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MaledivenTraum Forum » Reisen » Malediven Reiseberichte » Reisebericht: Helengeli 7.1.12 - 22.01.2012 » Hello Guest [Login|Register]
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Go to the bottom of this page Reisebericht: Helengeli 7.1.12 - 22.01.2012
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Tippkönig F1 2007 und Fußball EM 2008

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Text Reisebericht: Helengeli 7.1.12 - 22.01.2012 30.01.2012 19:59 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

So, beginnen wir mal mit meinem kleinen Reisebericht über Helengeli.

Mein erster Besuch hier datiert auf Februar 2008.

Samstag, 7.1.2012 + Sonntag, 8.1.2012
Die Anreise
Für mich begann der Tag um etwas nach 6 Uhr – ich konnte nicht mehr schlafen. Die fehlenden 2-3 Stunden Schlaf würde ich später dann noch vermissen!

Richtig los ging es um etwas vor 11 Uhr. Wir hatten die Flüge über Emirates – mit Zwischenstopp in Dubai. Die Hinreise war mühsam! Als erstes fuhr mein Anschlusszug nach Zürich nicht. Probleme mit der Tür. Mitgeteilt wurde uns dies natürlich nicht. Erst nach einigen Minuten warten dachte ich: Moooment, müsste der Zug nicht schon längst fahren? Naja, ich also rausgewetzt zum nächsten Zug. Der fuhr mir natürlich gerade vor der Nase weg. Irgendwann kam ich dann – rechtzeitig – in Kloten an. Bei der Kontrolle dann das nächste Problem. Barbara hatte einen dringend benötigten Artikel im Handgepäck. Zur Sicherheit, falls sich der Koffer entschliesst, mal kurz nach Miami oder so zu fliegen. Dummerweise war der Behälter zu gross – wir durften damit nicht passieren. Ohne das Zeugs wäre jedoch schnorcheln für Barbara ziemlich unangenehm. Wir düsten also noch los, um eine Apotheke zu suchen, wo wir Ersatz auftreiben konnten.

Der Hinflug nach Dubai war soweit gut. Bisher bin ich 2x mit Edelweiss auf die Males. In fast allen Punkten loost EDW gegenüber Emirates ab – aber so richtig!! Aber: Ich weiss ja nicht, ob das empirisch erhärtet werden kann, aber ich hatte das Gefühl, dass die EDW-Sitze ein wenig breiter waren? (Böse Zungen behaupten, dass ich damals schmaler war). Auf jeden Fall gefiel mir das Bordunterhaltungssystem mit Filmen und Games bei Emirates sehr. Da ich im Flugzeug nicht schlafen kann, war das für mich Gold wert. Das Essen war lecker. Nur bei den Getränken wurde wie immer ein wenig gespart. Man erhielt aber mehr, man musste sich halt selber darum bemühen. Mit ca. 45 Minuten Verspätung hoben wir ab. Verspätungen… das wird uns jetzt ein wenig belgeiten, das Thema! Da zu viel Traffic um Dubai war, kurvten wir noch etwa 30 Minuten da oben rum. Transfer verlief problemlos. Es war Ortszeit jetzt Mitternacht. Um 3.20 Uhr sollte der Anschlussflug abheben – na denkste! Auch hier Verspätung. Auf Male kamen wir dann iiiirgendwann an. Eigentlich war es völlig egal, wann wir ankamen, aber das wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Wir hatten noch Glück bei der Einreise. Kurz nach unserem Touristenbomber kamen weitere an. Sämtliche Zoll-Schalter waren geöffnet, die Warteschlangen reichten bis zum Eingang hinten. Gepäck kam sogar an. Übergabe zum Airtaxi funktionierte auch einwandfrei. Was für mich neu war, dass das Flughafengebäude der Airtaxis aktuell einiges moderner ist als der internationale Flughafen.

Wir checkten ein. Es stand bereits ein Flug auf der Abflugtafel. Dieser sollte um 9.30 Uhr gehen. Diese Zeit war längst verstrichen. Ich erfuhr, dass alleine heute 2000 Passagiere mit einem Airtaxi befördert werden wollten, dann die Verspätungen der Touristenbomber – klar wurden sämtliche Zeitpläne über Bord geworfen. Wir erhielten die Info: Um 11.00 Uhr würde unser Flug gehen. OK, 30 Min. warten. Das ging noch. Plötzlich eine Durchsage. Naja, ihr kennt das ja. Irgend ein Gemurmel und dann denkst du: das könnte DEIN Name gewesen sein. Bei der erneuten Durchsage: Jup. die rufen uns. Wir erhielten die Info: Flug verschoben. Neu 12.00 Uhr. Immerhin erhielten wir gratis was zu futtern und zu trinken. Am Schild mit den Abflugzeiten dann: 12.30 – na suuper. Wir waren saumüde. Kurz darauf 12.40 – ist hier versteckte Kamera oder so?? 12.45 dann… ja, dann ging es endlich los. Der Flug nach Helengeli verlief problemlos. Nur dass ich nicht so viel von der Aussicht hatte, ich bin eingepennt.

Check-in auf der Insel wie üblich. Sehr nett empfangen. Kaltes Tuch, Drink und dann ging’s auch bereits zum Bungi. Eeendlich duschen und dann eine Runde schlafen. Pünktlich aufs Abendessen sind wir erwacht. Auch da alles wie gehabt. Buffet. Essen heute sehr gut.

Zur Insel selber: Viel geändert hat sich nicht. Manfred ist immer noch der Manager. Neu ist, dass die Auflagen für die Liegestühle jetzt inklusive sind. Früher musste man dafür noch 5 $ pro Woche abdrücken.

Ach ja, die meisten Leute lesen diesen Bericht ja sicher nur wegen meinem letzten – wegen den Verbesserungswünschen, die ich damals anbrachte. Ok, fangen wir beim Klopapier an. Daniela, du hast versagt ;-) Ist natürlich immer noch an derselben Stelle neben der Dusche. Wird also weiterhin nass. Klobürsten? Immer noch Fehlanzeige. Dabei wurde mir doch in Aussicht gestellt, dass da Klobürsten hinkommen mit jeweils einer Plakette drauf; Inspired by –Michael–. Bin voll enttäuscht ^^

Dafür ist der hellblaue Pfosten für den Einstieg jetzt rot-weiss. Man sieht so die Durchgänge einiges besser. Und Salzstreuer? Es muss doch irgendwo in diesem Universum Salzstreuer geben, die auch um den Äquator rum ihren Job verrichten. Auf jeden Fall sieht man immer noch Touristen wie blöde an dem Streuer schütteln und dann – meist vergeblich natürlich – mit einem Zahnstocher nachhelfen. Es bleibt dabei: Salz selber mitnehmen.

Barbara meint…
Der Flug war abgesehen von den Verspätungen, die ich in meinem Zustand der Dauermüdigkeit nicht wirklich empfunden habe, angenehm. Ja, die Sitze waren ziemlich eng, aber schlafen hätte ich trotzdem stundenlang können. Betonung auf „hätte“. Von ZH auf Dubai war noch Nachmittag, da war ich noch nicht müde. Auf dem Flug von Dubai nach Male wäre es von der Uhrzeit her super gewesen. Nur: Den Start wollte ich nicht verpassen, denn Dubai und vor allem der über 800m hohe Turm ist einfach genial!! Kaum war ich dann nach dem Start eingeschlafen – es waren nur einige Minuten – wurde ich geweckt: Frühstück. Tja, nach Ortszeit war es bereits wieder 6 Uhr früh… Nach dem Frühstück konnte ich immerhin eine ganze Stunde schlafen, dann kamen wir „leider“ schon an.

