in der Bucht ankerte die ganze Zeit der Katamaran vom Besitzer der Berjaya-Gruppe. Ein Wahnsinns-Schiff! Unser Zimmernachbar ist ein pensionierter Österreicher, der wie schon im letzten Jahr ganze acht Wochen vor Ort verweilt und viel aus dem Nähkästchen plaudert. Beim Schnorcheln sehe ich im Flachwasser Haibarben; kenne ich sonst nur aus den Aquarien hierzulande. Die großen Warane sind Respekt einflößend. Die Affen sollte man nicht reizen, die werden dann richtig aggressiv; und frech sind sie. Die Sonnenuntergänge sind – so denn klarer Himmel ist – sehr romantisch und schön. Tolle Panoramen. Eine Nacht geht ein mörderisches Tropengewitter herunter, zweieinhalb Stunden lang. Was da an Regen runterkam, nicht messbar. Am 04.06.kamen drei Hubschrauber angeflogen, roter Teppich wurde ausgerollt, der König von Malaysia war vom Chef eingeladen; kein Witz!!!!! Im Spa bekommt man schnell einen Termin. Doch die Massagen sind nicht so gut wie auf den Malediven oder den anderen asiatischen Ländern. Aber wir wollen uns nicht beklagen.

Fazit: Malaysia war nicht schlecht, aber der Funke wollte einfach nicht überspringen. Kuala Lumpur ist aus meiner Sich eine sehr europäisch orientierte Hauptstadt. Irgendwie fehlt hier der asiatische Touch. Auffallend ist der Boom in Malaysia. Für Wirtschafts-Experten; wer hier investiert (einer der Tiger-Staaten) sollte gute Früchte ernten. Es wird gebaut ohne Ende, die Infrastruktur ist erstaunlich. Auch der Dienstleistungssektor ist sehr gut ausgebaut. Momentan liegt die Mehrwertsteuer bei moderaten 6%. Die Leute vor Ort sind sehr nett und strahlen eine Herzlichkeit aus, die man hier in old Europe wohl schon zu den Akten gelegt hat. Die malaysische Küche hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Sie ist ein Mix indischen, thailändischen und indonesischen Komponenten. Aber Achtung: teilweise sehr spicy! In diesem Sinne; Selamat jalan – Auf Wiedersehen.

Auch der schönste Urlaub endet einmal. 2014 geht es definitiv wieder nach „Hause“; die Malediven sind angesagt. Die Wäsche liegt wieder duftend im Schrank, die Koffer stehen geordnet im Keller, Schnorchelsachen und Tauchgerödel sind gereinigt – eigentlich könnte es schon wieder losgehen...

Weiterführende Links:

http://kualalumpurhotels.impiana.com.my/

http://www.petronastwintowers.com.my/

http://www.kltower.com.my/index.html

http://www.berjayahotel.com/tioman/

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17.07.2013 08:53 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Wow, was für eine Fleißarbeit! Aber so ohne Bilder? verwirrt Tioman war in einer meiner ersten Reise&Preise-Zeitschriften vor ca. 15 Jahren ein Geheimtipp, habe ich nicht vergessen. Damals aber nur schwer zu erreichen, es gab den Flughafen noch nicht. Unbeschädigte Korallenriffe - immer noch sos? Und in Wikipedia steht:
"Um die Insel verteilt gibt es einige Tauchgebiete, die durchaus interessant, aber nicht mit den Revieren auf den Malediven oder dem Roten Meer vergleichbar sind."
Nach Deiner Beschreibung sieht es eher umgekehrt aus, Du hast ja enorm viel gesehen.

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17.07.2013 21:25 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Was für ein toller Bericht. Ich bin richtig mitgereist. Hab am Flughafen mitgefiebert und dann in Kuala Lumpur vieles wiedererkannt. Wie bist du dann zu deinem Koffer gekommen? War der unterwegs verloren gegangen? Ich hab ja mal gelesen dass Amsterdam zu den Umsteige-Flughäfen gehört wo am meisten Gepäck dann nicht in den Anschluss Flieger kommt.