Das Meer und die ganze Atmosphäre in Male haben mich an frühere Ferien erinnert – eine Mischung aus Neuseeland (Farbe des Meeres) und Hawaii. Mit dem Englisch auf Male und auch hier in Helengeli habe ich etwas Mühe. Es ist ein Genuschel, dass ich schon dachte, mein Englisch sei eingerostet… Tröstlich, dass es Michael auch so ging... großes Grinsen

Beim Warten auf das Airtaxi bestellten wir uns eine Kokosnuss zum Trinken. Es war eine uns unbekannte Art, sah ganz anders aus (sie wurde wirklich als Kokosnuss mit Strohhalm drin serviert) und schmeckte auch nicht ganz so gewohnt. Es war erfrischend, nicht zu süss, nicht zu kalt – aber wir waren uns einig, dass die andere Kokosnussart besser schmeckt!

Dass Michael im Airtaxi eingeschlafen ist, habe ich erst jetzt erfahren, als ich den Bericht gelesen habe… smile Anscheinend nickte er ein, sobald ich ihn nicht länger wach hielt mit „oooh, lueg do…und do, wow, lueg mol…“ ^^

Der Drink beim Empfang war echt super, dafür hatte Michael recht, was die Salate beim Abendessen betrifft: Nicht so empfehlenswert. Der Coleslaw-Salat war ok, aber nichts Besonderes, die Tomaten mit Käse darüber schmeckten etwas seltsam. Aber der Rest war wirklich gut bis sehr gut. Ich war ganz begeistert vom Apfelcrumble mit Vanillesauce – jaaa, ist nicht so typisch Maledivisch, aber was soll’s!

Wir haben wirklich einen super Bungi: Direkt am Strand, genau da, wo die Sonne aufgeht, nicht weit weg vom Restaurant. Am besten gefallen mir das offene Bad und ein grooosses Bett. Nur die Klimaanlage ist für mein Empfinden ein bisschen zu kalt eingestellt (durch Michael), deshalb verbringe ich meine Siesta dann doch lieber am Strand… Was super ist: die vielen Tierchen: Einsiedlerkrebse, Vögel und Geckos, die mit ihrem „Zungenschnalzen“ einen Heidenlärm machen… smile Wäre das nicht im Prospekt gestanden, hätte ich nie geglaubt, dass dieses laute Geräusch von diesen zierlichen Tierchen stammt!

Montag, 9.1.2012
Die Nacht war gut. Barbara stubste mich gefühlte 2 Minuten nachdem ich eingeschlafen war an: Ich gehe den Sonnenaufgang gucken. „hmmja… grummel“ – mehr brachte ich glaub nicht heraus, drehte mich und schlief ein. Erstaunlicherweise ging die Sonne auch auf, ohne dass ich zugeguckt habe. Augenzwinkern

Das Frühstück war wie gewohnt. Neu haben sie auch Gipfeli (Croissants) hier. Ich war mutig und habe eins probiert. Meine Meinung ist: Darauf verzichten, dafür 3 Scheiben Orangen mehr essen, da hat man mehr davon. Ansonsten für ein 3* Ressort echt gut!

Am Vormittag war dann unser erster Schnorchelgang angesagt. Für Barbara war es wirklich das erste Mal. Ich denke, sie kommt dann bei „Barbara meint…“ darauf zu sprechen. Auf jeden Fall hatten wir gleich zu Beginn Glück. Schwarzspitzenriffhai, Schildi und 2 Riesendrücker kamen uns neben allerlei Kleinfisch unter die Augen. Heute Nachmittag werde ich dann das erste Mal meine neue Cam + das UW-Gehäuse ausprobieren.

Beim Mittagessen gab‘s „Egg + Potato Curry“. Man ist ja neugierig und öffnet den Deckel. Kennt jemand die Szene von „Indiana Jones – im Tempel des Todes“, als er so allerlei zu essen vorgesetzt bekam? Genau diese Filmszene kam mir in den Sinn. Ich geb‘s zu: Ich war nicht mutig genug, es zu probieren. Wer weiss, vielleicht hat es ja vorzüglich geschmeckt. Das restliche Essen war sehr gut!

Barbara meint…
Nein, ich habe keinen Wecker für den Sonnenaufgang gestellt! Ein Krach hat mich geweckt – besser gesagt, ein ganzes Vogelkonzert! Es war echt laut. So laut, dass ich am Fenster nach ihnen Ausschau gehalten habe. Dort sah ich sie zwar nicht, dafür aber den rosa Himmel. Naja, wenn man schon mal wach ist? Es war sehr idyllisch, da ganz allein am Strand zu sitzen: Fischreiher waren auf Beutefang, auch andere kleinere Vögel. Die Krebse verkrochen sich vor meinen Füssen im Sand. Es dauerte recht lang, bis die Sonne auftauchte, aber dann war es echt wunderschön. Die Wolken bekamen wie Risse aus denen rotes Feuer blitzte. Und bald wurde die ganze Insel in ein rot-goldenes Licht getaucht – immer begleitet vom Vogelgesang/-gekrächze. Also ich werde bestimmt noch ein paar Mal „auf Posten“ gehen – zumal ich wieder Mal meinen Fotoapparat vergessen habe…

Als Michael meinte, er döse ein wenig vor sich hin, ich solle dann einfach sagen, wann ich bereit wäre für die erste Schnorcheltour, da war mir schon ein bisschen bang. Ich wusste genau, dass ich mich ohne einen Anstups von ihm niemals daran wagen würde. Nach einer Stunde Schonfrist musste ich mir dann doch einen Ruck geben, um wenigstens Mal die Kontaktlinsen reinzutun. Ich trage sonst keine, finde es aber praktisch, um eine teure Taucherbrille mit geschliffenen Gläsern zu umgehen – d.h., es dauert seine Zeit, bis sie drin sind, und ich mich an sie gewöhnt habe, keine tränenden Augen mehr habe etc. Dann ging‘s los. Als ich zum Check meinen Kopf unter Wasser hielt, bekam ich irgendwie „Platzangst“, Angst davor, zu wenig Luft zu bekommen. Das war ein echt mieses Gefühl. Als wir uns vom Steg entfernten und ich die ersten Fische sah, ging das Atmen von alleine, und sobald ich mich nicht mehr darauf konzentrierte, ging es wunderbar. Es war unglaublich schön, wie in einem Aquarium zu sein, aber so nah. Ich hatte immer noch ziemliche Angst vor den Drückerfischen, die sehr aggressiv sein sollen, wenn sie gerade ein Gelege bewachen. Bei jedem noch so kleinen Fisch dachte ich an einen Drücker. Trotzdem ging ich dann am Nachmittag sehr gerne noch einmal Schnorcheln – schon mit viel weniger Schiss! smile

Dienstag, 10.1.2012
Ich bin erkältet! So ne Schei… Nase läuft. Ich fühl mich einfach nur „bääääähhh“. Ich hab den halben… nein, das ist untertrieben, fast ¾ des Tages mit Schlafen oder nichts Tun verbracht. Alternativ habe ich mich auch mal ausgeruht.

Wir hatten uns am Montag bereits für Sunset-Cruise eingeschrieben. Selbstverständlich fand das heute statt! Naja, gegen Abend hin fühlte ich mich schon ein wenig besser. Also: Auf zur Delphin- und Sonnenbesichtigung. Delphine? Naaaaja… hier mal eine Flosse und da mal einer, der unter unserem Dhoni durchtauchte, das war es auch schon. Sonnenuntergang? Ja klar. Irgendwo ging die Sonne sicher unter, hinter diesen Wolken. Es war nicht so traumhaft wie erhofft, aber die Wolken so in den verschiedenen rot/orange Tönen waren auch nicht das Schlechteste.

Barbara meint:
Jaaa, der Tag war etwas einsam…^^ Ich lag draussen am Strand auf meiner Liege und las einige hundert Seiten… smile Was mühsam war: unsere Nachbarn sind Raucher. Das stört die Stimmung extrem, wenn man immer diesen Rauch riechen muss… böse

Da ich schon früher mal in den Ferien Delphine gesehen hatte, war ich nicht ganz so enttäuscht von der Tour. Ich liebe Bootfahren, ich liebe diese „Sonnenuntergangsfarben“ (auch ohne die dazugehörige Sonne zu sehen), also war es alles in allem ein ganz romantischer Ausflug.
Ah ja, was mich am Bungi stört: Der Wasserhahn der Dusche ist links = kaltes Wasser, der genau gleich aussehende Wasserhahn des Lavabos (= Waschbecken für die Nichtschweizer) ist rechts = kaltes Wasser. Da verbrennt man sich schon mal das eine oder andere Körperteil…

Mittwoch, 11.1.2012
In der letzten Nacht gab es einen Regenschauer. Aber so richtig. Also richtig richtig! Barbara musste natürlich aufstehen um zu gucken, wie das so aussieht… das so um gefühlte 3 Uhr morgens Augenzwinkern

Ansonsten war heute nochmals ein ruhiger Tag angesagt. Ich bin immer noch nicht ganz fit. Und die Vorstellung, dass sich dank meiner laufenden Nase die Brille so nach und nach mit Rotz füllt, bringt mich nicht grade zum Jubeln. Lieber nochmals einen Tag warten. Dafür haben Barbara und ich viel miteinander geredet. Tja, Jungs, man kann auch mit nem Mädel einfach nur reden, geht schon. ^^

Barbara meint:
Zum „gefühlten 3 Uhr morgens“ von Michael: Es war etwa fünf Minuten, nachdem er eingeschlafen ist! ^^

Jaaa, Reden ist was Schönes! Augenzwinkern Aber mindestens so schön war, dass ich am Abend meine 3jährige Tochter anrufen konnte (übers Handy für 4.80/Minute). So erfuhren wir, dass heute Morgen südwestlich von Indonesien ein Erdbeben Stärke 7.4 stattgefunden hat. Mitten im Meer. Eine Tsunami-Welle wäre wahrscheinlich gewesen. Gott sei Dank haben wir hier nichts davon mitbekommen… Dieses Inselchen wäre ja so was von flach gewesen…

So langsam habe ich mich auch eingelebt, was das Essen anbelangt. Nicht, dass ich Magen/Darmprobleme bekommen hätte oder wählerisch bin – ich habe irgendwie von allem versuchen müssen und dann jedes Mal viel zu viel gegessen. Nun hat es sich eingependelt: Ich weiss, was wirklich gut ist, was weniger: Lamm und Chicken sind z.B. sehr gut, Rind und Schwein (letzteres aus logischen Gründen) eher weniger. Die selbstgemachten Glacés sind einfach genial! Genauso wie der Apfelcrumble mit Vanillesauce! smile

Donnerstag, 12.1.2012
Bin immer noch ein wenig erkältet. 1x schnorcheln liegt aber drin – muss! Ansonsten ein ruhiger Tag. Ach ja, noch was zum Lernen: Einen Strom-Adapter mitnehmen, der nur 2-polige Stecker aufnimmt, dann aber ein Verlängerungskabel und sämtliche Geräte mit 3-poligen Steckern zu haben, ist doooof. Aber die Crew der Tauchschule hat mir hier aus der Klemme geholfen. Ruck-zuck war aus dem 3-poligen Verlängerungskabel ein 2-poliges gemacht. Offenbar ein Klassiker hier. Man hat nur gegrinst, als ich mit meiner Frage nach einer Eisensäge ankam.

Barbara meint:
Das heutige Schnorcheln war sehr spannend und abenteuerlich: Wie immer ziemlich nahe beim Riff: Wir schauen uns die vielen Fische an und plötzlich sehen wir etwa gleichzeitig, wie ein riesiger gelber Drückerfisch mit ziemlichem Tempo von unten genau auf uns zu schwimmt. Hui, waren wir schnell weg!! Man könnte denken, ich hätte durch dieses Erlebnis wieder Angst vor dem Schnorcheln bekommen – aber nein, das Gegenteil ist der Fall. Ich weiss jetzt 1. vor welchem Fisch genau ich aufpassen (also Ausschau halten) muss, und 2. dass er mich nicht verfolgt. Einfach wegschwimmen, dann besteht keine Gefahr mehr. Unangenehm war auch, bei fast Ebbe über die Korallen zu schwimmen. Meinen Bauch so nah an versteckten Höhlen zu haben… Dafür sah ich einen Kraken, der sich perfekt an seine Umgebung angepasst hatte. Ich dachte zuerst, es wäre eine Koralle, bis ich ihn „atmen“ sah und ihn genauer anschaute. Auch lustig ist das Knacken und Knistern, das man im Meer immer hört: Das sind die Fische, die die Korallen abknabbern…

Am Abend genehmigten wir uns einen Happy-Hour-Drink zum Sonnenuntergang. Heute nur je einen… Der letzte war jedoch besser. Ich habe gelernt: Es muss süss und fruchtig sein, damit ich den Drink mag – sobald der Alkohol im Vordergrund steht, ist es nix für mich (heute: Tequila, Cointreau, Orangensaft).

Ach ja – schon seit einiger Zeit haben wir uns auf eine Zimmertemperatur geeinigt: 28 Grad. Ich finde es zwar immer noch relativ kühl, aber da ich die ganze Decke haben darf und bei Bedarf „e Öfeli“ neben mir habe, geht es gut…^^

Den weissen kleinen Reiher haben wir übrigens „Fridolin“ getauft. Er taucht jeden Tag mehrmals auf und gehorcht einem der Einheimischen sogar… Er ist so süss, wenn er seinen Hals in die Höhe reckt, sodass ich jedes Mal das Gefühl habe, ihn hochheben zu müssen…

Freitag, 13.1.2012
Ich hab jetzt 2 Tage oder so nicht am Reisebericht geschrieben. Auf dem Weg zum Frühstück musste ich deshalb Fragen: Öh, welchen Tag haben wir denn heute? Ich bin von Donnerstag ausgegangen. Aber oh Schreck, schon Freitag. Das heisst ja, dass der Urlaub schon bald zu 50% vorbei ist. Heisst aber auch, dass wir nochmals genau so lang dieses Insel-Paradies geniessen dürfen.
Mal wieder was zum Essen. 1. Heute gab es Pommes. Ein Versuch war es wert. Und siehe da. Die Dinger waren echt gut! Auf jeden Fall habe ich schon in x schweizer Restaurants viel miesere Pommes vorgesetzt bekommen. Dann aber beim Nachtisch. Rüebli-Kuchen (Karottenkuchen). So geht das ja nicht. 1. Kein Zuckerguss, 2. Ohne irgendwelche Marzipan-Karotten oben drauf. Und 3. So ein Kuchen muss genügend Karotten drin haben, die Feuchtigkeit abgeben können, dann lässt man den Kuchen 1-2 Tage ziehen. Also ne ne ne… so nicht. Zunge raus

Ansonsten tritt jetzt so langsam so was wie Normalität ein. Dank dem ich nicht mehr so stark erkältet bin, hab ich auch Bock, zu schnorcheln. Also nach dem Frühstück kurze Siesta, dann schnorcheln. Und am Nachmittag dann nochmals das gleiche Programm. Heute Morgen war das Wasser sehr trübe. Extrem viel schwebendes Zeugs. Das UW-Gehäuse funktioniert einwandfrei.