Mir hat damals Malaysia gut gefallen. Nur mit dem Klima war ich auch nicht so glücklich, fand es düppiger und schwüler als die anderen südost asiatischen Länder die ich bisher kannte. Gegen die Unterkühlung in den Gebäuden hab ich immer einen dünnen Schal dabei den ich mir dann banditenhaft um Mund und Nase schwinge. Sieht zwar doof aus aber so bleibt die Nase frei Augenzwinkern

Danke Spyro, hab den Bericht sehr genossen. smile


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Thread Starter Thread Started by Spyro2
17.07.2013 22:21 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

...Moin klaus81 und storm, Danke für euer Lob fröhlich . Eher ging es nicht, sonst bin ich etwas fixer. Fotos wollte ich auch erst mit in den Text einbauen; aber ich wusste nicht, wie viel "Platz" Troll in einem Bericht lässt. Zu der UW-Welt: ich kann natürlich nur von den Plätzen berichten, wo ich geschnorchelt bzw. getaucht bin. Auf jeden Fall war es besser als bspw. Indonesien oder die Philippinen. Anbei ein paar pics von der UW-Welt und auch von über Wasser. Die Korallen sind echt eine Wucht. Storm, mein Koffer ist von AMS trotz priority-Aufkleber nicht mitgekommen. In KUL bin ich dann zum L&F-Schalter. Dort das übliche Prozedere: Kopie vom Pass, Beschreibung vom Koffer abgeben, Hotel angeben, in dem man ist. Der Koffer wurde dann montags kurz vor 14 Uhr ins Hotel gebracht. Wir kamen gerade vom Zimmer in der Lobby an (die Stadtrundfahrt stand an), als der Koffer gebracht wurde. Da fiel mir ein Stein vom Herz. Man denkt ja immer, dass das einem nicht passiert; gibt es ja nur im TV Augenzwinkern . Mit dem Wetter gebe ich Dir recht. Die hohe Luftfeuchtigkeit haut einen schon um. Zum Glück hatte ich keine Probleme mit meiner 3mm-Frisur großes Grinsen . Anbei nun ein paar pics. Klaus81; es gibt etliche "Kollegen, die ich noch bestimmen (lassen) muss. Auch Debelius half nicht weiter...

Spyro2 has attached these images (downsized versions):
mini-T 1 Tischkoralle 01.jpg
mini-T 3 Suppenschildkröte 01.jpg
mini-S Malang Rock 05.jpg
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17.07.2013 22:25 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

...und noch eine kleine "Portion"...

Spyro2 has attached these images (downsized versions):
mini-KL Petronas Towers 01.jpg
mini-T Renggis Island 01.jpg
mini-T Beach 01.jpg
mini-T Village Sunset 01.jpg
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18.07.2013 09:39 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

@Spyro
Dann belebe mal den Bestimmungsthread! Aber die weße Blüte ist auch schon ein Hammer, nie gesehen! Was macht eigentlich Deine Frangipani?

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18.07.2013 10:56 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

SUPER !

War schon ewig nicht mehr in Malaysia.
Bei meinem letzten Besuch hat die Bürokratie voll zugeschlagen.
Wir haben den Aufenthalt abgebrochen, und sind dafür weiter nach Phuket. Und Tioman hatte beim letzten Mal noch nicht mal einen Flughafen.

(Hast Du Touristen mit Kindern erlebt ? )

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18.07.2013 22:20 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

quote:
Original von klaus81
@Spyro
...Aber die weße Blüte ist auch schon ein Hammer, nie gesehen! Was macht eigentlich Deine Frangipani?


...Moin klaus81, meine Frangipani hat sich leider aufgegeben. Anfangs wuchs sie sehr gut, dann hatte sie kleine Schädlinge. Ich habe sie gekappt und gekindelt. Von drei Stämmchen trieb einer neue, kleine Blätter aus, Hoffnung keimte auf. Aber es dauerte nicht lange, und die Plagegeister waren wieder da; schade. Aber ich will es noch einmal beim Palmenmann versuchen. Aber ich habe derzeit Glück mit meiner Kannenpflanze. Die Mutterpflanze ging ein. Ich habe aber drei Ableger letztes Jahr erfolgreich eingepflanzt. Zwei Kannen sind jetzt schon fast 5 cm groß fröhlich . Anbei noch ein paar pics von Blumen...