Barbara meint:
Beim Schnorcheln ist mir heute vor allem die unterschiedliche Wasserströmung aufgefallen. Da schwimmst Du irgendwo und es fühlt sich an wie in der Badewanne, extrem heiss. Dann, 10m weiter, ist es so kalt, dass Du fast frierst!
Zum Essen: Der Karottenkuchen war nicht schlecht, aber Michael hat Recht. Dafür war der Brot/Butter-Pudding einfach genial! ^^

Und jetzt noch kurz Lästern: Michael hört zum Einschlafen immer eine CD (Komiker normalerweise). Am ersten Tag die ersten 4 Tracks, dann schläft er. Am zweiten Tag beginnt er dann bei Track 5 etc. So reicht ihm eine CD mehrere Tage. Blöd nur, dass ich nur dann bei „Lärm“ einschlafen kann, wenn ich extreeem müde bin. Da ich meinen Schlaf jedoch nach zwei Nächten hier nachgeholt hatte, hörte ich die CD immer ganz durch. Wieder und wieder. Also mussten wir die CD wechseln, weil ich sie echt nicht mehr hören konnte. Gestern wollte Michael die CD zur Siesta hören, da er sie ja immer noch nicht ganz durchgehört hat. Ich las draussen, kam nach einer Stunde wieder in den Bungi – Michael schlief, CD aus.^^ Heute 2. Versuch. Während ich dies hier schreibe, läuft zum x.-Mal Peach Weber, während Michael…? GENAU: Er schläft… Freude „Lästern“ Ende.

Samstag, 14.1.2012
Jetzt möchte ich mal ein wenig lästern, ok, ist nicht lieb, aber loswerden will ich es trotzdem. Thema Asiaten + Males.
1. Warum sind diese Leute immer mit irgendwelchen Plastik-Latschen statt Flossen ausgestattet? Und was mich mehr nervt: Welcher Dödel erzählt denen, dass sie zum Schnorcheln zwingend diese Schutzhandschuhe brauchen, damit sie auch brav alles antatschen können? In den Taucherläden sollte man ihnen lieber mal ein wenig Respekt vor der Natur verkaufen.
2. Das hier ist jetzt rein zur Unterhaltung. Asiaten, die Messer und Gabel nicht gewohnt sind. Ich find’s herrlich. Sie tun mir auch ein wenig leid, wenn ich sehe, wie sie eine überbackene Tomate auf den Löffel schieben und dann reinbeissen und gleichzeitig noch mit der Gabel unterm Kinn versuchen, die Tomate auf dem Löffel zu halten. :-D Und wenn mich jetzt jemand bezüglich essen mit Stäbchen fragen will: Ja, ich bin geübt genug, um mit Stäbchen ein einzelnes Reiskorn aufpicken zu können. ^^
Das Wetter. Au ja. Hier noch alles für die Wetter-Fetischisten. Ja, wir hatten Wetter. Am Tag. Und wohl auch in der Nacht. Mal so, mal so. Und heut ist das Wetter so, dass man sich am liebsten im Bungi verkriecht und eine CD hört… aber ich darf ja nicht. ^^

Kommen wir mal zu den Preisen. Eine 1.5 Liter Flasche Wasser kostet 4.20 $. 3dl Softgetränk ebenfalls. Dazu kommen dann Steuern und solches Zeugs. Der Endpreis ist dann 4.90. In Anbetracht dessen, was man in heimischen Restaurants für dieselben Mengen bezahlt, ist das OK.

Wireless I-Net an der Bar kostet 1 Stunde 5 $ + Steuern. 15 Minuten am I-Net-PC der Insel kostet ebenfalls 5 $. Die Codes für das I-Net sind jeweils an der Rezeption zu beziehen. Für Wireless gibt es für die Suchtis die Möglichkeit, auch x Tage oder Wochen zu buchen, der Spass kostet halt einfach entsprechend.

Die Preise der Drinks sind auch OK. Alkfreie so um 7 $ und die „normalen“ ab 11 bis etwa 18 $.

Ausflüge. Der Sunset-Ausflug ist pro Nase 25 $. Der Tages-Ausflug für das Schnorcheln mit den Mantas kommt auf 85 $.

Alles in Allem würde ich sagen, die Preise sind für einen Urlaub OK. Vor allem für die Waren, wenn man bedenkt, dass alles zuerst herbeigeschafft werden muss – oder überlegt euch mal, was ihr das letzte Mal in der Berghütte für ein Wasser oder nen Drink bezahlt habt!

1x in der Woche ist zum Abendessen Malediven-Night, in der Regel am Samstag, also heute. Also fast alles mit Curry, dazu Curry mit Curry smile . Wird wohl wieder höllisch scharf, aber immer noch kaum authentisch maledivisch sein ;-)

Barbara meint:
Heute war es ziemlich ruhig… Wir beobachteten die Wellen, die immer höher und immer näher kamen. „Angeschwemmt“ wurde auch eine kleine Schildkröte, die viele Touris anzog. Wir haben allerdings beim Schnorcheln eine viel grössere gesehen… Gestern war spannend: Ein riesiger Fischschwarm (kleine Fische) befand sich grad am Strand und wurde durch den Wellenbrecher kurz vor dem Strand festgehalten. Dazu kam, dass zwei grössere Fische den Schwarm jagten: Sobald sie näher kamen, sprangen zig Fische aus dem Wasser, um den Jägern zu entkommen. Nur dort wartete dann der Reiher (ca. 5m von uns entfernt), dem wir zuschauen konnten, wie er seine Mahlzeit verspeiste.

Ja, das heutige Abendessen wird spannend: So viel Curry und ich mag kein Curry… traurig Aber der Abend ist gerettet – es gibt zum Dessert selbstgemachtes Kokoseis!!

Nach dem Abendessen...
Tja, das war wohl nix… Wir beide voller Begeisterung zum Dessertbuffet (nach dem wirklich, wirklich scharfen Essen) – Bananeneis… Schöner Reinfall!! Naja, dafür genehmigten wir uns einen feinen Drink an der Bar und eine Stunde Skype-Telefon mit zuhause… So ist der Abend dann doch ganz schön geworden. Ach ja, ich habe endlich mal im Billard gewonnen!!!!

Sonntag, 15.1.2012
Nochmals kurz zurück zum gestrigen Dinner. Jaaa. Scharf. Die Currys gingen eigentlich noch. Aber die Pickles und Chutneys, die zu den Vorspeisen gereicht wurden, waren teilw. echt übel. Das, was mir anfänglich am unverdächtigsten vorkam – „Lime Pickles“ – war die Schärfe-Hölle! Aber wir haben es überlebt. Ich habe heute Morgen einen Koch gefragt, wie authentisch das gestrige Essen denn gewesen sei. Die Antwort überrascht ein wenig.
- Die Currys waren echt. Halt einfach die Säuglings-Variante. D.h. Das Curry wird Anfängern so gegeben. Für die „Grossen“ könne man schon noch nen Schuss Chilli-Pulver dazu geben.
- Die Pickles und Chutneys waren 100% original. Sie wissen, dass das Zeugs „recht würzig“ ist. Für uns heisst das dann: saumässig scharf!

Heute beim Schnorcheln wieder der grosse Schwarzspitzenriffhai. Ich schätze ihn auf 1.2 – 1.5 m lang. Obwohl ich meine Cam so langsam verstehe, wurde das Bild nix. Die Cam braucht immer etwa 2 Sekunden, um zu merken, was genau ich fotografieren will, den entsprechenden Modus zu wählen und um scharf zu stellen. Und 2 Sekunden sind leider Gottes zu viel, um ein gutes Foto zu kriegen. Die sonstigen Fotos werden aber recht gut.

Es wird immer schwieriger zu schnorcheln. Die Wellen bei Ebbe/Flut werden immer höher. Heute war beim Jetty teilw. null Sicht. Und gerade jetzt hat es Wellen bis sicher 2 Meter Höhe. Wenn man bedenkt, dass die Insel selber gerade mal 2 Meter aus dem Meer ragt, ein seltsames Gefühl. Zum Glück brechen diese grossen Wellen bereits 30-40 Meter vor der Insel.

Barbara meint:
Mein Schnorcheln am Morgen dauerte nur ca. 15 Minuten, dann schaute ich Michael von oben zu. Die Strömung war dermassen stark, dass ich einmal wirklich volle Kraft paddelte und keinen Milimeter vorwärts kam! Zudem trieb es mich immer wieder mal Richtung offenes Meer. Dazu kam die schlechte Sicht. Ich hatte ein mulmiges Gefühl, die möglichen „Gefahren“ (Drückerfische, die angreifen und solche Dinge) erst sehr spät zu sehen, und dann nicht einmal schnell bzw. überhaupt reagieren zu können!! Am Nachmittag hat die Strömung deutlich nachgelassen, auch wenn es immer noch hohe Wellen hatte. Den Hai sah ich leider nicht, obwohl ich – laut Michael – genau vor ihm gewesen sei (mit schlechter Sicht und angelaufener Brille seeeehr gut getarnt). ^^
Ansonsten freue ich mich über meine Bräune! smile
Ach ja, heute reisten viele der „Bekannten“ ab und Neue kamen auf die Insel. Ist immer spannend, wer kommt, zumal unsere Bunginachbarn abgereist sind. Es kamen DREI (Ehepaar mit erwachsenem Sohn) in unsere Bungihälfte. Etwas seltsam. Wir „bestaunten“ sie bereits beim Mittagessen, wo sie anscheinend gleich nach Ankunft, in voller Montur (= lange Hosen, Socken etc.) und mit Handgepäck dasassen… Bis jetzt sind sie wenigstens ruhig. Unsere weiter entfernten Nachbarn rauchen leider, was ich echt störend finde beim Ausruhen auf der Liege. Ein Teil hier ist doch auch die frische Meerluft ohne Abgase etc.?! Tja, da es draussen ist, kann man das kaum verbieten, ärgert halt einfach! :18

Montag, 16.1.2012
Die Wellen bei jeder der Gezeiten werden immer krasser. Heute waren die Wellen so stark, dass wir uns entschlossen haben, zuzuwarten mit schnorcheln.
Kurz zur Struktur der Nationalitäten hier. Weitaus am meisten sind noch immer Schweizer anzutreffen. Jedoch bei Weitem nicht mehr in der Überzahl wie 2008. Wir haben Asiaten gesichtet, einige Deutsche, englischsprachige Gäste und eine recht grosse Anzahl an Leuten, die Italienisch oder Französisch sprechen. Einige davon werden sicher auch Schweizer sein. Dann einige „Nordlichter“. Schweden und wohl Holländer. Also gut gemischt.

Ein Ameisenstaat (Kleinstameisen) hat sich entschieden, den Highway direkt durch unseren Bungi zu legen – ohne Absprache mit uns. ;-) Keine Aktion ohne Reaktion: Wir killen die Viecher mit der chemischen Keule – ebenfalls ohne Absprache!

Erkenntnis des Tages: Männer sind im Badezimmer IMMER schneller als Frauen. Das ist wohl ein Naturgesetz oder so.

Barbara meint:
Am Nachmittag sind wir dann ein wenig schnorcheln gegangen – gesehen haben wir nichts Besonderes, aber die Wellen und die Strömung war beeindruckend und manchmal auch etwas beängstigend…

Nach dem Schnorcheln heisst es ja immer, Sachen ausspülen und von Meerwasser befreien, dann auch sich selbst. Und aus irgendwelchen (anscheinend Natur-)Gründen, habe ich dafür jedes Mal fast doppelt so lange wie Michael, das stimmt. Ich habe jedoch keeeeiine Ahnung, weshalb das so ist, da ich weder lange Haare habe, noch mich anschliessend schminke oder Ähnliches!?

Wir verbrachten den Tag mit Lesen und Reden, bis Michael in den Bungi hineinging und sich den kleinen Zeh anschlug. Warum gerade jetzt?? Mittlerweile ist sein Zeh violett angelaufen und auf doppelte Grösse angeschwollen. Gehen kann er zwar (mit etwas Hinken), aber die Schnorchelsafari, die morgen stattgefunden hätte, mussten wir leider absagen! Soooo blöd!!

Das Nachtessen fand wieder einmal am Strand statt. Eigentlich ja sehr schön und romantisch, aber durch den Wind irgendwie auch ziemlich mühsam und kühl. Mit einer Hand die Haare festgehalten, mit der anderen das Essen reingeschoben… Das Dessert war genial (auch wenn ich immer noch nicht weiss, was genau es war), aber ansonsten war ich vom Essen heute nicht so überzeugt: Es gab Sushi, was ich eigentlich liebe, aber das hier hatte damit nicht sehr viel zu tun…

Nachtrag: Heute hat Barbara den grössten Teil zuerst geschrieben, deshalb komme ich nun noch mit meinem Nachtrag.
Zu meinem Zeh: Jep. Möbelstück gegen Michael. And the winneeer is… echt doof das.

Zum Abendessen. Ich finds ja auch toll, mal am Strand zu speisen. Aber das Management sollte auch umsichtig genug sein, um nicht bei gefühlten Beaufort 12 und knappen 5 Grad Celsius das Beach-Dinner durchzuwürgen. Und der Wind war schon so stark, als sie mit dem Aufbau der Tische usw. begonnen hatten. Also nicht überraschend. Die Tische. Diese wären meiner Ansicht nach verbesserungswürdig. Es sind so eher kleine, wacklige Plastikteile. Und ich hab das Gefühl, der Tisch bestünde untenrum nur aus Beinen. Ich stosse jedenfalls mit grosser Treffsicherheit jedes Mal dagegen, auf dem Tisch gibt’s ein mittleres Erdbeben und die Getränke verabschieden sich.

Dienstag, 17.1.2012
Tag 1 mit meinem Quasimodo-Zeh. Klein, bucklig, unförmig… die Nacht war jedenfalls nicht gerade berauschend. Ich bin x-mal erwacht, konnte dann nicht wieder einschlafen. Auf jeden Fall gebe ich zu: Wenn man sich mit Möbeln anlegt, gibt es taktisch gesehen bessere Ideen als den kleinen Zeh vorzuschicken!

Es könnte jedoch auch noch schlimmer sein. Wo sonst als auf einer Malediven-Insel lässt sich so herrlich schön nichts tun? Heute scheinen die Wellen nicht derart hoch zu sein. Schnorcheln wäre sehr gut möglich gewesen und die Wahrscheinlichkeit, endlich mal weiter als einen Meter sehen zu können, ist ebenfalls sehr hoch. Ärgerlich!

Wir haben es doch noch versucht mit Schnorcheln. Ich einfach ohne Flossen. Es geht. Aber es ist echt mühsam. Nicht umsonst wird grundsätzlich gesagt: Helengeli ist eher für geübtere Schwimmer und auch die sollen nur mit Flossen raus.