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18.07.2013 22:29 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

quote:
Original von Penguin
SUPER !

War schon ewig nicht mehr in Malaysia.
Bei meinem letzten Besuch hat die Bürokratie voll zugeschlagen.
Wir haben den Aufenthalt abgebrochen, und sind dafür weiter nach Phuket. Und Tioman hatte beim letzten Mal noch nicht mal einen Flughafen.

(Hast Du Touristen mit Kindern erlebt ? )


...Moin Penguin, naja der Flughafen ist sehr klein. Sicherlich kennst Du den von Koh Samui; der ist dagegen riesig. Start- und Landebahn (die Länge kann ich schlecht abschätzen), ein Mini Empfangs- und Abfertigungshäuschen, das war's. Insgesamt habe ich kaum 20 Gepäcktrolleys gesehen großes Grinsen . Achja, aber ein Mini duty free shop war noch da. Aber alles wie gesagt winzig. Selbst der Tower war eine Miniaturausgabe. Muss mal meine Fotos durchwühlen...

...Touristen (!) mit Kindern? Also ausländische Touristen waren die Bank durch als Pärchen unterwegs. Die asiatischen Gäste dagegen hatten Kinder en masse mit. Ich hatte vorher nicht gewusst, dass zu unserer Zeit dort im Lande Sommerferien waren. Um den Pool haben wir jedes Mal einen Riesenbogen gemacht...

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19.07.2013 00:35 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

OK. Klar kenne ich den Flughafen von Koh Samui. Der ist ja noch einigermassen. Der von Krabi oder Trang ist ja noch um einiges kleiner.
Und Langkawi hat mich echt verwundert. Dort landen richtige Langstreckenmaschinen, aber Koh Samui ist ein Weltflughafen dagegen (Und dort landen keine Grossen jets)

Aber meine Frage wegen der Kinder: So Kinderlieb die Malaysische Bevölkerung ist, so Kinderfeindlich ist die Malaysische Bürokratie.
Es fing an mit dem Zug Singapur-KL. Ab Malaysische Grenze durften die Kinder sich nicht mehr in den Salonwagen aufhalten (Mussten in den Gepäckwagen.) In KUL haben sich die Taxifahrer geweigert, Kinder mitzunehmen.
An der Ostküste durfte ich mit meiner 3 Jährigen Tochter nicht an den Strand (Sie hätte an den - abgeteilten - Frauenstrand gemusst)
Am Flughafen KUL durfte ich mit meiner Tichter nicht auf die Toilette (ich hab sie dann in ein Blumenbeet - hinter einigen Büschen - pinkeln lassen.
Beim Einchecken mussten Familien mit Kindern hintenanstellen, was verursachte, dass wir den Direktflug nach Langkawi verpassten. Ersatzweise wurden wir auf eine Verbindung über Penang gesetzt. Da aber Penang UMSTEUGEN EXTRA Tax kostete, musste ich mich erstmal 45 Minuten an einen Schalter anstellen, um die paar Ringit zusätzlich zu bezahlen.
In Penang dann: "Wo ist ihre Marke für die Abflugtax von Penang ?" Haben wir doch extra - und überflüssigerweise, da wir gar nicht nach Penang wollten - in KUL nachzahlen müssen, hier ist die Quittung." NIX Quittung: TAX-Marke. Erneut 35 Minuten anstellen und Taxmarken kaufen. Endlich im Flieger nach Langkawi: OH, der Flieger geht weiter bis Phuket ???
SITZENBLEIBEN !!!
Na ja. Ich liebe die Thais. Und an dem Tag noch mehr. Auf Phuket angekommen - KEIN AAS hat was gemerkt - habe ich doch die Thais etwas in Verwirrung gestürzt, als ich die Gangway runterrannte und die Landebahn Thailands küsste. CIAO MALAYSIA. NIE WIEDER !!!