Barbara meint:
Der Farbe des Zehs nach scheint es wirklich ziemlich stark zu schmerzen… Aber nur ein Mann kann sich sooo schön in seinen Schmerzen aalen! Zunge raus Nicht nur nicht schnorcheln, auch Billard war zumindest gestern noch überhaupt nicht angesagt. Und auch eine richtige Diskussion ist nicht sooo gut möglich, da man sich konzentrieren müsste – was durch die Schmerzen aber nicht geht… Männer sind schon Arme! Heute ist also Schonfrist angesagt. Wenn es aber morgen noch nicht besser ist, überlege ich mir dann doch, einmal alleine schnorcheln zu gehen…^^

Tja, was soll ich sagen? Männer – man muss sie einfach lieben…
Nachtrag von Barbara: Michael hat sich extremstens zusammengenommen: Zwei Partien Billard lagen drin, eine Viertelstunde schnorcheln (er ohne Flossen), wo wir einen riesigen Drückerfisch gesehen haben, und jetzt eben sogar noch volle Konzentration, als wir ein Thema diskutiert haben! Daaaaanke!

Mittwoch, 18.1.2012
Der Wecker tut seinen Dienst, er weckt uns. Um äh… wie viel Uhr nochmals? 7 Uhr oder so. Also mitten in der Nacht! OK, da dann Sonnenaufgang ist, kann es gar nicht mitten in der Nacht sein. Trotzdem: 7 Uhr ist früh. Aber der Sonnenaufgang war auch schön. Ruhig. Romantisch. Und es gab einige tolle Fotos, finde ich.

Heute Abend war Grill angesagt. Also nicht Beach-Dinner, sondern einfach Grill in der Nähe des Restaurants. Ich hab vor etwa 1 Woche mit jemandem über das Fleisch dort gesprochen. Die Person meinte, es sei halt ein wenig schwierig, z.B. Beef in guter Qualität zu kriegen. Das merke man halt schon. Heute Abend wurde auch Beef auf den Grill gelegt. Was soll ich sagen? Zartrosa, gut mariniert, weich… Au mann, bin ich vollgefressen!

Barbara meint:
Heute beim Schnorcheln sahen wir einen recht grossen Rochen und ich noch etwas „Muränenartiges“ (da es sehr schnell wieder zwischen den Korallen verschwand, ist es schwierig, das genau zu bestimmen). Abgesehen von diesem längeren Schnorchelausflug (die Wellen hielten sich in Grenzen, deshalb sah man alles gut) war der heutige Tag eher eintönig, um nicht zu sagen langweilig. Michael hat am Morgen noch einmal geschlafen, am Nachmittag lange an der Webcam herumgedoktert (gut gemeint, aber leider haben wir am Abend dann niemanden erreicht) – kurz gesagt: Ich habe praktisch den ganzen Tag gelesen, was ich zwar gerne tue, aber auf die Dauer auch nicht erfüllend ist.

Die Ferien neigen sich dem Ende zu. Ich könnte zwar locker noch einmal eine Woche bleiben, aber ich denke, die „eintönigen“ Tage würden immer häufiger werden. Irgendwie freut man sich ja auch wieder auf zuhause, auf das „Geschäftige“ und vor allem natürlich auf meine Tochter!! fröhlich Anderseits beginnt man so langsam, die Kellner/Köche etc. kennenzulernen, hat sich eben an das Meeresrauschen und an „Fridolin“ gewöhnt. Vor allem auch an die Temperaturen und die lockere Bekleidung.

Donnerstag, 19.1.2012
Heute freue ich mich irgendwie speziell aufs schnorcheln. Nachdem gestern ein wirklich gelungener Schnorchelgang angesagt war, hoffe ich, dass es heute auch so sein wird. Meinem Quasimodo geht’s schon ganz gut. Gestern konnte ich auf jeden Fall die Flossen schon anziehen. Es hat zwar manchmal ein wenig weh getan, aber es geht gut.

Wir haben uns entschlossen, heute mal noch vor dem Frühstück nen Schnorchelgang einzulegen. Ich finde, es hat sich gelohnt. Nur wenige Wellen. Sehr klares Wasser. Perfekt. Und etwas habe ich gelernt: Wenn man Barbara in einem Affenzahn, also so hyperaktiv-mässig von A nach B schnorcheln sieht, weiss ich: Bei Punkt A hat es einen Drückerfisch. Foooootos.

Die Strömung heute war teilweise wieder ganz übel. Mit Vollgas mit den Flossen geschlagen, aber keinen Millimeter weit gekommen.

Barbara meint:
„Schnorcheln?“ Waaaas? Um 8 Uhr früh, bevor etwas im Magen ist?? „Ok, warum nicht?“ ^^

Zu den Drückerfischen muss ich doch etwas richtig stellen: Ich habe keine Panik, wenn ich einen sehe, aber wenn ein solcher nicht ganz kleiner Fisch, der mir ohne Probleme einen Finger abbeissen könnte, so selbstbewusst entgegenschwimmt, direkt auf mich zu, dann lese ich in seinem Verhalten: Hier komme ich und alle haben mir Platz zu machen! Warum sich dem entgegenstellen?

Ich sah heute den ersten Seestern: gelb und im Durchmesser geschätzte 70cm. „Klammerte“ sich an einen Felsen. Leider war Michael schon so weit voraus (gegen die Strömung), dass ich ihn nicht kurz einholen konnte, um ein Foto zu schiessen zu lassen…
So, jetzt habe ich aber Huuunger!

Donnerstag, 19.1.2012
Öhhh… also heut weiss ich irgendwie nichts zu schreiben. Deshalb nur: Wellen tief, Strömung schwach, Sicht gut. So macht schnorcheln Spass. That’s all folks.

Barbara meint:
Die Schnorcheltour hat sich im Vergleich zu sonst um 1-2 Stunden nach hinten verlagert – kurz vor Sonnenuntergang. Es hat sich gelohnt! Wir sahen zwei (Michael sogar drei) Haie und ich entdeckte sogar zwei Muränen, die böse aus ihrer Höhle hervorschauten und immerzu ihr Maul auf und zu machten und dabei ziemlich unheimliche Zähne zeigten. Auch sonst gab es sehr viel zu sehen: ein kleiner Drückerfisch, der einen grossen Drückerfisch davonjagte z.B. smile Es herrschte fast keine Strömung und keine Wellen, sodass alles sehr klar war und wir auch über dem Riff schwimmen konnten. Nur meine Zehen sind etwas wund geworden, da wir sehr viel länger als sonst schnorchelten. Ich hoffe, das legt sich noch für den letzten Tag hier…

Nachtrag: Jaaa, ich konnte ja nicht ahnen, dass dieser Schnorchelgang noch so gut werden würde. Ausserdem war Barbara mit dem Satz einverstanden. ^^

Samtsag, 20.1.2012
Ooooch, die armen Frauen. Müssen sich wegen Auas am Zeh in Schmerzen aalen… Sorry, den konnte ich nicht lassen. ;-) Der letzte Tag! Leider. Es wird einem erst jetzt so richtig bewusst, dass man Vieles jetzt zum letzten Mal macht. Also: Ab ins Meer! Ich würde noch sehr gerne eine Schildi auf ein Foto kriegen. Eine Schildi wurde es heute Morgen nicht, aber immerhin ein – gemäss Auskunft von jemandem aus dem Tauchcenter – „ein Kugelfisch. Ein Riesenkugelfisch“.

Barbara meint:
Naja – aalen?? Egal, lassen wir das. Ich konnte immerhin trotzdem schnorcheln, und zwar genauso lange wie Michael! Zunge raus

Ja, es ist seltsam, alles zum letzten Mal zu machen. Jetzt würde ich gerne noch eine Woche dranhängen...

Sonntag, 22.1.2012
Ganz unschön: Der Wecker tat seinen Dienst. Um 6 Uhr am Morgen! Ich wusste gar nicht mehr, dass es am Morgen auch ein 6 Uhr gibt. Kurz was frühstücken und dann definitiv den Schlüssel zum Bungi abgeben. Zu sagen, ein bisschen Wehmut kam auf, ist untertrieben. Es hat mich so richtig angesch… dass wir weg mussten. Das Wasserflugzeug der TMA kam rechtzeitig. Der Flug verlief ohne Probleme. Dann rüber zum International Airport und dort alle Formalitäten durchmachen, auch ohne Probleme. Die heiss diskutierte Gebühr, Versicherung oder was immer es sein soll, wurde (noch) nicht erhoben.

Der Flug nach Dubai verlief auch ohne nennenswerte Begebenheiten. In Dubai selber dann was Kleines. Um 15.40 Uhr rief plötzlich der Muezzin über Lautsprecher zum Gebet. Ich finde das grundsätzlich toll. Ich würde mir wünschen, dass
a) wir in Europa auch unseren Glauben so zeigen und leben würden,
b) auch von offizieller Seite her mal ein klares Statement pro christlichem Glauben kommen würde und
c) dass die anderen Glaubensrichtungen, die es sich bei uns gemütlich machen, auch akzeptieren würden, dass Europa nun mal grossmehrheitlich christlich ist. Würde am Züricher Flughafen öffentlich über Lautsprecher zum Gebet aufgerufen, würden nämlich 10 Minuten später die ersten Demonstranten dastehen und sich darüber aufregen, dass deswegen IHRE Religion unterdrückt würde oder so!
So, das musste mal gesagt sein.

Der Flug nach Zürich dann war auch ganz gut, nur dass wir hinter uns so zwei kleine Halbstarke hatten, die kaum was an Alk vertragen, sich dann entsprechend aufführen und sich auch entsprechend äussern. Naja, am Schluss taten sie mir hauptsächlich leid.

Jetzt sitze ich im Zug zurück in meine Stadt – es ist Helengeli-Zeit rund 3 Uhr in der Früh und ich bin saumüde. Damit schliesse ich meinen offiziellen Reisebericht und überlasse ganz brav das letzte Wort der Frau

Barbara meint:
Naja, da Du noch Verbesserungsvorschläge angehängt hast, überlässt Du es mir nicht wirklich, oder?! :-P Ich habe aber eigentlich auch nicht mehr viel hinzuzufügen. Das letzte Frühstück und vor allem dann der letzte Sonnenaufgang, den wir vom Jetty aus mit Blick auf die ganze Insel geniessen durften, war schon ziemlich emotional. Gerade, weil die Insel so klein ist, fühlt man sich auch sehr schnell richtig zu Hause dort... Wir kommen auf jeden Fall wieder!

Hier noch die wenigen Dinge, die unseres Erachtens verbesserungswürdig sind:
- Immer noch die Halterung fürs Klopapier. Das Papier wird einfach nass, wenn man duscht.
- Klobürste hinstellen – so für das Gröbste.
- Im Restaurant könnte man Ess-Stäbchen auflegen. Nicht gleich bei jedem Tisch, aber vorne am Buffet.
- Irgend nen Salzstreuer, der es schafft, dass das Salz bei dieser Luftfeuchtigkeit nicht klumpt.
Alles in Allem kann man sagen, dass die Leute, die tauchen, schnorcheln und sich ausruhen wollen, hier genau richtig sind. Wer Aktiv-Ferien verbringen will, soll nen Lama-Track in den Anden buchen.

>> Helengeli, ich komme wieder, wenn’s irgendwie möglich ist!!! <<

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Hybris Hybris is a male
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30.01.2012 20:01 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Gleich zu Beginn: sooorrrryyy für die Überlänge.

Und respekt vor allen, die alles durchlesen großes Grinsen

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MrsCatfish
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30.01.2012 21:07 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Ich hab mich köstlich amüsiert, besonders über den comment zur Klobürste. Vielen Dank - you made my day!

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30.01.2012 22:53 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

herzlichen Dank für den überaus kurzweiligen Bericht. cool

Grüessli aus dem Bündnerland

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LG Kugelfischli

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31.01.2012 07:08 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Danke für das Tränen lachen am frühen Morgen cool

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31.01.2012 13:15 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Danke für den wirklich sehr nett zu lesenden RB, mal eine ganz andere Weise einen solchen zu schreiben! smile

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LG
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Wahrheit ist ein starker Trank,
Wer ihn braut, hat selten Dank,
Denn der Menge schwacher Magen
Kann ihn nur verdünnt ertragen.
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31.01.2012 14:34 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

SUPER - Reisebericht !!! Traumhaft !!!

Wenn ich mir das Ganze jetzt noch mit einem kleinen "Schwiizerdütsch-Akzent" vorstelle ....

Wann ist Euer nächster Urlaub?

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Sylvie Sylvie is a female
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31.01.2012 15:09 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

quote:
Original von qawra


Wenn ich mir das Ganze jetzt noch mit einem kleinen "Schwiizerdütsch-Akzent" vorstelle ....

Oder überhaupt in Dialekt. Zum Beispiel gäbe es da aus der Klobürste ein "Schissibäseli" großes Grinsen


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31.01.2012 17:14 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Danke vielmals Babseli und Hybris für diesen mit viel Humor geschriebenen Reisebericht. Wirklich toll!! fröhlich

Antjes Antjes is a female
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31.01.2012 19:12 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Auch von mir ein DANKE für den unterhaltsamen Reisebericht!! großes Grinsen

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01.02.2012 09:36 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

@Hybris
Ja, Euer Bericht hat Unterhaltungswert. Eine Susanne Fröhlich schreibt in dem Stile Bücher und lebt davon. Also Augenzwinkern
Aber der schon oft gelesenen Begründung für die hohen Preise auf den Inseln, weil alles mit dem Schiff heran geholt werden müsse, muss ich mal widersprechen. Was wird nicht alles mit dem Schiff um die halbe Welt gefahren und ist trotzdem billiger als einheimische Waren! Der Seeweg für Südfrüchte auf eine Malediveninsel ist deutlich kürzer als der nach Europa. Es geht allein um den maximal herausholbaren Gewinn und nicht um Kostenerstattung.

Penguin Penguin is a male
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RE: Reisebericht: Helengeli 7.1.12 - 22.01.2012 01.02.2012 12:41 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

quote:
Original von Hybris
So, beginnen wir mal mit meinem kleinen Reisebericht über Helengeli.