Immerhin, als ich dem Management des Beryaya Resorts Langkawi erklärte, warum wir nie dort auftauchten, mit der gesamten Geschichte, haben sie mir kommentarlos den Betrag für die gesamten zehn Tage zurückerstattet. Und wir hatten einen Super-Familien-Urlaub auf Phuket.

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19.07.2013 08:37 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Dürfte heute aber nicht mehr so toll sein, da sogar die Botschaften etlicher Länder, darunter D und Russland, von den Thais mehr Durchgriff gegen die Kriminellen von Phuket verlangen. Touristen aus Europa sollen zunehmend weg bleiben. Vielleicht war jemand jetzt erst dort?

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19.07.2013 13:20 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Na ja. Ich kenne Phuket seit etlichen Jahren. Im alteingesesseneren Pattaya gabs schon immer eine höhere Kriminalitäts, und vor allem Abzockrate. Inclusive KO-TRopfen und so weiter.
Das greift dann, vor allem in den Saisonbedingten Monaten auf Patong Beach/Phuket über. Aber auch schon auf Chaveng / Koh Samui.
Auf meiner vorletzten Reise war ich über 2 Wochen auf Phuket. Wohnte zwar Kata Beach (Im Marina) trieb mich aber zu jeder Tages und Nachtzeit dort rum. Ich wurde mit nichts konfrontiert. (Und ich muss leider gestehen, dass, wenn irgendwo Trabble herscht, ich das irgendwie immer anziehe ) geschockt
Ich wohnte auch die siehr trubeligen Tage des Phuket Carnevals direkt an der Meile von Patong. Da ich zwei Jahre davor ebenfalls dort war, konnte ich keine Veränderungen feststellen, auser einer sichtbaren verstärkten nächtlichen Polizeipräsenz. Und vor allem auch durch Polizei, die Englisch, und z. Teil Deutsch und Spanisch sprach. Sie haben u.a. auch zb das Alter von Mädels kontrolliert, diskret nach Drogen gesucht, und sind bei Schlägereien sehr schnell präsent und aktiv geworden. Wovon gesprochen wurde, waren Einbrüche in den Hotels, vor allem in den hochklassigen. Aber das hört man seit etlichen Jahren.

Ein Rückgang durch Europäer (Mittel und Nord-Europäer) seit Jahren hat ganz andere Gründe: (Eigentlich setzte das im Tsunami-Jahr ein)
1. Sextourismus in Thailand ist erheblich teurer geworden. Deshalb wird da ausgewichen, nach Kambodya (neu) Philippinen, vor allem Angeles.
2. Auch innerhalb Thailand gibts immer mehr Konkurrenz. Familien bleiben in Kao Lak - billiger.
3. Skandinavier haben - innerhalb Thailands - andere Schwerpunkte gesucht. Koh Lanta z.B. ist Schwedische Kolonie, und zum grössten Teil alles Gelb Blau (sogar die Unterhosen der Mädels in den Bars sind blau mit gelbem Streifen) großes Grinsen
Es wurden unendlich viele neue Hotels gebaut, nicht nur in Kao Lak, sondern in allen Richtungen. Sogar bis in die südliche Provinz Trang. Wo allerdings die Gefahr richtig überfallen zu werden, richtig gross ist. Das sind Banden, die von Malaysia aus - teilweise unter dem Deckmantel Islamischer Revolution gegen Ungläubige - agieren. Und Thailand hat deshalb schon Zoff mit Malaysia, weil von dort - aus politischen Gründen - nichts unternommen wird. Und jedesmal wenn die Thais eine Bande hochnehmen, geht das Geschrei los: Unterdrückung von Minderheiten !

OK, vor allem in Karon und Kata stehen viele der neuen Hotels leer, und können auch nicht dirch die wachsende Zahl von Südeuropäern und Asiaten aufgefüllt werden.

Nachtrag: KLaus, wir verhunzen Spyros schönen Reisebericht-Thread - über Malaysia traurig

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