.......... Und Salzstreuer? Es muss doch irgendwo in diesem Universum Salzstreuer geben, die auch um den Äquator rum ihren Job verrichten. Auf jeden Fall sieht man immer noch Touristen wie blöde an dem Streuer schütteln und dann – meist vergeblich natürlich – mit einem Zahnstocher nachhelfen. Es bleibt dabei: Salz selber mitnehmen.
.......... aber ansonsten war ich vom Essen heute nicht so überzeugt: Es gab Sushi, was ich eigentlich liebe, aber das hier hatte damit nicht sehr viel zu tun…


Hehehehe, Du hast das "Nachsalzen" vergessen.
...ich sags doch immer: Aber dass die Schwytzer die gleichen Salz-Junkies sind wie die Deutschen ist mir bisher entgangen. Doch wieder eine Gemeinsamkeit entdeckt großes Grinsen (Bei den Ösis, die ich kenne, weiss ich ganz sicher, dass sie da NICHT beteiligt sind.) Augenzwinkern Die meisten teilen eher meine Zucker-Abhängigkeit:
Buxtehuder (und Dänen) sagen: Der trinkt Zucker mit Tee (aber OHNE Salz)

OK. Richig netter Bericht. ich habe oft zustimmend genickt (meine Tastatur hat mein Kinn aufgefangen - da ich im Liegen schreibe - brauch wohl bald ne Neue. Hoffendlich ist die kompatible) rotes Gesicht und ebenso häufig gelacht.
Vor allem über das Schwytz-English "loost ab" u.a. - herrlich !
Ich finde Helengeli ja - vergleichseise - ganz schön teuer geworden in den Neben-kosten. Kommt noch was ? Wie setzte sich das personal zusammen ?
(Ninja möchte sicher wissen, woher die Masseusen - Details - kamen) Augenzwinkern

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06.02.2012 09:21 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Hallo zusammen

Danke für die netten Kommentare. Es freut uns sehr, dass wir hiermit für eine unterhaltsame Zeit sorgen konnten.

Zur Sprache: Jajaja, macht ihr euch nur lustig. Ich als Ost-Schweizer hab da ein dickes Fell. Auch innerhalb der Schweiz muss man sich da einiges anhören. Zunge raus

@klaus: Gleich Bücher schreiben? Na, ich weiss ja nicht. Ich muss es erstmal schaffen, ein Buch während 2 Wochen Helengeli zu lesen, erst dann kann man übers Schreiben diskutieren Freude

@Penguin: Nö. Eigentlich kommt nichts mehr von mir aus. Aber Fragen beantworte ich natürlich gerne.
Die Ladies vom Spa waren, wie es sich wohl gehört Thai.
Die von der Tauchschule: 2-3 Deutsche und 3-4 Schweizer (meine Einschätzung).

Der Manager, Manfred, ist Schweizer.
Dann war da ab und an eine Art Gästebetreuer (hiess glaub ich Manuel), der vor allem im Restaurant tätig war. Auch Schweizer.

Betreuerin von Manta-Reisen war natürlich auch Schweizerin.

Der Rest der Crew Stammte aus der Region Male/Sri Lanka/Indien.

Nachsalzen? Also auf gewissen Speisen war gar kein Salz drauf. Da musste man überhaupt mal salzen. ^^

Helengeli ist sicher keine wirkliche Billig-Insel (mehr?). Ich kann man diesen Nebenkosten jedoch gut leben. Ich bezahle in der Schweiz oft gleichviel oder sogar mehr.

Wenn noch weitere Fragen auftauchen: Nur keine Hemmungen

Edit: Ach ja, unser nächster Urlaub dürfte wohl um 2014 rum sein (Honeymoon) großes Grinsen

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06.02.2012 13:35 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

quote:
Original von Hybris
Hallo zusammen


Zur Sprache: Jajaja, macht ihr euch nur lustig. Ich als Ost-Schweizer hab da ein dickes Fell. Auch innerhalb der Schweiz muss man sich da einiges anhören. Zunge raus großes Grinsen

Ich liebe Schaffhuserdütsch smile Auch Schaffhuserenglisch großes Grinsen

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06.02.2012 19:43 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

quote:
Original von Hybris
Zur Sprache: Jajaja, macht ihr euch nur lustig. Ich als Ost-Schweizer hab da ein dickes Fell. Auch innerhalb der Schweiz muss man sich da einiges anhören. Zunge raus

@Penguin: Nö. Eigentlich kommt nichts mehr von mir aus. Aber Fragen beantworte ich natürlich gerne.
Die Ladies vom Spa waren, wie es sich wohl gehört Thai.

Nachsalzen? Also auf gewissen Speisen war gar kein Salz drauf. Da musste man überhaupt mal salzen. ^^ großes Grinsen


Wusst ichs doch

Aber meine Bemerkung über die Sprache war keineswegs als Lustigmachen gemeint.

Wie war das mit Transfer ? Kamen alle per Wasserflugzeug ? oder gabs auch noch Bootstransfer ?
( Wo bleibt Ninja ? ) geschockt
Aber ich persönlich mache um Thai-Gesundheitspersonal stets einen grossen Bogen
Mögen ja manchmal ganz nett anzuschauen sein. Aber ich bevorzuge, dies aus gehöriger Distanz (die sind mir einfach zu resolut: Sieh Photo) Zunge raus

Penguin has attached this image:
Thai nurse.jpg



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07.02.2012 10:30 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Penguin, wie deine persönliche Gesundheitsbeauftragte aussieht wollten wir doch gar nicht wissen.

Zurück zum Thema.
Ich kann das nur aufgrund der Abreise einschätzen. Aber die Verteilung ist rund 50-50 Boot/Flugzeug.

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07.02.2012 14:27 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

quote:
Original von Hybris
Penguin, wie deine persönliche Gesundheitsbeauftragte aussieht wollten wir doch gar nicht wissen.

dschulligung War nur zur Auflockerung des Themas. Kenne die Dame auch nicht näher


Zurück zum Thema.
Ich kann das nur aufgrund der Abreise einschätzen. Aber die Verteilung ist rund 50-50 Boot/Flugzeug.


Danke fröhlich

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02.03.2012 12:48 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Danke für den kurzweiligen Bericht, hat meine Mittagspause berreichert! Augenzwinkern

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Herkunft: Oberbayern

RE: Reisebericht: Helengeli 7.1.12 - 22.01.2012 18.06.2012 14:18 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Hallo Hybris,

war jetzt 1 Jahr nicht mehr im Forum (ja ich weiß böse echt furchtbar) und
gestern beim wieder mal nachschauen smile entdeckte ich deinen Reisebericht.

Was soll ich sagen, einfach super dein/euer Reisebericht
Beim lesen war ich gedanklich auch bei euch auf der Insel großes Grinsen
Das Essen ist also noch nicht besser und die fehlenden Klobürsten haben wir damals auch schon beim Manfred reklamiert Augenzwinkern

Ich melde mich, versprochen!

Liebe Grüße aus dem sonnigen Bayern
von Monika

Storm Storm is a female
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Besuchte Resorts: Holiday Island (Nov.2005), Bolifushi (Juni 2006)
Herkunft: Schweiz

18.06.2012 18:40 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Was für ein humorvoller Reisebericht und dann noch gleich eine Männlein/Weiblein Version. Genial großes Grinsen Der ist mir als er erschienen ist entgangen da ich da in den Ferien war. Hybris fahr mehr in Urlaub denn deine RB's sind wirklich toll zu lesen Augenzwinkern


Tippkönig F1 2007 und Fußball EM 2008

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19.06.2012 11:26 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Vielen Dank.

Also an MIR liegts ja nicht wegen dem Urlaub. Aber der schnöde Mammon... Findet sich ein Sponsor - selbstverständlich sind auch Sponsorinnen herzlich willkommen - fahre ich immer und immer wieder gerne in Urlaub und schreibe euch Berichte, was das Zeugs hält großes Grinsen

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22.01.2013 09:41 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

Gaaaanz toller Bericht, der unsere Reise-Pläne verfestigt hat cool

Und Respekt für den angenehmen, kurzweiligen Schreibstil!

Apogon Apogon is a female
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22.01.2013 17:39 [OPTIONEN] [TOP] [DOWN]

hab den Bericht auch gerade gelesen, super, Danke
Schönen Abend
Apogon

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